Silenthardware & Dirkvader Forum: Produkte von euch für euch? - Silenthardware & Dirkvader Forum

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Produkte von euch für euch? Thema bewerten: -----

#1 Gast_erdi_*

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Geschrieben 13. Mai 2006, 16:20

Hi!

Ich frage mich nun schon längere Zeit warum "tausende" von Firmen, Woche für Woche neue "Spitzen"-CPU Kühler oder "supersilent" Lüfter auf den Markt werfen und sich davon noch Profit versprechen, oder diesen wohlmöglich auch noch erwirtschaften. Es kann doch nicht wahr sein, dass Firmen mit durchschnittlichen, manchmal gar schlechten Produkten, die Kunden mit Werbung und ver- oder gefälschten Angaben so täuschen können, dass dies auchnoch hinhaut.
Ähnlich lange wie diese Frage trage ich aber auch schon den utopische und dennoch so verlockenden Wunsch mit mir herum einmal ein Produkt aus der Schmiede von Silenthardware/Fan-X/Teschke/Hartware zu kaufen. Ich denke, dass, zumindest im deutschsprachigen Raum, keine Community, denn als ein vereinten Körper nehme ich diese vier Grüppchen in dieser Beziehung einmal an, so viel Know-How und Experimentierfreude in und um einen leisen, sparsamen und kühlen Rechner hat. Somit möchte ich also hier einfach einmal meine Idee oder meinen Traum niederschreiben, der da lautet, dass eine "Firma" bestehend aus Urgesteinen dieser Seiten - und Foren, Produkte eben um dieses Thema entwirft, herstellt und vertreibt. Dass hier wohl niemand einfach seinen Job hinschmeißt und sofort anfängt dies zu realisieren ist selbstverständlich, aber warum nicht die nicht ganz unbeträchtliche Zeit die manch einer hier in das Basteln am PC steckt etwas kontrollierter und zu einem allgemeinen, produktiven und nebenbei auch noch lukrativen Zwecke nutzen?
Häufig stolpert man hier im Forum über gute Ideen, die einzig an mangelndem Geld, Know-How oder Zeit scheitern, warum nicht einfach gemeinsam "kämpfen" und solche Dinge ermöglichen, auch für die Leute die nicht so viel Zeit haben oder Bastelweltmeister sind, jedoch aber qualitativ hochwertige Arbeit schätzen und gerne dafür Geld ausgeben?
Das größte Problem sehe ich persönlich in der Finanzierung, die Wenigsten werden die Mengen Geld, die ein solches Projekt fressen würde, einfach mal zum "spielen" auf der hohen Kante liegen haben, aber wer weiß, vielleicht seid ihr ja doch sojemand, kennt jemandem oder erwartet einen Gewinn im Loto :( also bitte, wenn ihr eine Möglichkeit seht, meldet euch einfach ;)

Hier mal einige Ideen, die ich persönlich gerne umgesetzt sehen würde, natürlich skizziert und absolut ausbaufähig:

Gehäuse:
Lediglich zwei Löcher, für Netzteil und ausblasenden 120er Lüfter, an der Front minimale Lüftungsschlitze, optionales Bodenloch, keine vernieteten Bauteile, sprich freiere Gestaltung und Ab-Werk-Entkopplung, evtl. Gummilippen an den Gehäusekanten um Klappern zu unterbinden
Festplattenbox:
eine von einer präzisen Maschine zugeschnittene Bitumenbox oder vielleicht doch eine Tonerde-Variante? Ich denke gerade mit Anbetracht auf die erhältlichen Alternativen könnte man hier einen großen Kundenstamm beziehen
VGA-Kühler:
Bisher gibt es drei brauchbare VGA-Kühler, Aerocool VM-101/102 und den be!quiet Polar Freezer, aber auch diese stoßen bei modernen Karten an ihre Grenzen, warum hier also nicht mit mehr Heatpipes, größeren und besser geformten Kühlkörpern oder gar ganz neuen Konzepten experimentieren

Ziel der ganzen Geschichte sind also sehr gute, von Nutzern! entworferne und optimierte Produkte, hohe Qualität und faire Preise, die allerdings nicht so zustande kommen sollten, dass man irgendwelche Kinder in Fernost ausbeutet sondern lieber durch seine Produkte eine große Anzahl an Kunden von sich überzeugt und somit durch kleine Gewinnspannen und gute Verkaufszahlen Geld einnimmt.

