tuxebi sagte am 07.01.2008, 12:57:
.fF sagte am 07.01.2008, 00:48:
tuxebi sagte am 06.01.2008, 21:15:
Einfach mit Knoppix CD booten und dann Platten clonen
Packen die mittlerweile ntfs? Hab mich vor nem guten Jahr mit den experimentellen Treibern rumgeärgert...
Das geht unterdessen. Ich sichere z.B. die Benutzerdaten vor allen größeren PC-arbeiten vorzugsweise mit Knoppix/rsync. Das geht bei auch von ntfs nach ntfs. Zum Klonen muss das aber nicht sein, weil nicht "ntfs" oder sonst etwas geclont wird, sondern lediglich binäre Plattenpartitionen dupliziert werden. Dabei ist es völlig egal, welches Dateisystem auf der Platte ist. OK, partimage macht image Dateien bestehender Partitionen und muß daher ntfs lesen. Ging bei mir bisher immer locker, auch beim Zurückspielen

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tuxebi sagte am 06.01.2008, 21:15:
Wenn Du "nur" das System im Fehlerfall flott wiederherstellen willst, ist imho partimage besser, der zwar nicht klont, aber sehr schön ein kleines Image Deines "C:\ Laufwerkes" anfertigt bzw. zurückspielt. Meine Kunden kommen so bei einem zerschossenen oder zickigen Windows ganz locker innerhalb eines Kaffee mit Keksen auf ihr ursprüngliches Windows zurück.
Ich dachte mit nem Image bekommt man MBR etc. ned ordenlich kopiert, damit fiele das "im Fehlerfall einfach umstecken" flach oder?
Kommt darauf an. Wenn der MBR und "etc." auf C:\ liegen, was sie normalerweise tun, dann kannst Du mit dd oder partimage Dein komplettes C:\ bootfähig sichern und zurückspielen.
So mache ich das jedenfalls.
Ansonsten ist es fast trivial, sicherheitshalber mit dd auch noch den MBR allein zu sichern. Ich mache dazu immer einen Google nach "+dd +mbr", weil ich mir den Einzeiler nicht genau merken kann.
Viele Grüsse
tuxebi
Eigene Korrekturen sind die Besten.
Da hatte ich mich etwas verhauen.
Zur Klarstellung:
Wenn ganze Platten geclont werden, kommt auch der MBR (master boot record) mit.
also: dd if=/dev/sda of=/dev/sdc clont brav die erste Festplatte am ersten IDE Anschluß auf die erste Festplatte am zweiten IDE Kanal. Für SATA oder scsi oder usb heißt es "sda" statt "hda".
Zum Zurückschreiben entsprechend if (input file) und of (output file) vertauschen und dann geht das wieder.
Wenn jetzt aber nicht ganze Festplatten, sondern lediglich einzelne Partionen zu clonen bzw. als image zu sichern sind, muss der mbr separat mitgesichert werden. Das geht dann so:
dd if=/dev/hda of=datei bs=512 count=1 sichert den mbr der ersten IDE Festplatte in die Datei "datei",
Im schlimmsten Fall wird er dann so zurückgeschrieben:
dd of=/dev/hda if=datei bs=512
Sollten sich die Festplatten von Sicherung und Rücksicherung unterscheiden, z.B. wg. eines Festplattendefekts

, kann es noch zu weiteren unschönen Problemen kommen, die damit zusammenhängen, daß moderne Windows Versionen (seit Win2000) Festplatten iin der boot.ini nicht mehr als Laufwerksbuchstaben ansprechen, sondern per Festplatten ID.
Das betrifft aber jedes beliebige Clon-Verfahren und lässt sich bei Bedarf fixen.
So, jetzt alle Klarheit beseitig?
Viele Grüße und entschuldigt meine Verwirrung. Der PC hier ist einfach zu laut!
tuxebi