Silenthardware & Dirkvader Forum: dreistöckiges Etagenbett - Silenthardware & Dirkvader Forum

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dreistöckiges Etagenbett für Studenten und Hartz-IV-Empfänger Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Flüstertüte 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 03:06

[edit]Wie ich jetzt nachträglich durch andere Beiträge lese, ist meine Methode ja nu auch nicht SO revolutionär... Aber das kreative Basteln mit eigenen Ideen und ohne Anleitung hatte auch so seine Reize und hat meinen Abend bereichert ^_^[/edit]

Guten morgen allerseits,

vielleicht brauche ich aufgrund des folgenden Inhaltes gar nicht zu erwähnen, dass ich nicht so wirklich Ahnung von was habe (d.h. nicht einfach blind nachmachen, was ich hier vorschlage), aber nachdem man mir hier neulich sagte, dass Schwammentkopplung einer HDD im Prinzip nix Schlimmes sei (bis auf die völlige Transportunfähigkeit), habe ich gerade beim Zusammenschrauben meines neuen Rechners ein bisschen was ausprobiert - weil ich erstens so begeistert von meiner schwammentkoppelten alleinstehenden Platte im Silent-Office-PC bin und zweitens mein neues System heute hardwareseitig fertig machen wollte und bemerkte, dass mir eigentlich noch Entkopplungsrahmen (oder ähnliches) fehlen, auf nem Sonntag.

So beschloss ich, mit dem Verpackungsmaterial meiner neuen Festplatten (ja, ich muss für das neue System 3 Stück gleichzeitig benutzen) herumzuspielen und überlegte, wie man schwammentkoppelte Platten "stapeln" und vielleicht sogar ein bisschen befestigen kann.

Heraus kam folgende Idee:
Normalerweise werden Festplatten ja gleich in einen Schwamm verpackt geliefert, war bei mir bisher jedenfalls immer so.

Eingefügtes Bild

Genau diesen (an dessen Rückseite Pappe klebt) habe ich auf (etwas mehr (das ist wichtig!) als) die Größe eines CD-Laufwerkes zurechtgestutzt und -geknickt, so dass die Platte mittig aufliegt und nach oben Luft zum Atmen hat. Um sie noch halbwegs zu befestigen, verband ich sie von oben mit zwei dünnen Streifen Tesafilm mit dem Rest meines 5.25"-Schwammkartons. Dabei ist wohl drauf zu achten, dass man keine Löcher zuklebt... Die Klebstreifen (meine zumindest) lassen sich übrigens rückstandslos entfernen, so dass es keine Probs mit Garantie geben dürfte, denke ich.

Das sah dann so aus:

Eingefügtes Bild

Nun kann man diese Pappschachtel tatsächlich ganz toll in einen 5,25"-Slot einschieben, und da es insgesamt etwas breiter ist, dehnt er sich ganz von selbst so aus, dass es schon so ein bisschen hält. Um jedoch "sicher" zu gehen, habe ich von den Seiten einfach Schrauben (wenn möglich sollte man vielleicht längere nehmen als die gängigen Festplattenschrauben... dann hält das sicher noch besser als jetzt schon bei mir!) in die Pappe gesteckt, in die ich vorher an den üblichen Stellen, wo man 5,25"-Laufwerke arretiert einfach mit einem Schraubenzieher Löcher in die Pappe gestochen habe.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild
(Willkommen im Schlafwagen der Deutschen Bahn...)

Klingt ganz schön abenteuerlich (und sieht wohl auch so aus), was? - Hält aber... zumindest für mich ausreichend!

Zumindest, wenn man nicht vorhat, den Computer durch die Gegend zu werfen, sondern nur hin und wieder (mit ETWAS Vorsicht) von A nach B trägt, sollte das IMHO aushalten... weiß aber noch nicht, wie sich das alles auf lange Sicht entwickelt, statisch betrachtet. (Gegen ein Durchhängen der Pappunterseite habe ich einfach eine weitere Pappe mit versetzter Struktur druntergeklebt, bei einer HDD, die dazu neigt, durchzuhängen.)

Also, für normale PCs außerhalb von Erdbebengebieten vielleicht eine Empfehlung? Was meint ihr?

Allerdings: ich muss zugeben, dass ich den PC noch nicht an Strom angeschlossen habe, kann also NICHTS über Geräusch-, geschweige denn Wärmeentwicklung sagen. Wie heiß darf so eine Samsung Spinpoint T166 eigentlich werden (z.B. mit Speedfan ausgelesen)? (Noch ist ja kein Gehäuselüfter drin, daher könnte es latürnich kritisch werden... weshalb ich besonders Obacht geben muss.)

Bin mal gespannt auf Meinungen zu diesem hochprimitiven, aber mich doch vorerst zufriedenstellenden Anfängerversuch.

PS: Papier im PC = Brandgefahr? oder ist das übertrieben?

