Silenthardware & Dirkvader Forum: Der Einstieg ins Silencen - Silenthardware & Dirkvader Forum

Zum Inhalt wechseln

  • 2 Seiten +
  • 1
  • 2
  • Du kannst kein neues Thema erstellen
  • Antworten nicht möglich

Der Einstieg ins Silencen Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   elarei 

  • Häufiges Mitglied
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 127
  • Registriert: 06-Juli 08

Geschrieben 14. Juli 2008, 23:30

Hi,

ich bin ein knallharter Newbie was das Silencen angeht und das mit Sicherheit immernoch, habe aber in den letzten Tagen meine ersten mutigen Schritte im unmittelbaren Kampf mit Kühler und Kabel gewagt, mit bereits enormem Erfolg.

Daher möcht ich mich bei den Inventoren und diversen Mitarbeitern und regelmäßigen Usern des Boards bedanken, die da eine wirklich wertvolle und hilfreiche Plattform erschaffen haben, auf der man dank guter und zahlreicher Tutorials relativ rasch auch ohne viel Vorwissen klarkommt.

Ich dachte mir, dass es vielleicht für den ein oder anderen ganz witzig zu lesen ist, wie man als blutiger Anfänger über dieses Thema stolpern kann. Daher habe ich die ersten Schritte (die bis vor ~25 Minuten andauerten) meiner Experimente einmal notiert.


Zitat

Ausgangsstatus

- mein Lieferschein sprach (ich hatte das nie beachtet) von einem Silent-PC. Mir schien das absurd, denn der war unsagbar laut und pustete wie ein mittlerer Wirbelsturm.


Zitat

Step 1: SpeedFan

- ich fand mittels des Forums heraus, dass es SpeedFan gibt. Binnen zehn Minuten hatte ich die ansonsten immer auf Vollgas laufenden Gehäuse- und CPU-Lüfter nicht totenstill, wie ich nun (s.u.) entdecke, aber sehr leise bekommen. Die Hauptlärmquelle war besiegt und nun war das Netzteil Lärmquelle Nr. 1.


Kostenpunkt bis hierhin: 0,00 Euro

Zitat

Status

- und zwar natürlich der Kühler. Da das Netzteil mit einem 120mm immer bei voller Pulle lief, schien mir das nicht besonders schlau gelöst. Ein paar Tage habe ich mich geweigert, mich damit zu befassen, denn ich hatte doch große Skepsis, wie lebensgefährlich für Maschine und Mensch es enden könnte, wenn ich mich an die Innereien des Netzteils mache. So siegte die Neugier.


Zitat

Step 2: dein Netzteillüfter,
das unbekannte Wesen


- also wurde das Netzteil fachmännisch entladen (mutmaßlich lebensgefährlich - Netzschalter aus, Strom weg, Anschaltknopf einige Sekunden gedrückt, für gut befunden), ausgebaut, aufgeschraubt, aufgeklappt, der Lüfter abgeschraubt und nach kurzer Augenscheinprüfung erstmal der Staubsauger gezückt. Als man den Kabeln wieder bestimmte Farben zuordnen konnte, habe ich dann die Stromversorgung des Lüfters gekappt (also, mit einer Zange), die toten Drähte mangels besserer Ideen und Werkzeug einfach weggeknotet und mit einigen Schichten Tesafilm "isoliert". (Man kann ja nie wissen, wo die sonst mal anstoßen.) Dann habe ich etwas Kabel freigelegt und den Netzteillüfter mit Strom von Außerhalb versorgt, indem ich ein Standard-Lüfter-Verlängerungskabel gekappt und durch munteres Kabelverdrehen und die nunmehr bewährte Tesafilmlösung mit dem Lüfter verbunden. Damit war der Lüfter erstmal standalone.


Zitat

Step 3: REVOLTEC, Prädikat Elektroschrott

- beim Erwerb des Kühlerstromkabels (wie sie heißen, ist mir gerade entfallen) habe ich mir außerdem eine Revoltec-Lüftersteuerung besorgt, weil das die billigste im Laden war, und so teuer wie sie war, so gut war sie auch. An die schloss ich nämlich den Netzteillüfter an und das Ergebnis war verheerend; man sollte sich doch vom Forum fürs Fach anstatt vom Kollegen aus dem Hardwareshop beraten lassen. Aufgrund des absolut bösartig nervtötenden Surrens (ihr nennt es "PWM", ich nenne es Höllenhund) suchte ich mir Hilfe im Board und nun hängt der Lüfter an einer 5V-Leitung und das Revoltec-Teil geht morgen an den Laden zurück.


Zitat

Status

- der Rechner ist um Welten leiser als vorher. Er ist noch lange nicht richtig still - vor allem die Festplatten brauchen Treatment, aber auch die Lüfter hört man noch und sollen in näherer Zukunft durch Vorschläge aus dem Board ersetzt werden - aber um diese Uhrzeit hört man einen gewaltigen (!) Unterschied.


