ich bin ein knallharter Newbie was das Silencen angeht und das mit Sicherheit immernoch, habe aber in den letzten Tagen meine ersten mutigen Schritte im unmittelbaren Kampf mit Kühler und Kabel gewagt, mit bereits enormem Erfolg.
Daher möcht ich mich bei den Inventoren und diversen Mitarbeitern und regelmäßigen Usern des Boards bedanken, die da eine wirklich wertvolle und hilfreiche Plattform erschaffen haben, auf der man dank guter und zahlreicher Tutorials relativ rasch auch ohne viel Vorwissen klarkommt.
Ich dachte mir, dass es vielleicht für den ein oder anderen ganz witzig zu lesen ist, wie man als blutiger Anfänger über dieses Thema stolpern kann. Daher habe ich die ersten Schritte (die bis vor ~25 Minuten andauerten) meiner Experimente einmal notiert.
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- mein Lieferschein sprach (ich hatte das nie beachtet) von einem Silent-PC. Mir schien das absurd, denn der war unsagbar laut und pustete wie ein mittlerer Wirbelsturm.
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- ich fand mittels des Forums heraus, dass es SpeedFan gibt. Binnen zehn Minuten hatte ich die ansonsten immer auf Vollgas laufenden Gehäuse- und CPU-Lüfter nicht totenstill, wie ich nun (s.u.) entdecke, aber sehr leise bekommen. Die Hauptlärmquelle war besiegt und nun war das Netzteil Lärmquelle Nr. 1.
Kostenpunkt bis hierhin: 0,00 Euro
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- und zwar natürlich der Kühler. Da das Netzteil mit einem 120mm immer bei voller Pulle lief, schien mir das nicht besonders schlau gelöst. Ein paar Tage habe ich mich geweigert, mich damit zu befassen, denn ich hatte doch große Skepsis, wie lebensgefährlich für Maschine und Mensch es enden könnte, wenn ich mich an die Innereien des Netzteils mache. So siegte die Neugier.
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das unbekannte Wesen
- also wurde das Netzteil fachmännisch entladen (mutmaßlich lebensgefährlich - Netzschalter aus, Strom weg, Anschaltknopf einige Sekunden gedrückt, für gut befunden), ausgebaut, aufgeschraubt, aufgeklappt, der Lüfter abgeschraubt und nach kurzer Augenscheinprüfung erstmal der Staubsauger gezückt. Als man den Kabeln wieder bestimmte Farben zuordnen konnte, habe ich dann die Stromversorgung des Lüfters gekappt (also, mit einer Zange), die toten Drähte mangels besserer Ideen und Werkzeug einfach weggeknotet und mit einigen Schichten Tesafilm "isoliert". (Man kann ja nie wissen, wo die sonst mal anstoßen.) Dann habe ich etwas Kabel freigelegt und den Netzteillüfter mit Strom von Außerhalb versorgt, indem ich ein Standard-Lüfter-Verlängerungskabel gekappt und durch munteres Kabelverdrehen und die nunmehr bewährte Tesafilmlösung mit dem Lüfter verbunden. Damit war der Lüfter erstmal standalone.
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- beim Erwerb des Kühlerstromkabels (wie sie heißen, ist mir gerade entfallen) habe ich mir außerdem eine Revoltec-Lüftersteuerung besorgt, weil das die billigste im Laden war, und so teuer wie sie war, so gut war sie auch. An die schloss ich nämlich den Netzteillüfter an und das Ergebnis war verheerend; man sollte sich doch vom Forum fürs Fach anstatt vom Kollegen aus dem Hardwareshop beraten lassen. Aufgrund des absolut bösartig nervtötenden Surrens (ihr nennt es "PWM", ich nenne es Höllenhund) suchte ich mir Hilfe im Board und nun hängt der Lüfter an einer 5V-Leitung und das Revoltec-Teil geht morgen an den Laden zurück.
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- der Rechner ist um Welten leiser als vorher. Er ist noch lange nicht richtig still - vor allem die Festplatten brauchen Treatment, aber auch die Lüfter hört man noch und sollen in näherer Zukunft durch Vorschläge aus dem Board ersetzt werden - aber um diese Uhrzeit hört man einen gewaltigen (!) Unterschied.
Kostenpunkt bis hierhin: 2,50 Euro (=1 Lüfterstromzufuhrverlängerungskabel und 1 SATA-Legacy-Adapter, den ich noch rumfliegen hatte und der dran glauben musste, und aus Ahnungslosigkeit nicht in die Preisberechnung eingerechnet ist)
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- also habe ich das REVOLTEC-Teil zurückgebracht und für 40 Cent billiger (O_o) eine PWM-freie XILENCE-Lüftersteuerung bekommen, die nicht nur aus drei länglichen dünnen Blechen besteht, die total klapprig im Schacht verschraubt sind, und die sogar den Vorteil hat, dass sie zwei der drei anschließbaren Lüfter auf 0V regeln kann, während man den Fan1 nicht unter 7V bekommt, was zur Regelung des Netzteillüfters, äh, sinnig erscheint, während der Gehäuselüfter auch problemlos ganz totgeschaltet werden kann, wenn der Rechner nicht mit Grafik belastet wird.
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- der NT-Lüfter ist nun regelbar zwischen 7 und 12V, was sich vor größeren Grafikgeschichten (Spielen) vielleicht lohnt, vielleicht auch nicht, aber ich fühle mich besser dabei, als wenn ich das NT intern einfach fest an eine 7V-Leitung klemme.
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- gehen in Richtung einer einheitlichen leiseren Festplatte (aktuell 2x250GB im Raid, zu laut) in einer Bitumenbox (die schon in Beschaffung ist, was natürlich auch dem Board zu danken ist) und deren Entkoppelung (mit der ich mich aus Platzgründen noch mental auseinandersetzen muss und die wohl zu einer hochkant stehenden Platte führen wird). Außerdem liebäugele ich mit einem Scythe Ninja Plus RevB als vollpassivem CPU-Kühler, wobei sich da noch fragt, ob das auf einem E6600 ausreicht, den ich (auch dank des Boards) per RMClock undervolted bei 1,07V betreibe (oder, wenn Speedfan Recht haben sollte, bei 1,22V
In diesem Sinne: es gibt noch viel zu tun!
- elarei
update 2008-07-15 (5/7V-Kabel am NT raus, XILENCE-Regler rein)

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