1. Einleitung
Ich hatte schon länger geplant, mir einen HTPC zusammenzustellen, der vor allem leise und stromsparend sein sollte. Fertige HTPC-Gehäuse haben mir persönlich nicht gefallen, und wenn doch (Chieftec HM-3!
), war der Preis unangemessen hoch
.
Schließlich bin ich auf die Idee gekommen, das Ganze einfach in ein ONKYO CD-Player-Gehäuse einzubauen. Eigentlich naheliegend, da ich bereits einige - wenn auch etwas in die Jahre gekommenen - ONKYO Hifi-Komponeneten besitze. Lediglich der passende ONKYO CD-Player war nicht mehr vorhanden (der wurde irgendwann mal durch einen SONY ersetzt). Also ab zu ebay und nach einem passenden Player gesucht. Meine Wahl fiel dann recht schnell auf den CD-Player DX-7210. Zum einen passt er optisch zu den bereits vorhandenen Geräten, zum anderen ist das Angebot bei diesem Modell sehr groß und auch defekte Geräte werden regelmäßig angeboten. Der CD-Player hat die Maße 455 x 120 x 308 mm (B x H x T), und wie sich beim Zusammenbau noch herausstellen sollte, hätte es angesichts der verwendeten Komponenten in keiner Dimension auch nur 1 cm weniger sein dürfen.

2. Die Komponenten
Der wesentliche Teil der eingesetzten Hardware war bereits vorhanden (etwa 1,5 -2 Jahre alt):
- Mainboard: MSI K9AGM2, 690G Chipsatz MSI K9N2GM-FIH, GeForce 8200
- CPU: AMD Athlon X2 3800+ EE @ boxed-Kühler Scythe Shuriken Rev. B
- Speicher: 1GB 667er DDR2-RAM 2GB 800er DDR2-RAM
- HDD: Samsung SpinPoint M5S 250GB (2,5", SATA)
- Brenner: LG Electronics GH20NS, SATA, schwarz
Ich weiß, es fehlt eine TV-Karte, aber die wird zur Zeit nicht benötigt und kann später problemlos nachgerüstet werden.
- TV-Karte: Terratec Cinergy S2 (DVB-S2)
- WLan-Karte (PCI)
Zusätzlich wurden folgende Komponenten verbaut:
- Gehäuse: ausgeschlachteter Onkyo CD-Player (nur 12 inkl. Versand!)
- Display (VFD): Matrix Orbital VK202-25-USB
- Netzteil: ATX-Computer-Schaltnetzteil ASTEC AA21860 (145W)
- NT-Lüfter: Noiseblocker NB-BlackSilentFan XE1 Rev. 3.0
- X10-Funk-Fernbedienung
- leicht modifiziertes Gamepad
3. Der Zusammenbau
3.1 Erster Teil: Das Grundgerüst
Planung
Am Anfang stand die Überlegung, wie die Komponenten am sinnvollsten anzuordnen sind. Dazu habe ich mit 'google sketchup' eine kleine 3D-Skizze angefertigt:
Nachdem die Anordnung der Komponenten klar war, gings an den Aufbau des Systems.
Anpassen des Gehäuses
Die Arbeiten am Gehäuse waren recht simpel und mit dem richtigen Werkzeug kein Problem:
- für die Mainboard-Abstandshalter Löcher ins Bodenblech bohren + Gewinde schneiden
- in die Rückwand Aussparungen für I/O-Blende und NT-Lüfter flexen (habe leider keinen ordentlichen Dremel zuhause)
- Halterungen für DVD-Brenner anfertigen und am Gehäuse festschrauben (jew. 1 Halter links u. rechts, sowie einen Bügel hinten, auf dem das LW aufliegt)
- beim DVD-Brenner die Frontplatte abnehmen (mit Blende zu lang) + Schubladen-Blende austauschen (ONKYO-Blende war mit den Halterungen nicht kompatibel, daher mit Sek-Kleber fixiert --> hält bombenfest)
- Die Festplatte habe ich dagegen nicht fest mit dem Gehäuse verschraubt, sondern lose auf ein Stück Schaumstoff gelegt --> das dämpft die ohnehin kaum spürbaren Schwingungen und ist zur Entkopplung ausreichend.