Kostenpunkt bis hierhin: 2,50 Euro (=1 Lüfterstromzufuhrverlängerungskabel und 1 SATA-Legacy-Adapter, den ich noch rumfliegen hatte und der dran glauben musste, und aus Ahnungslosigkeit nicht in die Preisberechnung eingerechnet ist)

Zitat

Step 4: XILENCE, schon besser

- also habe ich das REVOLTEC-Teil zurückgebracht und für 40 Cent billiger (O_o) eine PWM-freie XILENCE-Lüftersteuerung bekommen, die nicht nur aus drei länglichen dünnen Blechen besteht, die total klapprig im Schacht verschraubt sind, und die sogar den Vorteil hat, dass sie zwei der drei anschließbaren Lüfter auf 0V regeln kann, während man den Fan1 nicht unter 7V bekommt, was zur Regelung des Netzteillüfters, äh, sinnig erscheint, während der Gehäuselüfter auch problemlos ganz totgeschaltet werden kann, wenn der Rechner nicht mit Grafik belastet wird.


Zitat

Status

- der NT-Lüfter ist nun regelbar zwischen 7 und 12V, was sich vor größeren Grafikgeschichten (Spielen) vielleicht lohnt, vielleicht auch nicht, aber ich fühle mich besser dabei, als wenn ich das NT intern einfach fest an eine 7V-Leitung klemme.


Zitat

Weitere Pläne

- gehen in Richtung einer einheitlichen leiseren Festplatte (aktuell 2x250GB im Raid, zu laut) in einer Bitumenbox (die schon in Beschaffung ist, was natürlich auch dem Board zu danken ist) und deren Entkoppelung (mit der ich mich aus Platzgründen noch mental auseinandersetzen muss und die wohl zu einer hochkant stehenden Platte führen wird). Außerdem liebäugele ich mit einem Scythe Ninja Plus RevB als vollpassivem CPU-Kühler, wobei sich da noch fragt, ob das auf einem E6600 ausreicht, den ich (auch dank des Boards) per RMClock undervolted bei 1,07V betreibe (oder, wenn Speedfan Recht haben sollte, bei 1,22V :P ).



In diesem Sinne: es gibt noch viel zu tun!
- elarei


update 2008-07-15 (5/7V-Kabel am NT raus, XILENCE-Regler rein)
0

#2 Mitglied ist offline   ähM_Key 

  • Gold Mitglied
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 1.002
  • Registriert: 03-Februar 04
  • Gender:Male

Geschrieben 14. Juli 2008, 23:50

Klasse Bericht.

Vielleicht schreibst du nur so leger, aber mit nem NT ist wirklich ni zu spaßen..das krabbelt ordentlich :P

[Alles folgende passt sicher besser in die Silentklinik]

Wenn möglich würde ich die Kabelverdreh+Tesa-Variante noch gegen eine Löt+Schrumpfschlauch-Lösung tauschen. Am Ende bleibt wegen sowas noch der Lüfter im NT stehen..

E6600 sollte ja nach Gehäuse auch passiv gehen.
Zeig mal Fotos von der Kiste.

MK
0

#3 Mitglied ist offline   elarei 

  • Häufiges Mitglied
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 127
  • Registriert: 06-Juli 08

Geschrieben 15. Juli 2008, 00:03

Hey ähMKey,

das mit dem NT habe ich so gelöst, dass ich einfach überhaupt nichts angefasst habe, was nicht unmittelbar zu meinem Projekt gehörte, das sich ja nur auf den Lüfter konzentrierte. Insofern habe ich lediglich die Schrauben gelöst, den Deckel mitsamt Lüfter abgenommen und ab da nurnoch am Lüfter gearbeitet. Beim Durchtrennen des Lüfterstromkabels im Netzteil, das problemlos zu erreichen war, ohne mit irgendwelchen anderen Bauteilen in Kontakt zu kommen, habe ich allerdings trotzdem mit Lederhandschuhen gearbeitet. Da war ich ziemlich misstrauisch, obwohl mir das im Nachhinein etwas überpanisch vorkommt.

Hätte ich da irgendwelche anderen Bauteile beiseiteschaffen müssen, hätte ich vermutlich einen Rückzieher gemacht, das war mir doch alles sehr suspekt da drin, diese ganzen runden Dinger und die vielen bunten Kabel. :]

Bilder reiche ich morgen nach, auch wenn ich leider nur mit einem Handy arbeiten kann. Aber mit genug Versuchen und etwas Bildbearbeitung kann man da auch meistens was erkennen.

Dieser Beitrag wurde von elarei bearbeitet: 15. Juli 2008, 00:04

0

#4 Mitglied ist offline   flokel 

  • Premium Mitglied
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 2.113
  • Registriert: 10-November 04

Geschrieben 15. Juli 2008, 08:18

Tesafilm ist für Isolieren von stromführenden Leitungen absolut ungeeignet,
also am besten schnellstens wie schon erwähnt Löten und mit Schrumpfschlauch isolieren.

