Alternatives Luftkühlungs Konzept Chance?
#1
Geschrieben 18. März 2007, 12:25
ich möchte hier mal einen Gedankenaustausch zum Luftkühlungskonzept starten.
Bisher sah der Standard was den Weg der Luft und die Komponeten angeht so aus:
http://0x1ff.de/wint...al/img_0275.jpg (Danke Wintermute...)
Also wie bekannt, unten, vorne rein, hinten, oben raus. Sonst alles dicht, vor allem die Seite. Alles liegt im Luftstrom, von Platte bis Netzteil.
Nachdem ich einige Bilder im Hardwareluxx zur Cebit gesehen habe, ist mir eine mögliche Alternative aufgefallen. Bild dazu:
http://img469.images...00053152wq6.jpg
Bei enem solchen Setup, mit Loch in der Seitenwand (oder im Deckel beim Desktop) könnte man Grafik, CPU, Northbridge und Ram mit einem Lüfter kühlen. Der Könnte sogar, wenn er direkt am Gehäuse angebracht wird, nach außen pusten und das Gehäuse entlüften. Dann hinten zu und man hat ein Konzept, dass kaum schlechter sein dürfte, als das alt-bewährte. Man könnte den Lüfter aber auch auf alles drauf blasen lassen und das Netzteil die Luft nach draßen ziehen lassen.
Wie seht ihr das?
#2
Geschrieben 18. März 2007, 12:39
schrottie sagte am 18.03.2007, 12:25:
Hallo Schrottie!
Wo ist die Frage?
Alles geht, wenn die Temperaturen gut sind. Und dazu keine lauten Lüfter erforderlich sind.
Beste Grüße
vom
Brumm-Bär
P.S.: Es muss nicht der bewährte Luftstrom von vorne unten nach hinten oben sein. Jeder andere, der den Zweck erreicht, ist auch gut. Muss aber ausprobiert und gemessen werden. Wichtig ist nur, dass die Wärme aus dem Gehäuse raus kommt.
#3
Geschrieben 18. März 2007, 12:47
Ich wollte ja ein wenig über möglich Vor- und Nachteile Spekulieren. Ich weiß ja auch, dass ohne Versuch und anständige Messungen alles nichts handfestes ist, aber drüber reden kann man ja.
Z.B. finde ich, dass das, was ich hier als Alternative genannt habe, eine gute Möglichkeit ist, die Grafikkarte vernünftig mit in das Kühlkonzept einzubauen. Das wiederum könnte bei den Verbrauchswerten zukünftiger Modelle ja wichtig werden.
Dazu kommt, dass mit dem Ninja/Infinity die Größengrenze für Towerkühler naja, noch nicht ganz erreicht, aber recht nah ist. Mit Luftverwirbelern geht da vielleicht noch was.
Insgesamt erinnert das ganze etwas an Wasserkühlung, nur eben mit Heatpipes, nicht mit Schläuchen.
#4
Geschrieben 18. März 2007, 13:42
#5
Geschrieben 18. März 2007, 14:54
Der herkömmliche Vorne-Hinten-Strom lässt sich einfach besser überschauen, man kann es vereinfacht zweidimensional betrachten und bekommt so einfacher alle Komponenten im Luftstrom angebunden.
So, schrottie, hab ich dir genug spekuliert?
#6
Geschrieben 18. März 2007, 15:12
.fF sagte am 18.03.2007, 14:54:
Deshalb hinten zu.
.fF sagte am 18.03.2007, 14:54:
Ich bitte um Erklärung.
.fF sagte am 18.03.2007, 14:54:
Ob das so schlimm wäre?
.fF sagte am 18.03.2007, 14:54:
Vorbildlich! Bekommst auch einen Spekulatius :freese:
#7
Geschrieben 18. März 2007, 16:00
Dann ist das doch das selbe Konzept wie bei dem schwenkbaren Kühler von Asus (oder auch den Aerocase-Kühlern). Sieht ein bißchen aus wie ein VM-102 mit um 90° gebogenen Heatpipes.
Allerdings wird man da keinen Tower-Kühler mehr auf die CPU bekommen. Deren Lamellen wären hierfür auch falsch ausgerichtet. Außerdem ist man beim Gewicht des Grafikkarten-Kühlers sehr beschränkt (Hebelwirkung!).
Eigentlich zeigt das wieder nur, dass bei Spiele-PCs nicht die CPU, sondern die Grafikkarte das wichtigste Kühlproblem ist, und der klassische Aufbau eines Rechners (bzw. des Mainboards) hierfür nicht optimal ist.
Lian Li baut ja in ihre neueren Gehäuse die Möglichkeit für einen Seitenlüfter ein. Auch wenn sich viele hier über das Loch in der Seitenwand beschweren: Bei richtig heizenden Grafikkarten ist es sicher besser, die Wärme der Grafikkarten über so einen Lüfter direkt nach draußen transportieren zu können, ohne den Hecklüfter aufdrehen zu müssen.
Dieser Beitrag wurde von kabelsalat bearbeitet: 18. März 2007, 16:02
#8
Geschrieben 18. März 2007, 16:24
Für eine ordentliche Kühlung müssten sicher die Lamellen um 90 Grad gedreht werden. Also so ist's nicht optimal.