Ich würde nun einfach gerne einige Stimmen dazu hören, Kritik, die ich in Mengen erwarte, bitte so konstruktiv wie möglich, Interessensbekundungen und weitere (Produkt -und Firmen)Ideen erhofft -_-

Liebe Grüße

erdi

Dieser Beitrag wurde von erdi bearbeitet: 13. Mai 2006, 16:29


#2 Mitglied ist offline   crime 

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Geschrieben 13. Mai 2006, 16:49

willst du meine Meinungen noch mal lesen oder reichte das bei ICQ? :(
mac-user
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#3 Mitglied ist offline   drum&drum 

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Geschrieben 13. Mai 2006, 16:51

Also ich selber könnte zwar nicht solch ein Firma auf die Beine stellen, da ich noch in der Schule bin und so, aber ich würde in solch ein Projekt auch Geld reinstecken und somit ein kleiner Teilhaber werden.

Soviel Geld dürfte das Ganze auch nicht kosten, denn man muss das ja nicht sofort in riesigen Dimensionen aufbauen.
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#4 Gast_Uwe70_*

  • Gruppe: Guests

Geschrieben 13. Mai 2006, 17:45

Zitat

Ziel der ganzen Geschichte sind also sehr gute, von Nutzern! entworferne und optimierte Produkte, hohe Qualität und faire Preise,

Genau das werden Einzelpersonen und kleine "Firmen" nie schaffen.
Dazu benötigt man teure professionelle Maschinen. Mit Handarbeit erreicht man zwar auch hohe Qualität, aber es würde lange dauern, bis ein Endprodukt fertiggestellt wäre. Arbeitszeit kostet Geld.
Die Produkte wären wesentlich teurer als jedes handelsüblich Produkt. Eventuell "perfekter", aber zu einem Preis, den niemand bezahlen würde.

Uwe

#5 Gast_erdi_*

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Geschrieben 13. Mai 2006, 18:07

Die Frage ist, wie man "faire" Preise definiert, ich persönlich würde lieber 20€ mehr für einen Kühler zahlen bei dem ich weiß, dass er deutsche Arbeitsplätze fördert, von guter Qualität ist und ich mich im Fall der Fälle auf den Kundenservice verlassen kann, als für ein Billigprodukt aus Fernost, das ich im Fall des Defekts, der bei höherer Serienstreuung auch noch wahrscheinlicher ist, wegschmeißen kann.

Man könnte einen Mercedes kaufen, an sich ein gutes Auto (*HUST/ schuldigung, persönliche Abneigung ^^) dennoch wird er weder in der Technik, noch vom Service, je mit einem Bentley, Rolce, Maybach mithalten können, dafür kostet er aber halt auch nur einen Bruchteil

Dieser Beitrag wurde von erdi bearbeitet: 13. Mai 2006, 18:16


#6 Mitglied ist offline   Pappnaas 

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Geschrieben 13. Mai 2006, 18:41

Ein riesig großer Teil des Problems der Gründung einer Firma von Nutzern! besteht in dem unschuldigen Wort "Startkapital".

Dann gibt es noch so einige häßliche Worte wie "Durststrecke" und "Anlaufphase".

Diese Dinge wollen alle geregelt sein, und ich fürchte, dass ist nur der Anfang.
Es gibt 10 Arten von Menschen: Solche, die Binärrechnen können und der Rest.
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#7 Mitglied ist offline   migmicha 

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Geschrieben 13. Mai 2006, 18:49

Beitrag anzeigenerdi sagte am 13.05.2006, 19:07:

Die Frage ist, wie man "faire" Preise definiert, ich persönlich würde lieber 20€ mehr für einen Kühler zahlen bei dem ich weiß, dass er deutsche Arbeitsplätze fördert, von guter Qualität ist und ich mich im Fall der Fälle auf den Kundenservice verlassen kann, als für ein Billigprodukt aus Fernost, das ich im Fall des Defekts, der bei höherer Serienstreuung auch noch wahrscheinlicher ist, wegschmeißen kann.

