Inhaltsverzeichnis
Allgemeines
- Komponentenliste
- Beschreibung/Ziele/Anwendungen
Für Silenthardware relevante Komponenten und Angaben
- Gehäuse
- Netzteil
- Motherboard
- CPU
- Festplatte
- Stromverbrauch und Temperaturen
Sonstige Komponenten und Zubehör sowie Software
- Soundkarte
- Lautsprecher
- Fernbedienung
- Software
- Bemerkungen
Komponentenliste
- Gehäuse: Selbstbau passiv
- mcubed EF28
- Gigabyte GA-M68SM-S2L
- AMD Sempron LE1100 Spaaartaaa!
- 2GB DDR2 800 Mushkin CL5
- E-MU 1212m PCI
- Transcend SSD 2.5", 8GB SATA (TS8GSSD25S-S)
- Sony NEC Optiarc AD-7633A Slim Slot-In
- T-Balancer
- imon VFD
- Nokia N810
- Tripath T-Amp
Beschreibung/Ziele/Anwendungen
Vor etwa einem Jahr habe mir überlegt, einen neuen WohnzimmerPC anzuschaffen, bzw. aufzubauen. Zu dieser Zeit habe ich kaum ferngesehen, eigentlich nur Fußball. Im Anforderungsprofil war also Fernsehen nicht enthalten. Es würde also ein einfacher PC reichen - warum diesen nicht zum Spaß passiv kühlen? So fing alles an.
Gehäuse
Das Gehäuse wollte ich selber bauen. Ich hätte natürlich auch einfach eins kaufen können, auch eins von mcubed mit passiver Kühlung, aber das wollte ich nicht. Ich habe mir also bei ebay für weniger als 15€ einen riesigen Kühlkörper ersteigert. Den habe ich dann zersägt. Die Seitenteile waren schonmal fertig. Mit Winkeln habe ich das ganze auf eine Aluplatte geschraubt, auf der noch ein 3mm dickes Kühlpad liegt, das so groß, wie ein µATX-Mainboard ist. Deckel, Front und Rückseite sind von Schaeffer nach meinen Wünschen gefräst. Die Füße sind aus dem Hifi-Fachhandel, die Knöpfe von Conrad und der große Drehregler von ebay aus Asien. Alles in allem ein teurer Spaß, der es aber wert war.
CPU und Chipsatz werden mit Phaseplanes von Cosh und den großen Seitenkühlkörpern gekühlt. Die Phaseplanes zu biegen war recht schwierig, die Passungen zu bauen dafür einfach. Es handelt sich einfach um ein paar Kupferstücke von Coolingstore(?), die ich festgeschraubt habe. Die Konstruktion ist extrem einfach und dafür sehr effektiv. Dass das ganze funktioniert, merke ich daran, dass sich das ganze Gehäuse aufheizt, wenn der PC ausnahmsweise mal zu tun hat, was aber selten vorkommt. Geplant sind noch Ram-Kühler und kleine Kühler für die Kondensatoren auf dem Mainboard.
Als Bonus habe ich noch ein imon VFD und einen T-Balancer zum Auslesen der Temperaturen verbaut. Das ist aber mehr Spielerei, als Notwendigkeit.
Auf dem 1. Bild sieh man im Hintergrund einen Adventskalender. Damals habe ich mit dem System begonnen
Netzteil
In das Gehäuse hätte kein Netzteil hereingepasst. Außerdem hätte jedes Netzteil Wärme in das Gehäuse abgegeben, deshalb musste ein externes her. Zuerst hatte ich ein Pico, das aber Probleme beim Start hatte. Dann ist es mir auch noch kaputtgegangen durch unsachgemäße Handhabung... Jetzt habe ich ein EF28 von mcubed, das seit dem ersten Tag super läuft.
Motherboard
Es handelt sich um ein GA-M68SM-S2L von Gigabyte. Ich habe es ausgesucht, weil es ein anständiges Layout und einen kühlen Chipsatz hat. Der wird mit einer Phaseplane und dem einen der Beiden Seitenkühler gekühlt. Außerdem liegt unter dem Board ja noch die Wärmeleitmatte und damit ein Rückseitenkühlung über das ganze Board. Instabilitäten hatte ich dementsprechend noch keine. Leider gibt es das Board kaum noch, so dass ich meins wohl nicht ersetzen kann, wenn es mal kaputt geht. Gehen wir davon aus, dass es hält.