Dieser Beitrag wurde von Otto bearbeitet: 18. März 2007, 16:25
#9
Geschrieben 18. März 2007, 16:54

Natürlich KEIN Towerkühler. Schon richtig erkannt. Natürlich ein Seitenloch. Schon richtig erkannt.
#10
Geschrieben 18. März 2007, 17:04
#11
Geschrieben 19. März 2007, 00:25
schrottie sagte am 18.03.2007, 15:12:
Wenn die Luft vorne reingeht und seitlich raus, könnte hinter der CPU ein Bereich mit wenig Luftbewegung entstehen. Oder soll da zusätzlich das NT entlüften? Dann besteht die Gefahr, dass sich CPU-Lüfter und NT gegenseitig die Luft "klauen".
schrottie sagte am 18.03.2007, 15:12:
Als Möchtegern-Ingenieur muß ich zumindest so tun, als würde ich die Dinge verstehen!
schrottie sagte am 18.03.2007, 15:12:
*mampf*
#12
Geschrieben 19. März 2007, 15:50
Ist natürlich unwahrscheinlich, dass ein Hersteller so eine Lösung kommerziell anbietet, da das immer nur für eine Gehäuse-/Grafikkarten-/Mainboardkombination passt, aber so wäre das recht. Es brauch aber viel Weg und Winkel in der Heatpipe - ob die dann noch vernünftig funktioniert sei dahingestellt - hab ich keine Erfahrungen mit.
#13
Geschrieben 19. März 2007, 18:40
Wintermute sagte am 19.03.2007, 15:50:
Das würde durchaus bei einer Grafikkarte funktionieren, deren GPU auf der
Kartenrückseite sitzt. Gibt's ja auch schon.
MfG Pegasus
#14
Geschrieben 20. März 2007, 17:54
*träum* mal angenommen das teil bekommt 4 pipes... damit ließe sich so ziemlich alles kühlen.
gruß, lenni
(die lamellen müssten möglichst schmal sein, vielleicht so wie beim hr05. dafür aber gerne eine fläche von 12x10 cm o.ä. haben. halt über den IO anschlüssen anfangen und dann parallel zur CPU.)
#15
Geschrieben 21. März 2007, 02:21
und zwar habe ich so ein altes Gehäuse mit quer liegendem Netzteil dieser Art, nur eben Kaufgehäuse
http://www.silenthar...?showtopic=5485
da habe ich meinen PIII (60-90W) eingebaut
ich war allerdings mit den Temperturen unzufrieden(von der Lautstärke mal abgesehen)
also ein "normales" gehäiuse ran
bei dem und 100% identischer Hardware waren die Temperaturen besser
es handelt sich in beiden Fällen nichtmal um einen modernen Towerkühler, sondern um den CNPS 6000
aufgrund des Boards ist der Abstand Prozessor und Lüfter bei beiden auch in etwas identisch
beide Systeme hatten ein Bodenloch, Größe zwar nicht 100% gleich, aber groß genug
bei dem normalen System gab es dennoch den Nachteil, das der Netzteil ab und an hochdrehte und ich auch Prozessortemperaturen unter 50°C wollte, auch im Sommer
also mußte ein zweiter Lüfter her, hinten ist aber nicht genug Platz für mehr als 8cm, aber an der Seite gab es schon ein Loch, welches sich leicht
folglich besteht dieses Zweilüftersystem aus einem Netzteillüfter und einem Seitenlüfter, beide ausblasend
nach etwas experimentieren stellte sich zusätzlich heraus, das ein Luftkanal zum Prozessorkühler (wirklich nur quadratisch in die Nähe, nichts besonderes mit Verjüngung oder so) die Temperatur nochmal senkte
für mich ergibt sich daraus,
- dass in einem System wenn der Netzteillüfter zu schwach ist, ein weiterer ausblasender Lüfter notwendig wird
- dass der Lüfter auch seitlich montiert werden kann
die Höhe in Bezug auf die Hardware ist die selbe, auch der Durchsatz und durch einen kleinen Kanal auch die Nähe zu den Komponbenten
über mehr Ecken geht das auch nicht, wobei das in einem Gehäuse sowieso vernachlässigbar sein dürfte
-> zum Thema ergibt sich die Vermutung, dass wenn man dazwischen noch soetwas wie den Grafikkartenkühler setzt, dieser besser mitgekühlt wird
in Zeiten, in denen die Grafikkarte der Hauptverbraucher ist und Prozessoren im Leerlauf fast nichts verbrauchen, sicher nicht verkehrt
das Konzept mit dem Hecklüfter und Towerkühlern geht auch davon aus, dass der Prozessor sehr viel Aufmerksamkeit verlangt, die Grafikkarte aber weniger
einige setztzen deshalb auf einen Lüfter auf z.B. den Ninja, der von der Grafikkarte abzieht und damit die Grafikkarte besser kühlt
MfG Micha
Dieser Beitrag wurde von migmicha bearbeitet: 21. März 2007, 02:24
Lieblingsprozessor: AMD-K6-III+/450ANZ (1.8V@1,3V)
Scheinleistung und Wirkleistung

Hilfe


