Netzteil
Beim NT waren einige kleinere Änderungen notwendig, da die Anschlüsse auf der falschen Seite lagen:
- ATX-Kabelstrang um 180° gedreht, sowie Netzkabel um 90° gedreht aus dem NT-Gehäuse herausgeführt
- originalen NT-Lüfter durch neuen 92er Noiseblocker ersetzt und über zwischengeschalteten 7V-Adapter an MB angeschlossen
- NT am Gehäuse verschraubt (2x Boden, 1x Seitenwand)
Wie man auf dem 4. Bild sieht, habe ich die Steckerbuchse am NT mit Heißkleber vergossen, da die Kontakte ansonsten freiliegen würden (das Netzkabel ist innen direkt an den entspr. Anschlüssen verlötet).
Der PC lief jetzt bereits, es standen aber noch einige weitere Bastelarbeiten an.
3.2 Zweiter Teil: Die Spielereien
Bedientasten
Mein Ziel war es, möglichst alle Tasten am Gehäuse nutzbar zu machen:
- Als erstes kam die Power-Taste dran: Vom vorhandenen PW-Switch-Kabel habe ich den originalen Taster entfernt und die losen Enden an den Power-Taster des Gehäuses angeschlossen.
- Ebenso bin ich mit dem Taster zum Öffnen des LWs verfahren, wobei ich zusätzlich eine Steckverbindung eingefügt habe (2. Bild), sodass das Frontteil problemlos abgenommen werden kann.
- Mithilfe des Gamepads habe ich dann eine Winamp-Steuerung zusammengebastelt. Hierzu habe ich zunächst die Taster von der Original-Platine abgelötet und auf eine Punktrasterplatine übertragen. Diese Taster habe ich dann mit Litzen an das Gamepad angeschlossen und schließlich das Ganze hinter der Gehäusefront eingebaut --> siehe 4. Bild unten. An dieser Stelle nochmals ein großes Danke an spaceflakes.de für die tolle Anleitung!. Mit der Steuerung können die wichtigsten Player-Tasten verwendet werden (Play, Pause, Stopp, Vor-/Rücklauf, nächster/vorheriger Track).
- Die restlichen Taster sollten über das Display gesteuert werden (kann bis zu 25 Tasten ansteuern). Dazu habe ich diese ebenfalls von der Original-Platine auf eine gewöhnliche Lochrasterplatine übertragen und für den Anschluss ans Display vorbereitet
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Display
Das Display war letztlich die teuerste Komponente des ganzen Systems, dafür bietet es aber umfangreiche Darstellungs- und Steuerungs-Möglichkeiten, die weit über das hinausgehen, was fertige HTPC-Cases mit Display können:
- Anschlussmöglichkeit für ein Keypad (max. 5 x 5 Tasten --> rows + columns), oder aber für herkömmliche Taster (siehe 3. Bild unten, Pin-Leiste am unteren Rand, mittig)
- Anschluss über USB (anstatt über COM-Port, wie allgemein üblich), somit keine zusätzliche Stromversorgung nötig
- Möglichkeit, Relays oder weitere Geräte zu steuern (z.B. Lüfter)
Der Einbau des Displays, sowie der Anschluss der Front-Taster ging völlig problemlos vonstatten. Etwas aufwändiger gestaltete sich dann die Konfiguration mittels der Software LCDC.
Fernbedienung
Der Anschluss der X10-Fernbedienung ist eigentlich ein Kinderspiel (Empfänger anstecken und loslegen), jedoch hatte ich vor, den Empfänger im Inneren des Gehäuses unterzubringen.
