Guten morgen allerseits,
vielleicht brauche ich aufgrund des folgenden Inhaltes gar nicht zu erwähnen, dass ich nicht so wirklich Ahnung von was habe (d.h. nicht einfach blind nachmachen, was ich hier vorschlage), aber nachdem man mir hier neulich sagte, dass Schwammentkopplung einer HDD im Prinzip nix Schlimmes sei (bis auf die völlige Transportunfähigkeit), habe ich gerade beim Zusammenschrauben meines neuen Rechners ein bisschen was ausprobiert - weil ich erstens so begeistert von meiner schwammentkoppelten alleinstehenden Platte im Silent-Office-PC bin und zweitens mein neues System heute hardwareseitig fertig machen wollte und bemerkte, dass mir eigentlich noch Entkopplungsrahmen (oder ähnliches) fehlen, auf nem Sonntag.
So beschloss ich, mit dem Verpackungsmaterial meiner neuen Festplatten (ja, ich muss für das neue System 3 Stück gleichzeitig benutzen) herumzuspielen und überlegte, wie man schwammentkoppelte Platten "stapeln" und vielleicht sogar ein bisschen befestigen kann.
Heraus kam folgende Idee:
Normalerweise werden Festplatten ja gleich in einen Schwamm verpackt geliefert, war bei mir bisher jedenfalls immer so.

Genau diesen (an dessen Rückseite Pappe klebt) habe ich auf (etwas mehr (das ist wichtig!) als) die Größe eines CD-Laufwerkes zurechtgestutzt und -geknickt, so dass die Platte mittig aufliegt und nach oben Luft zum Atmen hat. Um sie noch halbwegs zu befestigen, verband ich sie von oben mit zwei dünnen Streifen Tesafilm mit dem Rest meines 5.25"-Schwammkartons. Dabei ist wohl drauf zu achten, dass man keine Löcher zuklebt... Die Klebstreifen (meine zumindest) lassen sich übrigens rückstandslos entfernen, so dass es keine Probs mit Garantie geben dürfte, denke ich.
Das sah dann so aus:

Nun kann man diese Pappschachtel tatsächlich ganz toll in einen 5,25"-Slot einschieben, und da es insgesamt etwas breiter ist, dehnt er sich ganz von selbst so aus, dass es schon so ein bisschen hält. Um jedoch "sicher" zu gehen, habe ich von den Seiten einfach Schrauben (wenn möglich sollte man vielleicht längere nehmen als die gängigen Festplattenschrauben... dann hält das sicher noch besser als jetzt schon bei mir!) in die Pappe gesteckt, in die ich vorher an den üblichen Stellen, wo man 5,25"-Laufwerke arretiert einfach mit einem Schraubenzieher Löcher in die Pappe gestochen habe.


(Willkommen im Schlafwagen der Deutschen Bahn...)
Klingt ganz schön abenteuerlich (und sieht wohl auch so aus), was? - Hält aber... zumindest für mich ausreichend!
Zumindest, wenn man nicht vorhat, den Computer durch die Gegend zu werfen, sondern nur hin und wieder (mit ETWAS Vorsicht) von A nach B trägt, sollte das IMHO aushalten... weiß aber noch nicht, wie sich das alles auf lange Sicht entwickelt, statisch betrachtet. (Gegen ein Durchhängen der Pappunterseite habe ich einfach eine weitere Pappe mit versetzter Struktur druntergeklebt, bei einer HDD, die dazu neigt, durchzuhängen.)
Also, für normale PCs außerhalb von Erdbebengebieten vielleicht eine Empfehlung? Was meint ihr?
Allerdings: ich muss zugeben, dass ich den PC noch nicht an Strom angeschlossen habe, kann also NICHTS über Geräusch-, geschweige denn Wärmeentwicklung sagen. Wie heiß darf so eine Samsung Spinpoint T166 eigentlich werden (z.B. mit Speedfan ausgelesen)? (Noch ist ja kein Gehäuselüfter drin, daher könnte es latürnich kritisch werden... weshalb ich besonders Obacht geben muss.)
Bin mal gespannt auf Meinungen zu diesem hochprimitiven, aber mich doch vorerst zufriedenstellenden Anfängerversuch.
PS: Papier im PC = Brandgefahr? oder ist das übertrieben?
PPS: Der fertige PC sieht erst mal so aus:

Klar, noch etwas viel Kabelgewirr, aber das kommt einerseits, davon, dass ich für den IDE-Brenner kein Rundkabel mehr hatte, vor allem aber auch andererseits davon, dass die Stromanschlüsse des Seasonic-NTs so dick sind, dass man sie nicht durch die Käfige des Rebel9 durchschieben und verstecken kann, wie eigentlich gedacht. Schade.
Dieser Beitrag wurde von Flüstertüte bearbeitet: 21. Januar 2008, 03:55

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