Dieser Beitrag wurde von flokel bearbeitet: 15. Juli 2008, 08:18

0

#5 Mitglied ist offline   Fluxon 

  • Ewige Halblegende
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Member
  • Beiträge: 6.520
  • Registriert: 09-September 06
  • Gender:Male

Geschrieben 15. Juli 2008, 08:24

Da du dich mit Elektronik nicht auskennst, schätze ich dass du keinen Lötkolben zur Hand hast, weswegen es Lüsterklemmen auch tun sollten.
Im Netzteil würde ich den Tesafilm mindestens durch Isolierband ersetzen, da Tesa sich gerne mit der Zeit ablöst.

Deine Vorgehensweise mit Handschuhen und so ist vorbildlich und keinesfalls übertrieben, da sogar die Kühlkörper in einem Netzteil unter Spannung stehen und es sehr unangenehm werden kann, wenn man das nicht weiß :P

Welche Komponenten hast du denn sonst noch verbaut?

mfg,

Fluxon
Hauptsystem: HTPC:Links:
* Phenom II X4 955 @Coolermaster Hyper 212 Plus* Athlon II X3 435* Seasonic SS-250-SU @Passivmod Teil 2 (R.I.P.)
* ATI HD4870 @S1 @VRM-R2* Onboard* P5N-E SLI Accelero S2 Mod
* MSI 785G-E53* Gigabyte 880GMA-UD2H* Speedfan Tutorial
* 4GB Gskill Ripjaws* 2x1024MB Kingston* Fortron FSP400-60THN @Passivmod Teil 1
* Coolermaster Silent ProM 850W* Seasonic SS-350ET 80+ Bronze
* Lian Li PC7* Silverstone SST-GD04B
* WD Blue 640GB @BTB* WD 2,5" 320GB
0

#6 Mitglied ist offline   .fF 

  • Foren-Inventar
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 5.715
  • Registriert: 01-August 05
  • Gender:Male
  • Location:RO
  • CPU:AMD PII X2 545
  • VGA:HIS 3870 IceQ
  • HDD:Crucial C300
  • MOBO:Abit AM-N2
  • RAM:MDT 4096MByte
  • Case:LianLi PC-A09
  • Netzteil:Seasonic 301HT

Geschrieben 15. Juli 2008, 13:20

Nette Schreibe. :P

Beitrag anzeigenelarei sagte am 15.07.2008, 00:25:

Außerdem liebäugele ich mit einem Scythe Ninja Plus RevB als vollpassivem CPU-Kühler, wobei sich da noch fragt, ob das auf einem E6600 ausreicht, den ich (auch dank des Boards) per RMClock undervolted bei 1,07V betreibe (oder, wenn Speedfan Recht haben sollte, bei 1,22V ;) ).
Schau dir mal CPUZ an, damit ich habe ich beim Spannungsauslesen gute Erfahrungen gemacht.

Grüße,
.fF
Eingefügtes Bild
0

#7 Mitglied ist offline   elarei 

  • Häufiges Mitglied
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 127
  • Registriert: 06-Juli 08

Geschrieben 15. Juli 2008, 13:28

Hej,

Lötkolben habe ich in der Tat keinen zur Hand. Bei Lüsterklemmen musste ich spontan an Schweinereien aus schlechten Lack-und-Leder-Milieu-Krimis denken, aber nach kurzem Wikipediacheck vermute ich, sowas sollte ich besorgen können, danke für den Tipp. (Dass der Tesafilm nicht die Krönung der Lösungen ist, habe ich durchaus schon vermutet, unter anderem deshalb auch mehrmals und in gewissem Tonfall erwähnt, um Antworten zu provozieren. Danke! ^^)

Weitere Komponenten hab ich noch garnicht eingebaut. Der Plan geht, wie oben beschrieben, in Richtung Netzteil, Ninja->CPU (passiv) und vor allem Festplattenkrachreduzierung (-> aus 2 mach 1, aus 3,5" mach entkoppelte BTB).

Außerdem muss ich mir noch was zum Thema Luft im Gehäuse überlegen. Das Teil hat vorne unterhalb der Front im Boden einen ca 2x17cm großen Schlitz, der bei Aufbockung des PC auch halbwegs Luft spendiert und die Komponenten idle im Großen und Ganzen unterhalb der 50-Grad-Grenze hält, unter Last unterhalb der 55. Das Problem mit dem Bodenloch ist, dass ich dazu erstmal Werkzeug taxieren müsste, ob es da ggf. auch eine Stichsäge tut, was für eine ich bräuchte, was die kostet, dann müsste auch eine Feile dazu, das schreit alles erstmal noch nach Baumarktbesuch. (Was für Stichsägen könnte man da denn überhaupt benutzen? Oder lieber gleich eine Metallwerkstatt anrufen und für ein paar Euro das Ding professionell schneiden lassen?)

Bei VCore sind sich SpeedFan und CPUZ einig (1,216). RMClock lässt mich auch nicht tiefer, im BIOS ist auch nichts zu machen. Ist wohl nicht die Hardware dafür.

