Silenthardware & Dirkvader Forum: Korrelation zwischen Gehäusegröße und Entlüftung - Silenthardware & Dirkvader Forum

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Korrelation zwischen Gehäusegröße und Entlüftung Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   whiteplayer 

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Geschrieben 04. Juni 2006, 20:41

Stimmt es wirklich, dass man für ein größeres Gehäuse weniger oder langsam drehendere Lüfter braucht um auf die gleichen Temps wie bei einem kleinen Gehäuse zu kommen?

Wenn ja:
Kann mir das mal jemand erklären? :pfeif:


Ich dachte nämlich immer, je weniger Luft im Gehäuse, desto leichter kann man die gesamte Luft austauschen, also umso kühler.


Danke für die Hilfe.
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#2 Mitglied ist offline   TXG 

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Geschrieben 04. Juni 2006, 21:12

das ist meines erachtens mist...siehe mein htpc. ich denke kaum dass es hier rechner mit kleinerem gehäusevolumen gibt und in dem läuft ein d12sl@3,3v.

mfg,
lukas
HTPC

Kalt weht der Wind
Und nass ist dein Grab
An dem ich früher soviel Zeit
verbracht hab'

Dort unten bei den Fischen
Den steinigen Grund
Küsst für alle Ewigkeit
Dein fleischloser Mund
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#3 Mitglied ist offline   electr0n 

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Geschrieben 04. Juni 2006, 21:29

In großen Gehäusen gibt es sogar mehr tote Winkel, wo die Luft nicht so "ausgetauscht" wird.
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#4 Mitglied ist offline   Lenni 

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Geschrieben 04. Juni 2006, 22:08

aber der "puffer" ist größer. es dauert einfach länger bis sich so ein großes case aufheizt. daher treten veränderungen erst nach längeren testzeiträumen auf.
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#5 Mitglied ist offline   Florian 

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Geschrieben 04. Juni 2006, 22:58

Ich denke die Mehrzahl der kleinen Gehäuse ist einfach ungünstiger aufgebaut. Es gibt zuviele Ecken und Bauteile die einen Luftkanal einengen.
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#6 Mitglied ist offline   Moosman 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 00:07

Das glaube ich auch.
Ihr wisst ja, wie die ganzen HTPC-Gehäuse aufgebaut sind und welche suboptimalen Belüftungsmöglichkeiten da oft gegeben sind: Kein Wunder, wenn da hohe Temperaturen zustandekommen. Natürlich sind viele sehr kleine Gehäuse auch hinsichtlich der maximal möglichen Lüftergröße beschränkt. Wer dann "normale" Hardware verbaut muss sich nicht wundern, dass es entweder laut oder zu heiß wird.

Ein super Beispiel für ein gut belüftbares micro-ATX Gehäuse ist das Silverstone TJ-08. Allerdings ist das von der Bauform her auch wieder konventionell - aber eben mit 120ern vorne und hinten. In dem Case sind sicher Traumtemperaturen bei geringster Geräuschkulisse zu bewerkstelligen.

so long - Moosman
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#7 Mitglied ist offline   whiteplayer 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 08:19

Mir geht es darum, dass ich diese Behauptung eben mal gelesen habe.

Nun hab' ich mir überlegt einen neuen Tower zu kaufen, diesesmal ebwas größer und vor allem breiter.
Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die Temps, z.B. meiner passiven Graka, steigen oder sinken?

Oder kann ich von gar nichts ausgehen und muss einfach jedes Gehäuse ausprobieren? :pfeif:



Noch so ein Gedankenanstoss:
Kann es sein, dass bei kleineren Gehöusen die Kühlung aus einem anderen Grund schlechter ist, z.B. (um mal das volle Gegenteil zu behaupten) die Luft zu schnell durchgeszogen wird?
Schaut euch mal die Systemvorstellungen durch. Die Leute mit den besten Temps und den wenigsten Lüftern haben, in der Regel, große Midis bis Bigtower. Warum?
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#8 Mitglied ist offline   diggler 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 09:51

Ich denke es kommt immer aufs jeweilige Setup drauf an. Kleinere Tower haben den Vorteil das der Luftstrom definierter ist, bspw. in nem kleinen Tower an der Graka eher vorbei muss und nicht schon davor aufsteigt. Jedoch denke ich das sich viele Wärmequellen im kleinen Tower eher gegenseitig aufheizen könnten, erst recht wenn nur Microatx verbaut werden kann.
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#9 Mitglied ist offline   Pappnaas 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 09:53

Der physikalische Zusammenhang ist klar, die Wärme der Komponenten wird an eine Menge Luft abgegeben. Um eine Temp von 35° in einem großen Gehäuse zu erreichen, muß also Mengeluft(großes Gehäuse) eine Energie von E Watt aufnehmen.

Was ist an einem kleinen Gehäuse anders?