Man könnte einen Mercedes kaufen, an sich ein gutes Auto (*HUST/ schuldigung, persönliche Abneigung ^^) dennoch wird er weder in der Technik, noch vom Service, je mit einem Bentley, Rolce, Maybach mithalten können, dafür kostet er aber halt auch nur einen Bruchteil

sowas nennt sich glaube Heuchelei
Engelking, Papst, Noiseblocker....

aber mal zum Thema
wird nichts
man denke mal nach:
E-Bay Fortron 350MDN ca. 20€
normales Fortron: 50-70€
Noiseblocker- und MR-Fortron ca. 100€, davon 2€ Entkoppler und 20€ Lüfter

desweiteren sind die Ansicheten gerade zwischen SHW und Teschke recht unterschiedlich
ich glaube kaum, das die beiden sich je an einen Tisch setzen werden und etwas "vernüftiges" dabei herauskommt

MfG Micha

Dieser Beitrag wurde von migmicha bearbeitet: 13. Mai 2006, 21:00

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#8 Mitglied ist offline   Brumm-Bär 

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Geschrieben 13. Mai 2006, 20:28

Oh, oh, oh!

Nein, Startkapital ist ebenso wenig ein Problem wie Durststrecke und Anlauf-Phase. Das Startkapital gibt die Bank, wenn ein paar Voraussetzungen gegeben sind, z.B.:
- eine halbwegs aussichtsreiche Geschäftsidee, die Gewinn verspricht (oder wenigstens das Überleben der Firma)
- ein wertiges und/oder innovatives Produkt
- ein Markt für dieses Produkt, also eine bestimmte Zahl von potentiellen Käufern
- Fach- und Sachkenntnis beim Firmengründer bzw. beim Gründungs-Team

Zur Geschäftsidee:
Glaubt wirklich jemand im Ernst, dass man in Europa mehr als 500 mögliche Kunden z.B. für eine Tonerde-Box, von der es noch nicht mal ein funktionierendes Muster oder glaubwürdige Daten gibt, findet? Was würde der Informations-/ Werbe-Aufwand allein kosten?

Zum Markt:
Wie viele Silencer gibt es wirklich? Da versucht eine Hand voll Leute, den Fehler eines Billig-Kaufes selbst zu reparieren. Den Fehler macht man meist nur einmal. Und nach der Ausbildung sitzt man an einem professionellen Arbeitsplatz und stellt fest, das die großen Firmen Anwender-freundliche leise Rechner verkaufen, nur nicht zu Bastler-Preisen.

Zur Fach- und Sachkenntnis:
Die großen Hersteller verkaufen das, was der Markt verlangt. Und verfügen über alle Möglichkeiten, Labors, Messstände, alle Arten von Fachleuten usw.
Die brauchen Bastler als Ideen-Geber für marktfähige Produkte wirklich nicht. Und schon gar keine Fantasten, die Bohrmaschine mit „ie“ schreiben.


@ migmicha:
Preis-Heuchelei? Es gibt keine überzogenen Preise. Preise bilden sich durch Angebot und Nachfrage. Nicht durch die Willkür eines durchgeknallten Firmenchefs. Handarbeit und kleine Serien sind einfach schweinisch teuer. Siehe MR und Engelking. Und Qualität bekommt man auch nicht geschenkt. Und wenn nicht genug Kunden dafür zahlen wollen, dann gibt es das Produkt eben nicht mehr am Markt. Beispiel: NCU. Alle finden ihn gut, kaum einer will ihn bezahlen. Schon ist er weg.
Dieses Forum ist doch spezialisiert auf die Frage: „Sehr gut, aber möglichst billig“. Cheap-Tricks statt Markenware. Wo soll da der Markt sein?
Nach-Bemerkung zur Preispolitik von kleinen Herstellern: Die müssen auch Rücklagen für Garantiefälle einkalkulieren.

In diesem Sinne: Dieses Forum ist eine nette und hilfreiche Sache für einzelne Probleme mit lauter Hardware. Für geschäftsfähig halte ich das aber noch lange nicht.