Ich kriege irgendwie die Formatierung über quote-Tags im ersten Post nicht gebacken, die wird einfach nicht umgesetzt. *kopfkratz*

lg,
- elarei

Dieser Beitrag wurde von elarei bearbeitet: 15. Juli 2008, 13:50

0

#8 Mitglied ist offline   .fF 

  • Foren-Inventar
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 5.715
  • Registriert: 01-August 05
  • Gender:Male
  • Location:RO
  • CPU:AMD PII X2 545
  • VGA:HIS 3870 IceQ
  • HDD:Crucial C300
  • MOBO:Abit AM-N2
  • RAM:MDT 4096MByte
  • Case:LianLi PC-A09
  • Netzteil:Seasonic 301HT

Geschrieben 15. Juli 2008, 14:56

Beitrag anzeigenelarei sagte am 15.07.2008, 14:23:

Ich kriege irgendwie die Formatierung über quote-Tags im ersten Post nicht gebacken, die wird einfach nicht umgesetzt. *kopfkratz*
Beim letzten "Status" machst du den quote ned zu. :P

Beim Sägen würde ich mir eine gute leihen (Bohrmaschine brauchst du auch noch) oder es machen lassen. Ein billiges Werkzeug liegt dannach nur rum, und man ärgert sich nix besseres genommen zu haben. Ist aber jetzt ne persönliche Einschätzung. ;)

Grüße,
.fF
Eingefügtes Bild
0

#9 Mitglied ist offline   hamuchen 

  • Forenadministration
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Admin
  • Beiträge: 7.658
  • Registriert: 26-November 04
  • Gender:Male
  • Location:Lübeck
  • Interests:Fotografie, Testberichte ;)
  • CPU:Q9550 @ 3,2GHz (Mugen 2)
  • VGA:5770 1GB @ 915/1400MHz (Musashi)
  • HDD:OCZ Vertex 2 (60GB) & 2TB Samsung
  • MOBO:Gigabyte EP45-UD3LR
  • RAM:4x2GB Corsair XMS2
  • Case:LianLi P60 Armorsuit
  • Netzteil:Enermax PRO82+ 385W (modded)

Geschrieben 17. Juli 2008, 13:50

Passt eher in die Klinik! :fresse:

Grüße
hamu
SystemvorstellungenTutorials
Acer Aspire One Modding
Der Lian-Li-Schwarzarbeiter
HTPC: Sugo-Ringer
Silent Internet Laptop (ausgemustert)
Mein Rechenknecht (alt)
Umgebauter Multitainer als HTPC (sehr alt)
Wassergekühlter Dragon (schon antik)
Bilder einfügen (Wie kommen die Bilder eigentlich in die Posts?)
Systemvorstellung optisch ansprechender machen (kleiner HTML Leitfaden)
IDE-Kabel kürzen (Wie einfach kann das System aufgeräumter sein?)
Lüfter mit Steg entkoppeln (am Beispiel YateLoon D12SL-12)
Lüfteradapter modifizieren (Lüfter auf 5V und 12V mit Tachosignal)
0

#10 Mitglied ist offline   elarei 

  • Häufiges Mitglied
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 127
  • Registriert: 06-Juli 08

Geschrieben 19. Juli 2008, 22:56

Hi,

nach und nach trudeln die Spielsachen bei mir ein, denn auch wenn es schon ein interessanter Anfang war und ich nie wieder einen dermaßen großen Sprung in Sachen Lautstärkereduktion (zum Preis von 2,50 Euro) machen werde, sollen jetzt noch ein paar Sachen ausgetauscht werden. Ich bitte bei folgender Beschreibung im Hinterkopf zu behalten, dass ihr es mit einem Ober-Noob zu tun habt und ihr also vor jedem denkbaren Blödheitsfehler warnen dürft und alle Worte, die aus 2 oder mehr Großbuchstaben bestehen, eventuell erklären müsst (außer CPU, GPU und RTFM).

Zitat

Zielsetzung: Da ich keinen Platz für einen extra-stillen Arbeits-PC habe, muss ein Kompromiss zwischen uni-tauglichem nachtarbeit-fähigem und damit sehr leisen Officesystem und einem spiele-tauglichen, bei Krach aus den Boxen ruhig hörbaren, Vollkornrechner her. Letztlich wird das System wohl nicht ohne Lüfter auskommen können. Mein Ziel ist also, es auf einen einzigen Lüfter im NT zu begrenzen.


Entschieden habe ich mich für:

Zitat

Grafikkarte
Nvidia GF 8600 GT - passiv gekühlt - die ich hier nur aus Vollständigkeitsgründen erwähne und die neben der CPU, dem DVD-Laufwerk und diversen PCI-Karten das einzige ist, was im System gleich bleibt.