PPS: Der fertige PC sieht erst mal so aus:

Eingefügtes Bild

Klar, noch etwas viel Kabelgewirr, aber das kommt einerseits, davon, dass ich für den IDE-Brenner kein Rundkabel mehr hatte, vor allem aber auch andererseits davon, dass die Stromanschlüsse des Seasonic-NTs so dick sind, dass man sie nicht durch die Käfige des Rebel9 durchschieben und verstecken kann, wie eigentlich gedacht. Schade.

Dieser Beitrag wurde von Flüstertüte bearbeitet: 21. Januar 2008, 03:55

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#2 Mitglied ist offline   sapereaude 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 07:17

Flammpunkt von Papier: 185°C, da ist vorher dein Rechner im Jenseits ^_^
Sieht doch ganz schick aus, etwas restriktiv für den Luftstrom, aber wenn die Temps stimmen... Bitte nachreichen. Sollten nicht über 40°C liegen, angenehmer finden HDDs eher 35°C.

Dieser Beitrag wurde von sapereaude bearbeitet: 21. Januar 2008, 07:19

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#3 Mitglied ist offline   Fluxon 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 09:25

Hi,

ich finde die Lösung auch ganz gut, bin aber auch auf Temperaturen gespannt :D

Als Verbsserung für die Transportfähigkeit habe ich sogar eine Idee für dich:
Schraub ein altes defektes CD-Laufwerk auf (notfalls bei Ebay ein paar defekte ersteigern) und benutz die eine Gehäusehälfte anstatt der Pappe :pfeif:
(ähnlich wie bei der Bitumenbox)

Eingefügtes Bild
Bild von Nonoise geklaut ^_^

Dremeln musst du nichts, da es nach oben offen ist, kannst du die Kabel einfach über den Rand führen.

mfg,

Fluxon
Hauptsystem: HTPC:Links:
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#4 Mitglied ist offline   diggler 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 09:26

Beitrag anzeigensapereaude sagte am 21.01.2008, 06:45:

Bitte nachreichen. Sollten nicht über 40°C liegen, angenehmer finden HDDs eher 35°C.

Alles unter 45° unter stundenlanger Last ist für Festplatten völlig ok.
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#5 Mitglied ist offline   sapereaude 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 12:50

Also da muss ich nochmal widersprechen. Platten leben besonders im Dauerbetrieb bei 35°C deutlich länger als bei 45°C. Wenn man sie nur paar Stunden am Tag betreibt, dann sind andere Faktoren wichtiger. Aber bei Dauerbetrieb wird die Temperatur zum bestimmenden Element.
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#6 Mitglied ist offline   Flüstertüte 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 13:03

Also, ich hatte diggler jetzt nicht so verstanden, dass ich den ganzen lieben langen Tag 45°C haben sollte, aber mal testweise gucken könne, ob sie bei stundenlanger Volllast unter diesem Wert bleiben. Dann würde ich schließen: Wenn sie (sogar) dabei nicht heißer werden, ist die Luftzufuhr wohl (zumindest grob geschätzt) ausreichend... In einer Stunde mach ich mich mal an die Windows-Installation... Dann werden wir alle schlauer sein :)

oder (@sapereaude) immer noch Einwände?
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#7 Mitglied ist offline   sapereaude 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 13:09

Sieh einfach zu, dass du sie im Leerlauf auf ca. 35°C bekommst. Niedriger als 35°C bringt nichtmehr viel für die Lebensdauer, aber 40°C im Leerlauf kann schon mal ein Jahr Unterschied machen.

Dieser Beitrag wurde von sapereaude bearbeitet: 21. Januar 2008, 13:09

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#8 Mitglied ist offline   schrottie 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 14:08

Beitrag anzeigensapereaude sagte am 21.01.2008, 12:37:

Sieh einfach zu, dass du sie im Leerlauf auf ca. 35°C bekommst. Niedriger als 35°C bringt nichtmehr viel für die Lebensdauer, aber 40°C im Leerlauf kann schon mal ein Jahr Unterschied machen.

Woher weißt du das?
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#9 Mitglied ist offline   sapereaude 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 15:06

Google hat doch mal die Ausfallquoten seiner Festplatten (was eine Menge sind) in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur und anderen Faktoren angegeben. Und kühlere Festplatten lebten deutlich länger, wenn sie das verflixte erste Jahr hinter sich hatten. Im ersten Jahr waren hauptsächlich Ausschuss, Transportschäden u.ä. für einen Ausfall verantwortlich.

Dieser Beitrag wurde von sapereaude bearbeitet: 21. Januar 2008, 15:08

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#10 Mitglied ist offline   derlachendehans 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 15:26

schon mal dran gedacht unter den bettchen gummis zu spannen, oder drüber und drunter.
sollte die absturzwahrscheinlichkeit ein bischen verbessern.

