Silenthardware & Dirkvader Forum: NT Problem - seltsamer Zufall?? - Silenthardware & Dirkvader Forum

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NT Problem - seltsamer Zufall?? Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   bassist 

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Geschrieben 29. März 2007, 23:39

Tag zusammen,

ich hab ein Problem mit meiner Kiste.

PC-Daten:
Pentium 4 Cedar Mill 651, Sonic Tower
MB: Fujitsu Siemens D2156-S1 (seltsames industrial board)
1g ram
sound/grafik nutz ich onboard
250g platte von samsung, bitumenbox
Dvd-brenner
1 casefan, bisher yateloon d12, jetzt hab ich mir nen papst geholt.
nt: dazu wie folgt:

bis vor einigen monaten hatte ich noch ne andere platte, n anderes board, professor, rams - also alles anders außer des dvdbrenners.
das netzteil war die 400W version des elan-vital greenegers, und der yateloon als gehäuselüfter.
eigentlich lief alles, nur manchmal (alle 2 monate) sprang die kiste nicht an. einfach so. dann musste ich das netzteil kurz an ein anderes mainboard ohne komponenten anschließen, kurz anlaufen lassen - gings wieder.

dann habe ich die oben genannten komponenten gekauft (abgesehen von btb und papst)
lief gut. einige wochen später verabschiedet sich mein schönes netzteil nach 2 jahren. da ELVT satte 45 monate garantie gibt, geh ich also zu atelco und schick es ein.
in der zwischenzeit nutze ich ein billigteil was hier so rumfliegt (400 W)
vorgestern bekomme ich von ELVT (jetzt neuerdings NESTEQ) eine neue version, 428W und "2. generation" oder so.
jetzt baue ich also bitumenbox, papstlüfter und das neue netzteil ein.
direkt beim ersten booten, windows wird geladen und die kiste geht einfach aus, 3/4 bei des bootens. nochmal versucht, das gleiche. ich betreibe den pc wieder mit meinem billignetzteil, er läuft wunderbar.
ich schicke daraufhin gestern das nt ein, wird wohl bald hier sein. dann habe ich ebenfalls gestern ein anderes billignetzteil von LCPower reingetan, in der hoffnung die kiste für den kurzen zeitraum etwas leiser zu kriegen. im gleichen schritt habe ich den papstlüfter von 12v auf 5v gebastelt. laut anleitung korrekt ^^ dann hab ich den pc nen abend lang benutzt (ohne probleme), am nächsten morgen möcht ich einschalten - netzteil botze. :grins:

jetzt frage ich mich: macht mein pc grade netzteile kaputt? oder ist das zufall?
immerhin war bei den LCnetzteilen letztens schon eines kaputt (allerdings von anfang an)
und das staubsaugerlaute billignetzteil hier muckt kein bischen.
ich möcht vor allem nicht, dass in ner woche son schickes Nesteq-NT kommt und ICH das schrotte.

was kann ich tun? :P
mir fällt hier nur das NT ein - kanns auch noch woanders dran liegen?

vielen dank für eure hilfe! salute,
der bassist


p.s.: bitte verzeiht wenns allzu ausführlich ist - ich weiss nicht, was alles von interesse ist.
0

#2 Mitglied ist offline   Fluxon 

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Geschrieben 30. März 2007, 08:18

Hi,

das ist wirklich ein komischer Fehler, aber dass deine Kiste reihenweise 400Watt Netzteile schrottet, kann eigentlich nicht sein, soviel Strom braucht der P4 nun auch nicht :P. Ich denke dass das eher an den Netzteilen liegt.

Vielleicht verträgt dein Board keine schwankenden Spannungen. Sowas hatte ich mal mit einem Levicom. Die 12 Volt Leitung war bei dem immer etwas zu niedrig, weswegen der Rechner manchmal nicht gebootet hat. Alles aus Netzteilschalter aus, wieder an und es ging wieder.
Irgendwann wars mir zu blöd, bin in den Laden und habe es getauscht gegen ein Tagan. Seitdem lief alles super.

Also solltest du mal mit dem neuen Netzteil in Windows reinkommen, schau mal ob die Spannungen des neuen sich sehr von denen des Billignetzteils unterscheiden. Das wäre eine Möglichkeit.

Ansonsten könnte es vielleicht sein, dass auf deinem Board Kondensatoren geplatzt/ausgelaufen sind, was die Empfindlichkeit für Spannungsschwankungen hervorruft.

Eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.

mfg,

Fluxon

Dieser Beitrag wurde von Fluxon bearbeitet: 30. März 2007, 08:18

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#3 Mitglied ist offline   bassist 

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Geschrieben 30. März 2007, 08:52

hallo fluxon und danke für deine antwort!

das board werd ich prüfen. wenn ich dich richtig verstanden habe werd ich mir die hardware einfach genau anschauen, ob ich kaputte stellen finde - oder gibt es noch ein anderes kalkül?