Zitat

Festplatte
Western Digital Caviar halt. Viele gute Kritiken und verdammt viel Platz,


Zitat

Dämmung
- ein Scythe QD und eine BTB, die ich gegeneinander testen werde (Hitzeentwicklung, Dämmwirkung) und die dann jeweils eine Platte bekommen werden (die Sicherungenplatte für die schlechtere, die Hauptplatte für die bessere Box); außerdem sollen beide Platten in durchzugtauglichem Abstand entkoppelt auf den Boden der Maschine gesetzt werden; eventuell bastel ich aus den zwei alten SATAs aber was externes,


Zitat

Netzteil
- ein Be Quiet! Straight Power 450. Ich traue mich schlichtweg nicht, das bisherige NT mit gekappter Lüfterspannung dauerhaft zu betreiben, da es beim Anfassen des Gitters hinten im Betrieb warm bis extrem warm dort herauspustet, wenn man den Lüfter bei 7V betreibt (Original 12V). Oberhalb der 7V hört man den NT-Lüfter sehr deutlich bis orkanähnlich, unter 7V will ich nicht gehen, damit nichts durchbrennt. Die Installation eines S-Flex als Lüfter wäre eine Alternative gewesen; da das Netzteil mein Vertrauen jedoch nicht mehr genießt, sollte es raus, und außerdem ist mir ein autonom gesteuerter Netzteillüfter lieber als ein manuell geschalteter,


Zitat

CPU
- Der E6600 wird einen Ninja 2 bekommen, wenn er passt, was ich annehme. Den will ich vollpassiv laufen lassen, weitestgehend aus Ehrgeiz.


Zitat

Mainboard
- Weil der E6600 sich mit meinem derzeitigen Board nicht vernünftig undervolten lässt, wird da ein Gigabyte aus zweiter Hand für reinkommen.


Zitat

Gehäuse
- Der Plan geht dahin, den Gehäuselüfter komplett auszulassen und das Netzteil mit der Verantwortung für das Innenraumklima zu betrauen. Das Gehäuse soll außerdem ein Bodenloch bekommen. Wie ich das genau anstelle, weiß ich noch nicht, aber es wird sicherlich hoch amüsant für alle, die sich einigermaßen guter handwerklicher Fähigkeiten rühmen können. :grins:


Zitat

Schlachtordnung
- warten bis die Komponenten alle da sind (wird wohl im Lauf der kommenden Woche sein)
- warten bis die Prüfungen rum sind (24.07.2008, 10:00)
- raus mit dem ganzen Zeug - am besten alles, denn was folgt, ist Maßarbeit...
- das Gehäuse bekommt ein Bodenloch und einen scharfen Damenstrumpf gegen den Staub drüber (wenn ich einen schönen finde, auch mit Muster oder so, mal gucken, ich könnte auch einfach ein paar Frauen in der Disko drauf ansprechen - "Hey, würdest du mir deine Strapsen schenken?" und dann wundern sie sich, was für ein Oberfreak ich sein muss, dass ich abhaue, wenn sie mir ihre Strümpfe geschenkt haben, anstatt sie ranzu - aber das ist jetzt nicht so wichtig, ich weiß garnicht, wieso ich darüber jetzt in der eigentlich stichpunktartigen Aufzählung einen ganzen Absatz geschrieben habe...)
- das alte Motherboard wird extern seines Lüfters und der CPU beraubt und jene wird immernoch extern in das neue Board verlagert, um dort dann einen Ninja verabreicht zu bekommen,
- das neue Board kommt in den Rechner und bekommt sein neues NT,
- die große WD-Platte, welche das RAID ersetzen soll, bekommt ihre Box und wird entkoppelt eingebaut,
- partitionieren, formatieren (bei "verbleibende Zeit" erwarte ich eine Angabe in Jahren, denn es sind 750 GB), Inhalt übertragen, alte Platten raus, neue Platte auf Bootability überprüfen - fertig!



Zitat

Nochmal im Überblick:
Ist: 3x Lüfter, 2x HD (ungedämmt, gekoppelt), CPU nicht signifikant undervoltbar
Soll: 1x Lüfter (NT), 1x HD (gedämmt, entkoppelt), CPU undervoltbar und -ed



Zitat

Restfragen

Zitat

- Wie entkoppele ich die Platte in der Stilllegungskiste am besten? Einfachste Lösung wäre, sie mittels Schwämmen über dem Gehäuseboden festzuklemmen.
Zweiteinfachste Lösung wäre, das Ding auf Gummifüße zu stellen.
Dritteinfachste Lösung wäre, die Platte in einer wagemutigen Mischung aus Schwamm und Kabelbinder gleichzeitig richtig festzuschnüren und trotzdem zu entkoppeln.
Variante 4 wären Gummifüße Deluxe, die hier mal sammelbestellt wurden und da für 10 Euro noch zu bestellen sind.
Ich hätte außerdem auch einen passenden Laufwerkslot frei, in dem ich mit "Gummischrauben" (k.A. wie die Dinger in der Fachterminologie heißen) die jeweilige Box verschrauben könnte. Ich tendiere derzeit zu Variante 3 und bin zu dem Thema für Vorschläge dankbar.


Zitat

- Wie bringe ich dem Rechner ganz am Ende bei, dass er nach der Einrichtung der WD-Platte diese auch als System- und Bootplatte benutzt? Ich erinnere mich schemenhaft, dass ich da schonmal Probleme hatte, weil ich irgendein Flag oder sowas nicht gesetzt hatte, und würde das gern diesmal vermeiden.