Grüße
vom

Brumm-Bär

#9 Mitglied ist offline   migmicha 

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Geschrieben 13. Mai 2006, 21:07

@Brummi
ich meine den Teil

Beitrag anzeigenerdi sagte am 13.05.2006, 19:07:

Die Frage ist, wie man "faire" Preise definiert, ich persönlich würde lieber 20€ mehr für einen Kühler zahlen bei dem ich weiß, dass er deutsche Arbeitsplätze fördert, von guter Qualität ist und ich mich im Fall der Fälle auf den Kundenservice verlassen kann, als für ein Billigprodukt aus Fernost, das ich im Fall des Defekts, der bei höherer Serienstreuung auch noch wahrscheinlicher ist, wegschmeißen kann.

insbesondere
"ich persönlich würde lieber 20€ mehr für einen Kühler zahlen[...]deutsche Arbeitsplätze [...], Qualität [...] Kundenservice[...] , als für ein Billigprodukt aus Fernost,"
-> das ist heucheln
macht im realen Leben nämlich keiner

deshalb auch Engelking, sie mögen teuer sein, aber ich kenne keine andere Firma, die 300W-Netzteile passiv in Flex-ATXanbietet, die laut Hersteller für Dauerlast ausgelegt sind und für die es auf Wunsch jegliche Art von Blenden (wie für Standard-ATX) oder Wasserkühlungsausführungen gibt
-> aber bezahlt es einer?
nein

ebenso Deltatronic, ist ja auch nur ein Chieftec, Vollvergossene, dadurch nicht fiepende Netzteile
absolut gute CPU-Kühllösung
aber hat es jemand?
nein

MfG Micha

Dieser Beitrag wurde von migmicha bearbeitet: 13. Mai 2006, 21:13

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#10 Mitglied ist offline   Brumm-Bär 

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Geschrieben 14. Mai 2006, 07:22

Hallo Micha!

Besten Dank für die Klarstellung. Schließe mich dir völlig an. Und setze noch drauf:
Das, was Erdi meint, gibt es eigentlich schon in Gestalt von Anbietern wie Engelking und MR. (Nach einem dritten Beispiel müsste ich allerdings erst mal grübeln ... :fresse: ) Und zwar professionell, mit Garantie und mächtiger Sachkenntnis.
Zu deren Preisgestaltung: Nein, mit 20 € Fairness-Aufschlag kommt man da nicht weg. Dafür bekommt man Service pur. Und der ist sein Geld mehr als wert, wenn ein Fehlkauf vermieden werden kann.
Bei meinem ersten Besuch in Waldenbuch bei MR wurde mir vom Chef ein Probehören des YateLoon-Lüfters vor dem Kauf geradezu aufgezwungen. Nach einer halben Stunde Beratungsgespräch zog ich als unbekannter Laufkunde mit einem Lüfter, viel mehr Ahnung von der Sache und 10 € weniger in der Tasche wieder ab. Die Top-Beratung hat mir einen Haufen Geld für Fehlkäufe erspart und das hat sich bei späteren viel umfangreicheren Geschäften immer wieder bestätigt.
Die gleichen Erfahrungen durfte ich mit Engelking machen („Du wirst zufrieden sein.“ schrieb mir Steve Engelking nach meinen endlosen dummen Fragen zum 300W-Semi-Passiv-NT. Stimmt, und das seit Jahren.)
Kurz-Fassung für eilige Leser: Ich zahle solche „unfairen“ Preise ganz gerne, weil sie „unterm Strich“ einfach spottbillig sind. Eine SilentHardware-„Wir-AG“ müsste da schon sehr früh aufstehen, um halbwegs mit halten zu können B) . Und konkurrenzfähige Geräte anbieten können. Vom dem, was Erdi angesprochen hat, könnte das eventuell das Gehäuse ohne Nieten sein. Der Rest? Na ja. :D
Vielleicht gibt es ja mal eine DirkVader-Edition eines Gehäuses bei MR. Aber bestimmt nicht für 20 € Aufschlag zum besten Geizhals-Anbieter :P .