Beitrag anzeigenFluxon sagte am 30.03.2007, 09:18:

Also solltest du mal mit dem neuen Netzteil in Windows reinkommen, schau mal ob die Spannungen des neuen sich sehr von denen des Billignetzteils unterscheiden. Das wäre eine Möglichkeit.


wie schaut man solche spannungen nach? was für spannungen sind gemeint?

danke & adieu,
der bassist
0

#4 Mitglied ist offline   Fluxon 

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Geschrieben 30. März 2007, 08:57

Schau dir die Kondensatoren genau an. Wenn sie kaputt sind sind sie entweder oben ein wenig aufgebläht, oder es läuft irgendwo (meist braunes) Zeug raus, oder beides gleichzeitig.

Die Spannnungen kannst du dir zb mit Everest anzeigen lassen. Interessant sind alle Spannungen, die vom Netzteil geliefert werden, also 3,3V, 5V, und 12V (eventuell auch noch -5 ud -12, aber ich glaube die werden heute gar nicht mehr benutzt).
Bei meinem Levicom war es die 12Volt Leitung. Diese wird von modernen Rechnern auch hauptsächlich verwendet.

mfg,

Fluxon

Dieser Beitrag wurde von Fluxon bearbeitet: 30. März 2007, 08:57

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#5 Gast_Uwe70_*

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Geschrieben 30. März 2007, 09:52

Zitat

eventuell auch noch -5 ud -12, aber ich glaube die werden heute gar nicht mehr benutzt

Die -12V wird noch genutzt, kann aber fast keine Software richtig auslesen.
Die -5V gibt es bei neuen Netzteilen eh nicht mehr :P Ich glaub seit ATX1.3 oder 2.0.

Eventuell muß nicht mal der PC selbst Schuld tragen.
Wie sieht es mit Deinem Stromnetz in der Wohnung aus?

Uwe

#6 Mitglied ist offline   bassist 

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Geschrieben 30. März 2007, 21:19

nabend

die kondensatoren hab ich mir alle mal angeschaut. da läuft nix aus, sind auch alle "in form". ich hab wohl das board jetzt nicht extra ausgebaut, sondern es mit taschenlampe und geduld versucht.

leider kann ich mit everest die spannungen nicht ausmessen, wie mir scheint. ich weiss zwar nicht genau wo das gehn soll, aber ich hab mir alle menüs angeschaut. das liegt vermutlich am board. everest kann auch keine cpu- und mb-temps auslesen. es gibt da wohl ein kompatibilitätsproblem mit dem cedar mill.

womit kann man die spannungen noch ausmessen? mb-monitor hab ich noch probiert. da stehen alle zeiger auf 0, mit ausnahme der cpu-taktfrequenz. die kriegt er dann doch hin :D



@ume:
ich hab den pc, nen 19zollmonitor, mischpult, drucker, 100Wlampe an einer steckdose. ein receiver (meine soundanlage) steckt noch daneben in einer steckdose (so ne doppelsteckdose, nebeneinander)
ich wohn in nem altbau - um den der vermieter sich allerdings nicht sonderlich kümmert. also wär schon möglich, dass hier gepfuscht wurde.
ich hab mal was von "unreinem strom" gehört - finde dazu aber nichts gescheites (außer greenpeace :) )

vielleicht postet jemand was darüber? -_-

dankschö im voraus! ;)
0

#7 Mitglied ist offline   bassist 

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Geschrieben 30. März 2007, 21:32

ah ja.. ;)

jetzt habich grad speedfan installiert, öffne die verknüpfung und zip - kiste bootet neu. wenn ich jetzt speedfan starte, hat der direkt ne fehlermeldung

edit:
ok, jetzt gehts -aber ich krieg wieder nur den HDD sensor. werd mal bei fujitsu anrufen, was man machen kann um die spannungen zu messen.

oder noch jemand ne idee?

Dieser Beitrag wurde von bassist bearbeitet: 30. März 2007, 21:37

0

#8 Mitglied ist offline   Fluxon 

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Geschrieben 30. März 2007, 22:08

Mmh stimmt, du hast ein seltsames Board. Das wird wahrscheinlihc nicht unterstützt. Dann bleibt dir wahrscheinlich wirklich keine andere Wahl als den Hersteller zu konsultieren. Kannst ja auch gleich mal nach deinem Problem fragen. Ich glaube zwar dass es nix bringen wird, aber einen Versuch ist es wert ;)

mfg,

Fluxon
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#9 Gast_Uwe70_*

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Geschrieben 30. März 2007, 22:10

Was da sonst so mit an der Steckdose hängt, dürfte, so lange nichts defekt ist, keinen Einfluß haben.
Ja, die Sache mit dem "unreinen Strom" ;)
Netzschwankungen allgemein dürften dem Netzteil kaum etwas anhaben.
Kritischer wird es bei kurzzeitigen Überspannungen. Ebenso bei Fehlspannung. Bei Altbauten erlebt man noch Stromnetze ohne FI-Schutzschalter. Da hat es dann gern mal (für den Menschen ungefährliche!) Spannung auf dem falschen Pol. Das Gehäuse hat dann keine Erdung. Eigentlich dürfte es in Deutschland kaum noch geben, aber ist nicht unmöglich.