Zitat

- Mir ist mal eine CPU draufgegangen, als ich sie nur schief angeschaut habe. Wie baut man eine CPU vom einen MB auf das andere, ohne irgendwas kaputt zu machen? Gibt es da Dinge, auf die man besonders aufpassen muss, Stellen, die man nicht anfassen sollte, oder gilt einfach 'So behutsam wie möglich'?



Gruß,
- elarei
0

#11 Mitglied ist offline   BauerGurke 

  • Häufiges Mitglied
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 192
  • Registriert: 24-April 04
  • Location:Paderborn
  • Interests:Silent PC...!

Geschrieben 20. Juli 2008, 12:39

Hallo elarei!

Beitrag anzeigenelarei sagte am 15.07.2008, 14:23:

Außerdem muss ich mir noch was zum Thema Luft im Gehäuse überlegen. Das Teil hat vorne unterhalb der Front im Boden einen ca 2x17cm großen Schlitz. Das Problem mit dem Bodenloch ist, dass ich dazu erstmal Werkzeug taxieren müsste, ob es da ggf. auch eine Stichsäge tut, was für eine ich bräuchte, was die kostet, dann müsste auch eine Feile dazu, das schreit alles erstmal noch nach Baumarktbesuch.

Beitrag anzeigenelarei sagte am 19.07.2008, 23:51:

Der Plan geht dahin, den Gehäuselüfter komplett auszulassen und das Netzteil mit der Verantwortung für das Innenraumklima zu betrauen. Das Gehäuse soll außerdem ein Bodenloch bekommen. Wie ich das genau anstelle, weiß ich noch nicht, aber es wird sicherlich hoch amüsant für alle, die sich einigermaßen guter handwerklicher Fähigkeiten rühmen können. :grins:

Hört sich nicht so an, als hättest du schon einen Dremel, oder?^^ Ich bin bisher bei sämtlichen Arbeiten am Gehäuse ganz gut damit gefahren. Teurer als ne Stichsäge ist so ein Teil imo auch nicht (weiß aber grad nicht mehr was ich bezahlt hab..) und ich persönlich kann mit so einer klobigen und schnellen Säge auch einfach nicht so gut.. spätestens bei Lüftergittern hörts da auf.
Hab jetzt auch nichts näheres zu deinem Gehäuse gefunden, wäre interessant zu hören was das für eines ist, auch wegen der Schlitze: wenn du erstmal ein Bodenloch hast und die HDDs darüber thronen, vermute ich, dass es besser ist die zuzumachen. Wieviel Platz hast du überhaupt zwischen Zimmerboden und Gehäuse? Sind Standfüße dran? Wenn du dich doch noch gegen ein Loch entscheiden solltest, kannst du das "Aufbocken" sonst ja durch ein Paar schicke Standfüße regeln.

Beitrag anzeigenelarei sagte am 19.07.2008, 23:51:

Wie entkoppele ich die Platte in der Stilllegungskiste am besten? Einfachste Lösung wäre, sie mittels Schwämmen über dem Gehäuseboden festzuklemmen.
Zweiteinfachste Lösung wäre, das Ding auf Gummifüße zu stellen.
Dritteinfachste Lösung wäre, die Platte in einer wagemutigen Mischung aus Schwamm und Kabelbinder gleichzeitig richtig festzuschnüren und trotzdem zu entkoppeln.
Variante 4 wären Gummifüße Deluxe, die hier mal sammelbestellt wurden und da für 10 Euro noch zu bestellen sind.
Ich hätte außerdem auch einen passenden Laufwerkslot frei, in dem ich mit "Gummischrauben" (k.A. wie die Dinger in der Fachterminologie heißen) die jeweilige Box verschrauben könnte. Ich tendiere derzeit zu Variante 3 und bin zu dem Thema für Vorschläge dankbar.

Laufweksslot hieße ja wieder Verzicht aufs Bodenloch, seh ich das richtig? Und da oben bekommst du ja auch nicht so leicht einen Luftzug hin wie mit nem Loch.
Ich weiß nicht, was du mit Gummifüße deluxe meinst, aber wenn du die Festplatte wegen der BTB eh hochkant einbaust, kannste ja einfach solche Disk Silencer nehmen, oder? Das sind so 2 Winkel mit einem Gummi dazwischen. Aber nen Schwamm zu kaufen für ein paar Cent und ihn am Ende doch nicht zu benutzen hat auch noch niemanden umgebracht, du kannst es ja erstmal so probieren.

Beitrag anzeigenelarei sagte am 19.07.2008, 23:51:

Mir ist mal eine CPU draufgegangen, als ich sie nur schief angeschaut habe. Wie baut man eine CPU vom einen MB auf das andere, ohne irgendwas kaputt zu machen? Gibt es da Dinge, auf die man besonders aufpassen muss, Stellen, die man nicht anfassen sollte, oder gilt einfach 'So behutsam wie möglich'?