Auf dem Bild der Gehäuserückseite (siehe 1. Bild unten) ist das graue USB-Kabel des Empfängers zu sehen, das zum Teil innerhalb des Gehäuses verstaut wurde. Leider war es nicht - wie ursprünglich geplant - möglich, den Empfänger intern anzuschließen und innerhalb des Gehäuses unterzubringen, da die Reichweite dann zu gering war (vermutlich zu wenig Power auf interen Anschlüssen?). Auch der Versuch, den Empfänger extern anzuschließen, dafür aber im Gehäuse unterzubringen resultierte in einer zu geringen Sendereichweite. Nach dem Durchspielen aller Varianten erwies sich dann nur die jetzige, etwas unschöne Lösung als praktikabel (Reichweite knappe 10m auch ohne Sichtlinie). Um den Empfänger etwas zu 'tarnen' habe ich ihn noch schwarz lackiert.
Sonstiges
Der schöneren Optik wegen habe ich an der Rückseite vor dem NT-Lüfter noch ein schwarzes Gitter angebracht (wird als 'Staubschutzfilter' verkauft).
Um das Innere etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich dann anschließend noch etwas Kabelmanagement betrieben (mit eher mäßigem Erfolg, die Platzverhältnisse sind nicht gerade üppig).
Hier der fertige HTPC:
Die auf dem 1. Bild zu sehende nach hinten herausgefürte Fanmate-Steuerung wurde durch einen intern verbauten 7V-Adapter ersetzt. Wie man sieht, harmoniert der HTPC hervorragend mit den bereits vorhandenen HiFi-Komponenten aus dem Hause Onkyo.
Update: Der Funkempfänger wurde durch ein anderes Modell ersetzt und ist nun intern verbaut, mit der Reichweite gibt es dennoch keine Probleme. Zudem habe ich die I/O-Blende schwarz lackiert, sodass sie sich optisch besser einfügt. (neue Ansicht der Rückseite siehe 4. Bild)
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4. Messwerte
Zum Untertakten verwende ich das Rightmark CPU Clock Utility mit dem Schema 'performance on demand'. Im Idle-Mode taktet der Prozessor dann mit 1,0 GHz bei 0,850V
Leistungsaufnahme
Die Leistungsaufnahme beträgt
- 39 Watt im Idle
- 80-85 Watt unter Last (prime)
Leider habe ich nur ein billiges Messgerät zur Verfügung, sodass diese Werte wohl eher als ungefähre Schätzungen zu betrachten sind.
Etwas unzufrieden bin ich mit dem relativ hohen Idle-Wert. Da auch ein Test mit einem sehr effizienten Passiv-NT keine Verbesserung brachte, dürfte es wohl nicht am Billig-Netzteil, sondern am Mainboard liegen (der 690G schneidet in Sachen Leistungsaufnahme wohl generell nicht allzu gut ab).
Temps
Bisher habe ich nur Idle-Temps ausgelesen, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Raumtemperatur recht hoch war.
Hardware monitor 1.14
-----------------------------------------------------
Fintek F71882F hardware monitor
Voltage sensor 0 3.33 Volts [0xD0] (+3.3V)
Voltage sensor 1 0.85 Volts [0x6A] (CPU VCORE)
Voltage sensor 2 2.16 Volts [0x87] (VIN2)
Voltage sensor 3 1.33 Volts [0x71] (VIN3)
Voltage sensor 4 5.09 Volts [0x79] (+5V)
Voltage sensor 5 8.62 Volts [0x62] (+12V)
Voltage sensor 6 1.26 Volts [0x4F] (VIN6)
Voltage sensor 7 3.31 Volts [0xCF] (VSB3V)
Voltage sensor 8 3.23 Volts [0xCA] (VBAT)
Temperature sensor 0 34°C (93°F) [0x22] (TMPIN0)
Temperature sensor 2 42°C (107°F) [0x2A] (TMPIN2)
Fan sensor 0 688 RPM [0x885] (FANIN0)
Fan sensor 2 747 RPM [0x7D9] (FANIN2)
Fan PWM sensor 0 26 [0x43] (CPU)