Wenn Everest oder Speedfan an keine Werte kommen, wird es auch kaum eine andere Software schaffen. Da kannst Du höchstens mal das Board auf der Siemens-Seite suchen und schauen, was da zum Runterladen angeboten wird.

Uwe

#10 Mitglied ist offline   Fluxon 

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Geschrieben 30. März 2007, 22:25

Beitrag anzeigenUwe70 sagte am 30.03.2007, 23:10:

Eigentlich dürfte es in Deutschland kaum noch geben, aber ist nicht unmöglich.


Ich sag nur:

Papierummantelte Leitungen ohne Erdungen im Altbau mir direkt gegenüber ;)

Hat einen Kollgen von mir zwei Technics MK1200 gekostet....

mfg,

Fluxon
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#11 Gast_Uwe70_*

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Geschrieben 31. März 2007, 09:43

Leider muß er das nicht.
Personenschutz (also Schutzschalter) sind nur in Feuchträumen (Bad) zwingend vorgeschrieben. Der Rest darf so weiter betrieben werden. Es darf auch nicht alter Standard neu verlegt werden.

Uwe

#12 Mitglied ist offline   migmicha 

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Geschrieben 31. März 2007, 13:34

Beitrag anzeigenFluxon sagte am 30.03.2007, 23:25:

Ich sag nur:

Papierummantelte Leitungen ohne Erdungen im Altbau mir direkt gegenüber ;)

papierummantelte Leitungen sind wenigstens ököologisch besser :fress:
aber mal ernst, die alten Kabel halten wenigstens was aus
beim Hausbau hat Vattern mindestens zwei Kabelrollen verbraten, das 60 Jahre alte Verlängerungskabel hingegen existiert immernoch


dabei habe ich auch was nettes gesehen
eine Lichleitung (zweiadrig, Außenbeleuchtung) war unter einer Kabelschelle mit Plaster umwickelt, nichtmal eine Lüsterklemme wurde verwendet
das Ganze Außenseite bei einem Haus ohne Dachrinne
war nie was, würde heute noch halten

Beitrag anzeigenPriv.GwH sagte am 31.03.2007, 10:30:

Aua ;)

Eigentlich eine Frechheit vom Vermieter, der muss sein Haus doch auf halbwegs aktuellem Stand halten :D
warum auch was tauschen, was eigentlich funktioniert?
ich höre nicht oft davon, das sich jemand umgebracht hat, solange nicht noch mehr an der Steckdose kaputt war

MfG Micha
Spaßrechner: Nostalgieprojekt fürs SHW-Museum
Lieblingsprozessor: AMD-K6-III+/450ANZ (1.8V@1,3V)


Scheinleistung und Wirkleistung
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#13 Mitglied ist offline   Fluxon 

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Geschrieben 31. März 2007, 14:20

Beitrag anzeigenmigmicha sagte am 31.03.2007, 14:34:

ich höre nicht oft davon, das sich jemand umgebracht hat, solange nicht noch mehr an der Steckdose kaputt war


Meine Vormieter hatten hier einen Kabelbrand, wegen veralteter Elektrik.
Das hätte auch anders ausgehen können.

mfg,

Fluxon
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#14 Mitglied ist offline   bassist 

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Geschrieben 31. März 2007, 15:37

ok, fujitsu ruf ich am montag an.

es gibt steckleisten für überspannungsschutz. auf ebay einiges dazu, werd mir einfach son ding holen. wenn ich das richtig verstanden habe muss man wohl drauf achten dass es um feinschutz geht, nicht nur ne blitzableiter-leiste (die bringt mir jedenfalls vermutlich wenig)

bis dahin ein schönes WE

:D

Dieser Beitrag wurde von bassist bearbeitet: 31. März 2007, 17:54

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#15 Gast_Uwe70_*

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Geschrieben 31. März 2007, 16:24

Ab und zu beim ALDI :D
Nennt sich "Netzfilter".
Oft in schaltbare Steckdosenleisten integriert.
Wäre erst mal die einfachste Art.
Müßte es auch einzeln als Zwischenstecker geben. Bei vielen hochwertigen Elektrogeräten sitzt so etwas direkt hinter der Stromeingangsbuchse.

Uwe

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