Vorwort
Ich möchte euch mit dieser Systemvorstellung nicht nur meine Erfahrungen beim Zusammenbau meines neuen Silentsystems mitteilen, sondern auch die Erfahrungen die ich gemacht habe bis ich es endlich so wie ich es wollte am laufen hatte. Auch ich klaue schamlos die Formatierung von sapereaude.
1. Komponenten
Gehäuse: Antec New Solution NSK4000 Motherboard: Gigabyte GA-MA78G-DS3H CPU: AMD Athlon X2 4850e Speicher: 2 x MDT DIMM 2GB Kühler: Scythe Ninja PSU: Enermax PRO82+ 385W DVD-RW: LG Electronics GH20NS Wärmeleitpaste: Arctic Silver 5 Extra Lüfter: Scythe Slip Stream 120x120x25mm, 1400rpm Grafikkarte: MSI nvidia GeForce 8600 GT passiv HDD: Samsung SpinPoint F1 320GB HD322HJ SATA OS: Ubuntu 9.04 64bit
2. Das Gehäuse
Was soll ich sagen außer das es das billigste Antec Gehäuse ist.
Pro/Kontra:
+ Imho dafür das es das billigste Gehäuse ist eine imho schöne Form mit Details die man so nicht sieht.
+ HDD-Endkoppler
+ Extra Platz für die überschüssigen Kabel der PSU.
+ 120er Lüfter mit 3 Stufen (wenn man es behalten möchte)
+/- Schnell-Verschluss-Schrauben am Deckel. Diese halten aber auch die Seitenteile und d.h. um die Seitenteile zu öffnen muss man erst den Deckel entfernen.
- Luftgitter: jeweils 2 am unteren Ende der Seitenteile
- Luft-stutzen mit Gitter oberhalb der CPU
- nach den Mods hat die Front manchmal gebrummt bis ich es 'korrigieren' konnte.
Dennoch bin ich damit zufrieden und werde sicherlich beim nächsten Kauf Antec als Favorit einstufen.
Mods:
Luft-stutzen entfernt
Alle Luftgitter verklebt (sieht leider nicht sooo toll aus, die hellen Klebeflächen, stört aber auch nicht weiter).
Unter der Front alle überflüssigen Löcher verklebt.
Leider ist mir beim erstellen der Bilder aufgefallen das die Blende das Lüftergitter halb verdeckt. Gar nicht schlau gemacht!
Aus diesem Grund habe ich vom Gitter drüber etwa die Hälfte entfernt um genug Luft in die Kiste zu bringen.
Zudem habe ich noch das Kabelmanagement der HDD verändert (oben drauf gelegt) damit die Luft unter der Festplatte schön durchziehen kann.
Auch habe ich vom Ninja den mitgelieferten Lüfter ins Heck montiert. Da das Board die Steuerung übernimmt und die 500er im Idle zwar reicht aber bei Last keine Reserven mehr hat.
Hinweis:
Durch die kleine Form des Gehäuses sollte man wie folgt die Teile einbauen, sonst kann es dazu kommen das man an bestimmte Sachen nicht ran kommt:
1. Mainboard
2. Speicher
3. Wenn die HDD in den Käfig soll, dann jetzt.
4. CPU + Kühler (hier käme man z.B. nicht an die Pin heran wenn die PSU schon drin wäre, wie bei mir)
5. PSU Verkabelung da u.a. der 12v Anschluss auf dem Board recht blöd liegt. (auch hier stört die PSU)
6. PSU
3. Motherboard
Ich habe dieses Board u.a. aus dem Grund gewählt da es Onboardgrafik hat und diese auch im Dual-Head Mode benutzt werden kann.
4. CPU
Die Wahl fiel auf AMD, und die 4850e ins besondere, da es zu dem Preis die Performance bietet die ich brauche. Zudem kann die CPU auch durch die 45W sehr gut gekühlt werden. Leider habe ich derzeit ein Problem mit dem Takt der CPU. Obwohl die CPU laut Gigabyte Seite schon ab der Firmwareversion F2 unterstützt werden soll, konnte ich dieses bis jetzt noch nicht bestätigen. Um manuell die Taktung auf 2500 Mhz zu bringen musste zuvor von F3 (Auslieferungsversion) auf F4 upgedatet werden. Bei F3 ließ sich nur ein Takt von 12x200 (2400) einstellen. Bei F4 erst 12,5x200. Update: Nach Rücksprache mit Gigabyte wurde mir ein CMOS reset empfohlen, was auch zum Erfolg führte!