Fan PWM sensor 1 50 [0x80] (System Fan 1)
Fan PWM sensor 2 70 [0xB2] (System Fan 2)
Fan PWM sensor 3 70 [0xB2] (System Fan 3)
-----------------------------------------------------
AMD Athlon 64 X2 3800+ hardware monitor
Temperature sensor 0 46°C (114°F) [0x5F] (Core #0)
Temperature sensor 1 42°C (107°F) [0x5B] (Core #1)
-----------------------------------------------------
SAMSUNG HM250JI hardware monitor
Temperature sensor 0 41°C (105°F) [0x29] (HDD)
Processors Map
------------------------------------------------------------------------------------
Number of processors 1
Number of threads 2
Processor 0
-- Core 0
-- Thread 0
-- Core 1
-- Thread 0
Processors Information
------------------------------------------------------------------------------------
Processor 1 (ID = 0)
Number of cores 2 (max 2)
Number of threads 2 (max 2)
Name AMD Athlon 64 X2 3800+
Codename Windsor
Specification AMD Athlon 64 X2 Dual Core Processor 3800+
Package Socket AM2 (940)
CPUID F.B.2
Extended CPUID F.4B
Brand ID 4
Core Stepping BH-F2
Technology 90 nm
Core Speed 997.7 MHz (5.0 x 199.5 MHz)
HT Link speed 997.7 MHz
Stock frequency 2000 MHz
Instructions sets MMX (+), 3DNow! (+), SSE, SSE2, SSE3, x86-64
L1 Data cache 2 x 64 KBytes, 2-way set associative, 64-byte line size
L1 Instruction cache 2 x 64 KBytes, 2-way set associative, 64-byte line size
L2 cache 2 x 512 KBytes, 16-way set associative, 64-byte line size
FID/VID Control yes
max FID 10.0x
max VID 1.300 V
Features XD, VT
K8 Thermal sensor yes
K8 Revision ID 5.2
Attached device PCI device at bus 0, device 24, function 0
Attached device PCI device at bus 0, device 24, function 1
Attached device PCI device at bus 0, device 24, function 2
Attached device PCI device at bus 0, device 24, function 3
Temps unter Last werden noch nachgeliefert. Der CPU-Lüfter (boxed) ist automatisch geregelt. Da ich im BIOS jedoch eine Ziel-temp von 60 Grad eingestellt habe, läuft er im normalen Anwendungsbereich beinahe unhörbar auf Minimal-Drehzahl (siehe oben).
Lautstärke
Da mir kein entsprechendes Messgerät zur Verfügung steht, kann ich die Lautstärke an dieser Stelle nur subjektiv beurteilen.
Das System ist angenehm leise, zu hören ist lediglich ein leichtes Rauschen (zumindest bis zu einem gewissen Abstand) des 92er-Lüfters. Die Entscheidung für diesen Lüfter fiel übrigens aufgrund dieser Empfehlung. Der CPU-Lüfter dagegen ist im Idle schon aus geringer Entfernung (~20cm) nicht mehr wahrnehmbar (der Lüfter dreht dann so langsam, dass er manuell angehalten werden kann). Selbst wenn das System über längere Zeit stark belastet wird, bleibt der Lüfter sehr leise.
Auch die Festplatte ist schon aus geringer Distanz nicht mehr zu hören, die Entkopplung klappt sehr gut (es sind keinerlei Schwingungen am Gehäuse spürbar).
Die potentiell größte Lärmquelle, das DVD-Laufwerk, habe ich mithilfe des Programms 'Nero Drive Speed' halbwegs ruhig gestellt (minimal zulässige Geschwindigkeit des Laufwerks = 10x).
5. Software
Media-Center
Um Filme anzusehen, vor allem aber zur Wiedergabe von Internet-Streams benutze ich das XBMC (XBox Media Center). Dank der zahlreichen Plugins kann man z.B auf die ZDF-Mediathek, Youtube oder Web-Radio zugreifen. Oder sich den aktuellen Wetterbericht anschauen (siehe unten).