CPU
Hier kommt ein Sempron LE1100 Sparta zum Einsatz, der die meiste Zeit bei 0,8V herumlungert. Der lässt sich also prima undervolten und ich habe den Verdacht, dass er bei Raumtemperatur 20°C auch mit einer €Münze als Kühler zufrieden wäre. Stattdessen bekommt er aber den zweiten Seitenkühler und 2 Phaseplanes. Diese liegen direkt auf der CPU auf (direct touch
Festplatte
Wenn schon passiv, dann auch ohne Platte, dachte ich mir und kaufte mir eine SSD. Die hat mich noch über 150€ gekostet, jetzt kostet sie nur noch die Hälfte. Auf dem Papier ist sie recht lahm, gefühlt aber ziemlich schnell in einigen Anwendungen. Kommt unterm Strich etwas schneller rüber, als die alte Samsung IDE Platte, die ich viele Jahre hatte. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass sie kein Geräusch macht und nicht vibriert. So muss das sein.
Stromverbrauch und Temperaturen
- IDLE 33W und x°C
- LAST später
Soundkarte
Seit einiger Zeit habe ich nun die Emu 1212m. Eine Recording Karte, die den Einstieg in den Semi-Professionellen Bereich darstellt. Die Austattung ist was die Konnektivität betrifft eher Unterdurchschnittlich. Die klangrelevanten Bauteile sind das Beste, was es gibt, der Aufbau sehr gut. Dementsprechend darf der Klang als hörbar besser, als mit onboard Soundchip bezeichnet werden. Für zukünftige Projekte werde ich mir unter Umständen eine Karte die mehr Kanäle bietet zulegen. Bald kommt noch ein Omnes Audio Amp 2.1 MKII rein. Im Moment ist ein von Fluxon gemoddeter T-Amp drin. Danke nochmal dafür.
Lautsprecher
Die Lautsprecher habe ich selber gebaut. Neben dem Klang ging es mir auch um die Optik..
Fernbedienung
Vom normalen Konzept der Fernbedienung wollte ich weg. Bisher hatte ich immer eine normale Fernbedienung und eine Tastatur mit Trackball. Dagegen ist eigentlich auch wenig einzuwenden, klappt ja gut. Ich wollte aber eine bidirektionale Fernbedienung, um nicht mehr den Fernseher anschalten zu müssen, um zu wissen was am PC passiert. Ich wollte das Bild vom PC auf die Fernbedienung spiegeln. Nach einigem hin un her mit verschiedenen schlechten Lösungen habe ich das nun über VNC und das Nokia N810 Webpad gelöst. Das funktioniert gut. Aufwendigere Software wie Mediaportal oder diverse unnütze Visualisierungen verschiedener Mediaplayer laufen natürlich nicht flüssig. Brauch ich aber auch nicht. Ich bin wieder bei meinem lieben myHTPC und Foobar2000. Ein Kauflösung für diese Art der Fernbedienung gibt es mittlerweile auch schon - von Apple. Nennt sich Remote und funktioniert mit iTunes und dem iPod touch.
Software
Es kommt also myHTPC zum Einsatz, das wunderbar über VLC auf dem N810 läuft. Als Audioengine benutze ich foobar2000 mit Asio als Output und flac als Dateiformat. Viel mehr als Musik abspielen mach das ganze System nicht. Dementsprechend gering ist hier der Konfigurationsaufwand.
Bemerkungen
Klar, ist das ganze System an vielen Stellen extreme oversized. Vor allem was den Aufwand angeht ist wenig an dem System rational begründbar und das ganze ginge auch einfacher und billiger. Ich habe es aber vor allem aus Spaß an der Freude so gebaut, wie es ist und bin extrem zufrieden. So einen tollen Computer und so eine tolle Stereoanlage hatte ich noch nie
Manche Bilder sind nicht mehr 100%ig aktuell, da mache ich später nochmal welche. Die Temperaturen und Stromverbrauch muss ich auch noch später messen. Aber so habt ihr schonmal was zu Gucken.
EDIT: Wo sind meine Bilder hin? Ich lade nochmal den ganzen Kram Hoch :hmpf:
EDIT²: Seht ihr Bilder, bei mir sind sie nun da...komisch.
EDIT³: Dann eben Abload.de, statt bei SHW. Nun sollten sie da sein.
Dieser Beitrag wurde von schrottie bearbeitet: 18. Februar 2010, 11:49

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