Liebe Grüße nach Karlsruhe
vom

Brumm-Bär

P.S.: Bei PAPST liegt die Sache etwas anders. Das ist ein ziemlich großer Laden, der ausschließlich Großkunden mit nicht ganz billiger HighQuality-Ware bedient und beliefert. Die paar Hardcore-Silencer weltweit sind für die gar kein Thema und werden auch nicht umworben oder gar gezielt mit Produkten bedient. Das juckt den Kirchenfürsten auch gar nicht, das hier ein paar Amateure über "alle PÄPSTe klackern" maulen, weil sie die hochwertigen Dinger an PWM und außerhalb der empfohlenen Betriebbedingungen laufen lassen.
Schön, dass wir uns trotzdem aus dem großen PAPST-Angebot die Sahnestückchen selbst raus suchen dürfen.

#11 Gast_Uwe70_*

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Geschrieben 15. Mai 2006, 09:40

Um den Gedanken nicht ganz einschlafen zu lassen, hätte ich dazu eine Idee.
Ohne jetzt gleich eine Firma oder Einmann-AG zu gründen, ließe sich eventuell da doch etwas drauß machen.
Wie wäre es denn, wenn einfach nette Mitglieder des Forums, die auch dazu die Möglichkeiten haben, für andere diverse Teile herstellen und diese nach Bestellung anfertigen und ausliefern.
Ich denke da zB an solche Sachen wie:
-Herstellen einer Festplattendämmbox (mal egal, ob Bitumen oder sonst was für Material)
-Herstellung von Lüftersteuerungen (das gibt es sogar schon)
-Umbau von Netzteilen auf entkoppelte 120er lüfter
-Herstellung von Wärmekoppelelementen für Heatpipes
-Herstellung diverser CPU-Kühler für Heatepipes
usw usw usw

Für manche stellen selbst die einfachsten Sachen schon ein Problem dar. Weniger wegen der Fähigkeit sondern mehr wegen den Möglichkeiten. Ich kann mir gut vorstellen, daß Flex- oder Bohrarbeiten in einer Innenstadtwohnung schon zum Problem (mit den Nachbarn) werden können. Andererseits ist es für manchen eine Überlegung, ob er sich wegen dem Gedanken an den Einbau von Heatpipes nun gleich eine Bohrmaschine und Säge mit kaufen muß.
Meine Vorstellung wäre also: Jemand bietet seine Fertigkeiten bzw die Herstellung eines Produktes bzw einer Leistung an und fertigt dies je nach Bestellung. Der Interessent zahlt im Vorraus für das fertige Endprodukt und der Anbieter sorgt für die Herstellung und verschickt es dann. Dabei sei es nun mal egal, ob der Anbieter das Material direkt selbst beschafft oder es zugesendet bekommt. Der Endpreis besteht dann aus einner Vergütung der Arbeitsleistung und, falls gewünscht, der beschafften Materialkosten.
Da die zu erwartenden Mengen niemanden zum Großverdiener machen werden, sollte sich das auch steuerrechtlich unter den Tisch kehren lassen ;) So etwas ist als "Nachbarschaftshilfe" anzusehen. Die Preise, besonders der Arbeitslohn, dürften wesentlich geringer ausfallen, als wenn man vergleichbare Produkte bei einem Händler einkauft.

Was haltet Ihr davon?

Uwe

#12 Mitglied ist offline   HElper 

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Geschrieben 15. Mai 2006, 10:04

...und trotzdem fällt es in den Bereich Dienstleistung.

Auch wenn du nicht 25€/Werkstunde verlangst, sondern 'nur' Materialkosten und dein Arbeitslohn mehr als 'Trinkgeld' anzusehen ist, stellt es dennoch eine Einnahme dar. Eine Vergütung nach Auftragserteilung steht für Verdienst. An dieser Stelle wäre ich sehr vorsichtig.

Zudem du ja noch selber beschrieben hast:

Zitat

Die Preise, besonders der Arbeitslohn, dürften wesentlich geringer ausfallen, als wenn man vergleichbare Produkte bei einem Händler einkauft.

Würde ich als Hersteller hier davon Wind bekommen, wäre das für mich ein Grund, entsprechende Wege einzuschlagen. Wettbewerbsverzerrung, Preispiraterie - um nur zwei Begriffe zu nennen...