@ saperaude:
deine argumentation in allen ehren, aber wenn ich mir auf seite 6 die tabelle 4 ansehe, sehe ich dass sich die platten zwischen 35-45°c pudelwohl fühlen, da hier die ausfallraten am geringsten sind.
erst über 45°c nimmt die ausfallrate wieder leicht zu, wobei sie aber um welten geringer ist als bei niedrigeren temperaturen.
hier könnte auch ihre werbung stehen
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#11 Mitglied ist offline   sapereaude 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 15:35

Schau dir mal die zweite Tabelle auf seite 6 an. Dort siehst du, dass auf lange Sicht (3 bzw. 4 Jahre) die Platten mit 35-40°C deutlich seltener ausfallen als die mit 40-45°C (7% gegen 12% Ausfallrate!). Wenn eine Platte nach weniger als 3 Jahren stirbt, dann hat das oft andere Gründe als die Temperatur, da musst du dir dann auch mal den Rest des Berichtes reinziehen. Auf lange Sicht dominiert aber die Temperatur und aus der Tabelle ist ersichtlich, dass 30-35°C die beste Wahl sind.

Edit: Noch ein Argument, warum die Fehlerraten der jungen (<=2 Jahre) Festplatten nicht primär von der Temperatur abhängen können: Wenn das so wäre, dann müssten laut der Tabelle über 45°C besser sein als 35°C-45°C, was natürlich Quatsch ist. Das zeigt einfach nur, dass in dieser Betriebsphase andere Einflüsse die Fehlerquote stärker beeinflussen. Eine Seite weiter oben sieht man zum Beispiel, dass bei jungen Platten die Aktivität die Ausfallrate enorm steigert, wohingegen sich das ab Jahr 3 relativiert.

Dieser Beitrag wurde von sapereaude bearbeitet: 21. Januar 2008, 15:59

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#12 Mitglied ist offline   elensar 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 16:36

Ich finde diese Konstruktion schlicht unzureichend.
Die Elektronik wird absolut nicht gekühlt und schmort in ihrer Eigenwärme.

Wenn man so viele Festplatten hat, dann doch bitte vernünftig entkoppeln/kühlen.
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#13 Mitglied ist offline   Flüstertüte 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 16:41

Mal sehen, ich muss das System ja jetzt erst mal zum starten kriegen und monitore die Temps dann mal ein paar Stunden, sowohl bei Leerlauf, als auch bei Volllast... Dann entscheide ich, ob ich damit leben möchte.

(Hab das Cheap Trick Tutorium ja erst danach entdeckt. Die Variante dort ist ja recht ähnlich, allerdings mit dickerem Schwamm, dafür nur von unten, aber dafür total dick... warum muss der denn so dick sein???)
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#14 Mitglied ist offline   dervirus 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 20:41

Beitrag anzeigenelensar sagte am 21.01.2008, 16:04:

Ich finde diese Konstruktion schlicht unzureichend.
Die Elektronik wird absolut nicht gekühlt und schmort in ihrer Eigenwärme.



Prinzipiell hast du ja recht, aber die Schwammentkopplung macht schließlich auch nichts anderes...
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maybe one day it all makes sense.
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#15 Mitglied ist offline   migmicha 

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Geschrieben 21. Januar 2008, 20:58

Bitte nicht die Studie von Google auf normale Rechener bezeiehen. Die Umgebungsbedingungen sind einfach ganz anders. Außerdem gehen die nicht darauf ein, ob denn wirklich alle Festplatten innerhalb ihrer Spezifikition betrieben wurden und diese legt der Hersteller fest. Damit kann man sich jegliche, pauschalen Temperaturangaben sparen. letztlich hat da sowieso jeder eine andere Ansicht.

Kommt auch immer auf die HDD an, meine Maxtor 250GB bekomme ich selbst mit Lüfter und offenem Fenster nicht unter 40°C, bei 9-12W kein Wunder. Bei der 2,5" Seagate bocken micht 50°C zwar gar nicht, kommt aber selbst unter Extrembedingungen nicht an ihre Grenzen.

Beitrag anzeigendervirus sagte am 21.01.2008, 20:09:

Beitrag anzeigenelensar sagte am 21.01.2008, 16:04:

Ich finde diese Konstruktion schlicht unzureichend.
Die Elektronik wird absolut nicht gekühlt und schmort in ihrer Eigenwärme.



Prinzipiell hast du ja recht, aber die Schwammentkopplung macht schließlich auch nichts anderes...

Korrekt, man hat jedoch schon Modifikationen gesehen , bei denen das nicht so ist. :)



Die Festpaltten arbeiten und Pappe reißt mit der Zeit aus, das ist mir damit eine viel zu unsichere Methode.
Wenn ich etwas einfachen haben möchte, dann nehme ich bei Platz ein altes CD-LW und klebe zwei Streifen Schaumstoff auf und darauf wird die HDD gelegt. In der Mitte ist dann Luft.
Oder bei weniger Platz wird ein CD-LW ausgeschlachtet, und es kommt nur das "U" zum Einsatz.
Als Halterung wird Gummi, Schlauch oder Kabel (was gerade da ist) genommen, an den Stellen, an denen auch der Schaumstoff darunterliegt.


MfG Micha
Spaßrechner: Nostalgieprojekt fürs SHW-Museum
Lieblingsprozessor: AMD-K6-III+/450ANZ (1.8V@1,3V)


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