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CD-Spieler
Dank des Displays und der Winamp-Steuerung, kann man den PC auch ohne Monitor und Tastatur/Maus als CD-Player verwenden (wodurch der Umbau natürlich ein klein wenig ad absurdum geführt wird
). Sobald eine CD eingelegt wird, startet Winamp, wodurch auch das Display umschaltet und dann Interpret/Titel, Track-Nr. und Position anzeigt. Es wäre auch noch mehr möglich, angezeigt werden kann grundsätzlich jede Information, die im ID-tag hinterlegt ist. Gesteuert wird der Player über die entsprechenden Bedientasten an der Front. Hier mal einige Ansichten der Display-Anzeige:
LCDC
Die Konfiguration des Displays (und der daran angeschlossenen Tasten) erfolgt über das Programm LCDC. Hat man sich erst einmal ein wenig damit vertraut gemacht, stehen dem Nutzer zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. So können verschiedene Anzeige-Schemata mit bestimmten Programmen verknüpft werden. über die angeschlossenen Tasten lässt sich nicht nur das Display steuern (z.B. Kontrast/Helligkeit), sondern auch Programme starten. Ich erlaube mir einmal, an dieser Stelle auf einen THG-Artikel zu verweisen, der sich mit der Thematik befasst: Link.
Hier einige zusätzliche Bilder, die einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Software geben:
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X10Receiver.net
Positiv überrascht hat mich die X10-Fernbedienung bzw. die zugehörige Software 'X10Receiver.net v2'. Zu einem sehr günstigen Preis (FB für 7,95 + Update auf aktuelle Software-Version für 5) erhält man die Möglichkeit, quasi jedes gängige Multimedia-Programm zu steuern: Unterstütze Anwendungen. Startet eine untertütze Anwendnung, wechselt die Software sofort in den entsprechenden Modus.
Gekauft habe ich die Fernbedienung, die ich sehr empfehlen kann, bei Pollin.
6. Fazit
Von der Planung bis hin zur endgültigen Fertigstellung des Systems vergingen etwa 2 Monate, wobei sich die tatsächliche Arbeitszeit nur auf einige Abende beläuft. Erstaunlich einfach war die Modifizierung des Gehäuses, dazu muss man aber auch sagen, dass sämtliches Werkzeug (z.B Gewindeschneider, Flex etc.) schon vorhanden war.
Wesentlich mehr Zeit kostete der Elektronik-Kram, vor allem deswegen, weil ich auf dem Gebiet absoluter Anfänger bin. So hat der Aufbau der Winamp-Steuerung z.B. erst im zweiten Anlauf geklappt, weil ich beim ersten Versuch wegen zu großer Hitze beim Löten das Gamepad zerschossen habe. Letztlich kann ich aber nur jedem halbwegs Interessierten raten, sich ruhig mal an solche Basteleien heranzuwagen. Mir hat es viel Spaß gemacht und am Ende ist man dann doch stolz, wenn der Eigenbau funktioniert (und das teilweise besser als teure Fertigprodukte). Im Umgang mit dem Lötkolben bekommt man schnell Übung und mit der richtigen Anleitung ist wirklich jeder in der Lage kleinere Schaltungen oder Steuerungen zusammenzubasteln.
à propos Lötkolben: Da ich für den Anfang nicht soviel Geld investieren wollte, habe ich mir bei Pollin ein sehr günstiges Lötset (6,50) geholt. Es enthält einen 30W Lötkolben mit Ständer und Schwämmchen, Lötzinn, sowie eine Entlötpumpe (wobei letztere nicht so das Gelbe vom Ei ist). Für den Anfang ist man damit erstmal gut bedient, sollten danach die Ansprüche steigen, kann man sich immer noch eine vollwertige Lötstation anschaffen (ab ~40).
Ich hoffe, das Lesen hat Euch trotz der Länge ein wenig Spaß gemacht und ich konnte mit meiner System-Vorstellung einige Anregungen geben. Ich würde mich sehr über etwas Feedback zum System freuen und werde versuchen, etwaige Fragen zu beantworten.
Peter_Shaw (Newbie)
Ergänzungen 20.07.09:
- zusätzliche Bilder von verschiedenen Displayanzeigen + Ansicht der überarbeiteten Rückseite eingefügt
- Punkt 'Lautstärke' hinzugefügt
Ein Update mit neuen Bildern gibts auf Seite 2!
Dieser Beitrag wurde von Peter_Shaw bearbeitet: 29. Januar 2010, 14:48

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