#13 Mitglied ist offline   crime 

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Geschrieben 15. Mai 2006, 10:05

Beitrag anzeigenUwe70 sagte am 15.05.2006, 10:40:

Um den Gedanken nicht ganz einschlafen zu lassen, hätte ich dazu eine Idee.
Ohne jetzt gleich eine Firma oder Einmann-AG zu gründen, ließe sich eventuell da doch etwas drauß machen.
Wie wäre es denn, wenn einfach nette Mitglieder des Forums, die auch dazu die Möglichkeiten haben, für andere diverse Teile herstellen und diese nach Bestellung anfertigen und ausliefern.
Ich denke da zB an solche Sachen wie:
-Herstellen einer Festplattendämmbox (mal egal, ob Bitumen oder sonst was für Material)
-Herstellung von Lüftersteuerungen (das gibt es sogar schon)
-Umbau von Netzteilen auf entkoppelte 120er lüfter
-Herstellung von Wärmekoppelelementen für Heatpipes
-Herstellung diverser CPU-Kühler für Heatepipes
usw usw usw

Für manche stellen selbst die einfachsten Sachen schon ein Problem dar. Weniger wegen der Fähigkeit sondern mehr wegen den Möglichkeiten. Ich kann mir gut vorstellen, daß Flex- oder Bohrarbeiten in einer Innenstadtwohnung schon zum Problem (mit den Nachbarn) werden können. Andererseits ist es für manchen eine Überlegung, ob er sich wegen dem Gedanken an den Einbau von Heatpipes nun gleich eine Bohrmaschine und Säge mit kaufen muß.
Meine Vorstellung wäre also: Jemand bietet seine Fertigkeiten bzw die Herstellung eines Produktes bzw einer Leistung an und fertigt dies je nach Bestellung. Der Interessent zahlt im Vorraus für das fertige Endprodukt und der Anbieter sorgt für die Herstellung und verschickt es dann. Dabei sei es nun mal egal, ob der Anbieter das Material direkt selbst beschafft oder es zugesendet bekommt. Der Endpreis besteht dann aus einner Vergütung der Arbeitsleistung und, falls gewünscht, der beschafften Materialkosten.
Da die zu erwartenden Mengen niemanden zum Großverdiener machen werden, sollte sich das auch steuerrechtlich unter den Tisch kehren lassen ;) So etwas ist als "Nachbarschaftshilfe" anzusehen. Die Preise, besonders der Arbeitslohn, dürften wesentlich geringer ausfallen, als wenn man vergleichbare Produkte bei einem Händler einkauft.

Was haltet Ihr davon?

Uwe


super idee, aber:

wer will das machen? wer hat Lust seine freizeit mit bohren,flexen,biegen etc zu verbringen? Man hat doch auch noch n real life welches auch ein wenig zuneigung braucht :)
mac-user
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#14 Mitglied ist offline   elensar 

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Geschrieben 15. Mai 2006, 10:35

Das größste Problem seh ich darin, das die meistens "Produkte" wie z.B. die BTB mit einem sehr großen Herstellungsaufwand verbunden sind. Wenn man die in Kleinserie gut und schnell herstellen könnte, dann könnte man mal einen Versuch starten. Wenn jemand ne Idee dazu hat, nur zu, ich bin dabei.
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#15 Gast_Gast_SelfMade_*_*

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Geschrieben 15. Mai 2006, 11:22

Beitrag anzeigenelensar sagte am 15.05.2006, 10:35:

Wenn man die in Kleinserie gut und schnell herstellen könnte,


Mit Vergußmasse wär das erheblich einfacher.
Sobald man eine zweiteilige für alle Plattentypen nutzbare
Silikonerdebox (SEB) auf welche Weise auch immer hergestellt hat
kann man eine nahezu beliebige Anzahl an Negativformen durch
Laminieren herstellen.
Mann könnte dann eine Vielzahl praktisch gleichzeitig gießen,
mit relativ wenig Aufwand.
Für die einzelnen Plattentypen könnte man Einsätze in gleicher
Weise herstellen.

Z.B. Ebalta GM 900 könnte man in größeren Mengen zu unter 15€/Kg
bekommen.
Tonerde oder Korund für unter 3€/Kg.
Ein Kilo Gemisch käme dann auf weniger als 10€.


Martin

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