Einfach nur noch ganz nett angucken..! :)
Hatte da noch nie Probleme. Was soll man sagen?^^ Sei einfach vorsichtig und verbieg keinen Pin, dann dürfte eigentlich nichts passieren.. erst die Arretierung lösen, dann einsetzen und nicht umgekehrt ;)
Grüße
Frederik
0

#12 Mitglied ist offline   Supaman 

  • Newbie
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 19
  • Registriert: 23-April 08

Geschrieben 20. Juli 2008, 21:40

die effektivste art für eine lautlose festplatte ist eine 2,5" notebookplatte mit viel schaumstoff in einen 3,5" festplattenkühler/dämmbox zu verbauen. da eine notebookplatte nur ca. 2,2 watt leistungsaufnahme hat, brauchst du dir um die kühlung keine sorgen zu machen. der scythe himuro hat da gut bewärt, mit 2 mm materialstärke und 800 gr gerwicht ist der sehr massiv.

wenn du aktuelle titel spielen willst, ist eine 8600gt möglicherweise nicht leistungsfähig genug.

man kann mit vertretbarem aufwand auch ein lautloses, spieletaugliches system bauen, link zu meinem pc findest du in der signatur.

gruß,

supa
Lian Li PC-A05 - MSI P35 Neo2 FR - Intel C2D @2,8 Ghz - Scythe Ninja CU - 4 GB G.Skill DDR2-1000
ECS 8800GT mit Accelero S1 - 2,5" Samsung 250 GB - Scythe Himuro - Fortron Zen 400 (passiv)
Supa Silent GamePC @Silenthardware
0

#13 Mitglied ist offline   .fF 

  • Foren-Inventar
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 5.715
  • Registriert: 01-August 05
  • Gender:Male
  • Location:RO
  • CPU:AMD PII X2 545
  • VGA:HIS 3870 IceQ
  • HDD:Crucial C300
  • MOBO:Abit AM-N2
  • RAM:MDT 4096MByte
  • Case:LianLi PC-A09
  • Netzteil:Seasonic 301HT

Geschrieben 21. Juli 2008, 01:20

Ich würde dir empfehlen, einen zweiten Lüfter zu nutzen. Spielekarte + 65W-Prozessor sind etwas viel für nur einen Lüfter. Dann hättest du auch das Problem mit dem lauten weil schnell drehenden Lüfter des beQuiets gelöst.

CPUs von heute haben übrigens eine Metallkappe drauf und sind deutlich schwerer zu töten. :grins:

Grüße,
.fF


//Edit: Peinlichen Rechtsschreibfehler rausgemacht.

Dieser Beitrag wurde von .fF bearbeitet: 22. Juli 2008, 22:49

Eingefügtes Bild
0

#14 Mitglied ist offline   elarei 

  • Häufiges Mitglied
  • Galerie anzeigen
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 127
  • Registriert: 06-Juli 08

Geschrieben 22. Juli 2008, 12:01

In Kurz:
- CPU -> Ninja 2 + S-Flex 1200
- 2 HDs -> 1 HD + QD
- altes NT -> neues NT

Zitat

CPU gone Ninja

Der E6600 hat nun einen Scythe Ninja 2.

Passivbetrieb: Mein erster Versuch ging dahin, den Prozessor vollpassiv zu kühlen. Im Idle klappte das in akzeptabler Weise und bewegte sich munter zwischen 45 und 50 Grad. Als ich dann beide Kerne mittels SP2004 voll belastet habe, war ich binnen 5 Minuten bei 57 Grad, Tendenz steigend. Ein Bodenloch war bei diesem Versuch noch nicht vorhanden, sodass sich da möglicherweise Verbesserungen erreichen lassen; bis dahin aber musste der Prozessor in den

Aktivbetrieb: und damit läuft der Prozessor nun bei manuell gesteuerter, minimaler Lüfterdrehzahl (Scythe S-Flex in unhörbarem Tempo) bei idle 36 Grad und unter Volllast bei 45 Grad. Das ist doch ganz anständig.


Zitat

Netzteil gone be Quiet!

Das Teil gibt in der Tat, wie vielerorts zu lesen, ein sehr hohes Fiepsen von sich, wenn der Rechner abgeschaltet ist, verwirrenderweise auch bei mir, der ich den ganzen Rechner an einer Dose hängen habe, die automatisch abschaltet, wenn nicht eine bestimmte Last gezogen wird. Allerdings ist dieses nur bei unmittelbarem Kontakt mit der Maschine hörbar und da ich den Rechner mindestens einen halben Meter von meinen Ohren entfernt stehen habe, ist das nicht wahrnehmbar. Selbst bei völliger Nachtstille (getestet um 02:30 in einer Wohnung am Friedhof :] ) ist das Ding nicht zu hören, wenn man sich nicht unmittelbar an das Netzteilgitter kuschelt, sodass mir das unproblematisch erscheint.

Die merkwürdigen Ausfälle, die das System gelegentlich hatte, scheinen durch das neue Netzteil (bis jetzt) tatsächlich auszubleiben - muss aber noch nicht viel heißen.


Zitat

Festplatte: WD + QD

Hier habe ich gleich eine doppelte Lösung für den Krach genutzt und zum einen die alten lauten Platten durch eine einzelne WD-Platte ersetzt und diese dann auch noch in einem Scythe QD untergebracht. Die Entkoppelung ist noch durchzuführen, die Platte ist de facto unhörbar.