5. Speicher
Da ich den PC nur unter Linux betreiben möchte, reicht 2Gb. Für ein Modul habe ich mich entschieden da es Preislich kaum einen Unterschied gemacht hat und ich später auch mehr als nur 4Gb Speicher rein stecken kann.
6. Kühler
Der passende Kühler zur CPU und ideal für den Silent-Betrieb. Aktuell läuft der Ninja passiv in meinem Gehäuse. Temps später.
7. Wärmeleitpaste
Da ich eine gute Kühlleistung erzielen wollte habe ich zum Arctic Silver 5 gegriffen. Wärmeleitpaste passt nicht zu diesem Zeug. WärmeleitTEER eher schon. Das Zeug hat geklebt wie verrückt und ich musste, beim Auftragen mit einem Gummihandschuh, immer den Finger am Rand der Kontaktfläche in einer bestimmten Weise abrollen damit keine Paste durch den Finger von der Kontaktfläche abzieht. Grob die Vorgehensweise: Finger am Rand weg von der Kontaktfläche 'aufwärts' rollen. Vielleicht ist diese Klebewirkung auch Teil des Sicherheitsmechanismus gewesen da mit der Wärmeleitpaste alleine der Ninja auf der CPU relativ gut fest haftete.
7. Extra Lüfter
Da ich ein flüsterleises System haben wollte habe ich einen zusätzlichen Lüfter gekauft. Vielleicht unnötig da ich auch den Lüfter von dem Ninja hätte nehmen können.
8. Grafikkarte
Aufgrund Problemen mit der On-Board Graka unter Ubuntu bei der Verwendung des VGA und DVI Ausgängen habe ich mir auf der Bucht eine günstige & passive MSI 7600GT mit 2xDVI ersteigert. Einbau war sehr knapp. Das hintere Ende der Grafikkarte schwebt nur wenige Millimeter über dem Southbridge(?) Kühler.Update:Aus der 7600 wurde jetzt eine 8600, dank der Bucht.
9. Temperaturen und Lautstärke
Idle: Drehzahl Gehäuselüfter: 771 rpm Drehzahl Netzteillüfter: ungefähr 511 rpm Temperatur System : 37 °C Temperatur CPU : 34 °C Temperatur HDD : 23°C Temperatur Grafikkarte : 59°C Last: Kommen noch. Temps noch nicht final da ich mittels 'sensor' App die Temperaturen anzeigen lasse und da steht halt nur temp1-3. Einziger Hinweis ist die max. Temp von 60°C die ich bei der CPU eingestellt habe und auch in der Liste auftaucht. d.h.: wird noch gecheckt.
9. Fazit Hardware
Ich bin mit der Zusammenstellung sehr zufrieden. Mit dem Ohr nahe am Gehäuse hört man die Lüfter, aber sonst gar nix.
10. OS Issues
Leider hatte ich mit der ATI Treiberunterstützung unter Ubuntu etwas mehr Probleme.
Ziel war es, einen großen Desktop auf 2 gleiche Monitore (VGA & DVI) anzeigen zu lassen.
Leider lies sich amdcccle (GUI Config tool), sowohl default Treiber als auch der aktuellsten Treiber (mit Envy installiert), nicht überreden die xorg.conf zu beschreiben.
Erst ein händischen Verändern der Xorg nach der initialen Setup mittels aticonfig führte mich zum Erfolg.
Bei Bedarf kann ich meine xorg.conf auch zur Verfügung stellen und/oder Unterstützung geben.
Edit: Aktuelles Problem:
Beim betrachten von FLV Videos stürzt Xserver ab und startet neu.
Könnte mit der Last zu tun habe denn wenn ich sonst keine Fenster offen habe hat es schon mal funktioniert.
Gelöst: Fehler lag bei mir.
Update 2008/12/23Naja, eher nicht gelöst. Ich musste immer zum Video anschauen alle Applikationen beenden.
Mit der neuen Grafikkarte läuft alles problemlos.
Ich kann jetzt sogar die tollen compiz Effekte einschalten.
11. Bilder
12. Dank
Danke an allen aus dem Forum die mir immer mit super Ratschlägen geholfen haben.
Dieser Beitrag wurde von TheTank bearbeitet: 11. März 2010, 21:50

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