Die Temperatur von 35° wird schneller erreicht, da die zur Aufnahme der Wärme verfügbare Luftmenge kleiner wird, ergo sich das kleinere Luftvolumen schneller aufheizt.

Und jetzt mal in der Praxis: Neben dem Luftvolumen gibt es eine Reihe von anderen Faktoren, die alle schon erwähnt wurden, die das nötige Luftvolumen zur optimalen Kühlung beeinflussen.

Wir möchten doch die bestmögliche Kühlung mit dem minimalsten Luftdurchsatz erreichen. So erscheint es mir logisch und begründet, dass bei kleinerem Gehäusevolumen eine größere Menge Luft durch das Gehäuse strömen muß, um die gleiche Wärmeabfuhrleistung zu erreichen wie in einem größeren Gehäuse.

Bedeutet also:

Mehr Gehäusevolumen -> kleineres Luftstromvolumen möglich.


Alaaf,


Pappnaas


PS: Auch hier gilt, wie immer, Ausnahmen bestätigen während der Regel :pfeif:
Es gibt 10 Arten von Menschen: Solche, die Binärrechnen können und der Rest.
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#10 Mitglied ist offline   whiteplayer 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 10:02

Danke Pappnaas, das leuchtet ein.

Somit wäre in einem kleineren Gehäuse die Luft, die an den Wärmequellen vorbeizieht also schon wärmer und deshalb ist keine so effektive Kühlung nötig.


€dit:
Oder gibt es noch andere Meinungen? :pfeif:

Dieser Beitrag wurde von whiteplayer bearbeitet: 05. Juni 2006, 10:13

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#11 Mitglied ist offline   Florian 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 10:30

Es gibt zwei (drei) Wege der Wärmeabgabe. Einmal an die Luft aber eben auch als Wärmestrahlung.
Man könnte auch sagen Wärme wird im Material geleitet, strahlt auf umliegende Bauteile ab, die es wiederum leiten, damit die Fläche vergrößern und dann erst kommt der relativ schlechte Wärmeübergang an die Luft ins Spiel.
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#12 Mitglied ist offline   electr0n 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 12:19

Wärmestrahlung spielt in einem aktiv belüfteten Gehäuse eine Rolle innerhalb der Messgenauigkeit :pfeif:
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#13 Gast_Uwe70_*

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Geschrieben 05. Juni 2006, 13:15

Zitat

Wärmestrahlung spielt in einem aktiv belüfteten Gehäuse eine Rolle innerhalb der Messgenauigkeit

Wieso?
Wärmestrahlung ist im Prinzip der Übergang von Wärme aus einem festen Stoff in ein Fluid.
Mit anderen Worten: Wärmestrahlung ist die Abgabe der Wärme eines Kühlkörpers an die umgebende Luft, unabhängig davon, ob die Luft sich bewegt (durch Lüfter) oder nicht (lüfterloser Betrieb).
Also eher im Gegenteil :pfeif:
Je besser nähmlich ein Kühlkörper seine Wärme an die ihm umgebene Luft abgegeben kann (abstrahlen kann), um so besser kühlt er.
Sobald die Wärme in der Luft ist, geht es dann mit Konvektion weiter.

Uwe

#14 Mitglied ist offline   migmicha 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 13:28

Beitrag anzeigenUwe70 sagte am 05.06.2006, 14:15:

Zitat

Wärmestrahlung spielt in einem aktiv belüfteten Gehäuse eine Rolle innerhalb der Messgenauigkeit

Wieso?
Wärmestrahlung ist im Prinzip der Übergang von Wärme aus einem festen Stoff in ein Fluid.


ich kann jetzt nicht genau den Sinn deuten
Wärmestrahlung ist jedoch stofflos, ist also auch im Vakuum vorhanden
ist die einzig bekannte Möglichkeit, wie die Sonne die Erde erwärmt

wenn dem so sein sollte, dann ist das leicht herauszufinden
eionfach den Rechner oder Kühlkörper ins Vakuum, wenn es auch nur ein halber cm ist
dann müßte dennoch die Kühlung funktionieren, tut sie meines Wissens aber nicht

MfG Micha

Dieser Beitrag wurde von migmicha bearbeitet: 05. Juni 2006, 13:29

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#15 Mitglied ist offline   electr0n 

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Geschrieben 05. Juni 2006, 13:40

Beitrag anzeigenUwe70 sagte am 05.06.2006, 14:15:

Wärmestrahlung ist im Prinzip der Übergang von Wärme aus einem festen Stoff in ein Fluid.

Also ich meinte damit, dass die Kühlung durch z.B. Seitenwände eines Gehäuses sowas von gering ist, dass man sie vernachlässigen kann, ok?

Ich kenne mich da zu wenig aus, aber ich dachte, dass die Abgabe der Wärme an die Luft nur zu geringen Anteilen von der Wärmestrahlung abhängig ist.
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