Im Zuge des Plattenwechsels habe ich das Klonwerkzeug von Acronis True Image Home benutzt. Das produzierte erstens einen kapitalen Fehler (winload.exe fehlte und Windows war ohne Reperaturfunktion der Installations-DVD nicht mehr bootbar) und hat zweitens nun zu dem Effekt geführt, dass ganz Windows signifikant langsamer geworden ist. Bei der Übertragung der restlichen Daten von den alten Festplatten auf die Jetzt-Hauptplatte bekam ich Schreibgeschwindigkeiten zwischen 30 und 45 MB/s laut Windows. Die Formatierung der Partitionen ging reibungslos und in gutem Tempo vonstatten; möglicherweise ist da eine Option im BIOS zu setzen, die aktuell den Lesezugriff bremst, oder ich sollte einmal die verschiedenen SATA-Ports des Mainboards durchprobieren. Wer da Ideen hat, dessen Vorschläge sind natürlich willkommen!

Die Temperaturem im QD sind ungefähr so hoch wie die vorher ohne, was vermutlich daran liegt, dass das QD auf dem Gehäuseboden steht (derzeit basiert die Befestigung auf Schwämmen); zur Zeit (Datenkopieren und Formatierung neuer Partitionen seit ca. 30 Minuten) befinden wir uns bei 43°C.


Zitat

Status

Derzeit begleitet ein ebenmäßiges Brummen einschließlich Gehäusevibration den Betrieb des Rechners, und zwar ein beständig kommen- und gehendes mit lokalen Lautstärkemaxima im Abstand von etwa 1 Sekunde. Ich habe da im Augenblick das Netzteil im Verdacht, aber auch das QD ist noch nicht richtig sicher schwammentkoppelt. Wenn das sich nicht als der Grund herausstellt, werde ich das alte NT testweise mit dem Ninja-Standardlüfter ausstatten, einbauen und mir ansehen, ob die Vibrationen aufhören.

Eine Lüfterentkopplung im NT wäre nicht mein liebster Wunsch, denn das Ding sollte vorerst seine Garantie wahren, und die Brummelei wäre glatt ein Umtauschgrund ...

Ansonsten ist der Rechner signifikant leiser, als er das vorher mit den Alpines war. Der CPU-Lüfter ist beim besten Willen nicht zu hören, ebenso der Netzteillüfter bei geschlossenem Gehäuse unhörbar. Problematisch bleiben die Vibrationen und das dazugehörige Brummen, das noch zu lokalisieren ist.

Ob ich noch ein Bodenloch einbaue, bin ich mir noch nicht ganz sicher, da die 2-Lüfter-Lösung nicht zu hören und angenehm funktionabel ist.

Zuletzt fragt sich, ob es nicht sinnvoller sein könnte, das Lüftergitter vor dem S-Flex wieder aufzumachen (derzeit zugeklebt zwecks Mitbelüftung des Netzteils) und ihn sozusagen als Gehäuselüfter zu nutzen. Allerdings ist der momentane Zustand hinsichtlich der Temperaturen und Lautstärke der Lüfter schon gefühlt optimal.


Eingefügtes Bild
Vorher-Zustand

Eingefügtes Bild
Ist-Zustand
(nein, nicht aufgeräumt, nicht schön und nicht fertig!)




lg,
- elarei



PS: Ich möchte anmerken, dass es unheimlich schwierig ist, Blut aus den Lamellen des Ninja zu kriegen. Wie es da hingekommen ist, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen, der mal diese Halteklammern für den Lüfter in die Lamellenritzen reinzudrücken versucht hat...

Dieser Beitrag wurde von elarei bearbeitet: 22. Juli 2008, 12:25

0

#15 Mitglied ist offline   BauerGurke 

  • Häufiges Mitglied
  • Gruppe: Members
  • Beiträge: 192
  • Registriert: 24-April 04
  • Location:Paderborn
  • Interests:Silent PC...!

Geschrieben 22. Juli 2008, 12:55

Also das ist ja noch überhaupt nicht aufgeräumt und auch gar nicht schön! :totlach:
Freut mich, dass es so schön leise geworden ist. Ob das Brummen vom QD kommt kannst du doch einfach testen, indem du es in die Hand nimmst, sodass es keinen Kontakt mehr zum Gehäuse haben kann. Allerdings würde ich auch eher aufs NT tippen.

Mich würde noch interessieren, wieso der Lüfter am Ninja so ist wie er ist. In welche Richtung bläst der? In der Position kann ich mir eigentlich keine günstige Variante vorstellen.. meiner hat immer von unten Richtung NT geblasen, das fand ich ganz gut.
lg
frederik
PS: War er schon eingebaut, der Ninja? Sonst hättst du es doch einfach mit Wasser rauswaschen können, oder nicht?
0

Thema verteilen:


  • 2 Seiten +
  • 1
  • 2
  • Du kannst kein neues Thema erstellen
  • Antworten nicht möglich

1 Besucher lesen dieses Thema
Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0