Hallo lieber Forengemeinde,
Nachdem ich mit meinem Problem nicht mehr weiter weiß, wende ich mich an euch.
Der ca. 5 Jahre alte Office-PC meiner Frau, den ich dank vieler Tipps aus diesem Forum auf silent getrimmt habe, macht plötzlich Schwierigkeiten. Mitten im Betrieb (zumeist ohne besondere Last) schaltet sich der Rechner einfach aus. Man muss dann den Power-Knopf drücken, damit er wieder hochfährt. Das ganze passiert sporadisch. Mal läuft er tagelang ohne Probleme, dann schmiert er schon wenige Minuten nach dem Start ab. Ein SW-Problem schließe ich aus. Das Problem tritt mit verschiedenen Betriebssystemen auf und ist sogar schon während ich im BIOS was ändern wollte aufgetreten.
Folgendes habe ich schon versucht.
- Memtest (keine Fehler nach ca. 10 Stunden)
- Prime (keine Fehler nach ca. 5 Stunden)
- anderer Speicher eingebaut (hatte ich noch rumliegen)
- Load optimized defaults im BIOS
- Festplatte mit Seatools geprüft
- anderes Netzteil (350W Delta Elektronics)
- mit RMClock den CPU-Multi herabgesetzt (Power Saving) und mit verschiedenen VCore versucht
- CPU-Kühler abgenommen und mit neuer Wärmeleitpaste montiert
- NB-Kühler durch einen Zalman NBF47 Fächerkühler ersetzt (hier war die Wärmeleitpaste schon ziemlich eingetrocknet) und den Orignial-Kühler auf die zuvor nackte Southbridge montiert
Das alles hat nur kurzfristig was geholfen - nach ein paar Tagen ist das Problem wieder aufgetaucht.
System:
CPU: Athlon 64 3700+ San Diego (Sockel 939)
CPU-Kühler: Thermalright SI120 + 12cm Papst Lüfter@500rpm
Speicher: 2x512GB Kingston HyperX PC3200
Board: Biostar GF6100-M9 (Nforce 410)
Grafik: Geforce 6100 onboard
Festplatte: Seagate 7200.9 in Bitumenbox
Netzteil: 300W Delta Electronics + 12cm Yate Loon@700rpm
Gehäuse: Noname mit Bodenloch, alle seitlichen Öffnungen verschlossen; Entlüftung nur über Netzteil
Ich wollte den Rechner eigentlich erst in einem Jahr durch neue HW ersetzen - jetzt sieht es wohl nach defektem Mainboard aus. Sieht hier noch jemand eine Chance, wie man das ohne große Investitionen hinkriegen könnte ?
Gruß
Kami
Seite 1 von 1
Alter SilentPC defekt?
#2
Geschrieben 22. September 2009, 22:15
Ich würde auch aufs Mobo tippen. KAnnst ja nen günstiges gebrauchtes kaufen und damit testen.
Schonmal die ganzen Einzelteile auf den Boden gelegt und so getestet?
Schonmal die ganzen Einzelteile auf den Boden gelegt und so getestet?
#3
Geschrieben 23. September 2009, 16:58
Nachdem der Rechner heute nicht mehr als einige Minuten gelaufen ist, ohne sich auszuschalten, habe ich im BIOS einiges deaktiviert (Serielles und Paralleles Port, zweiten IDE-Anschluss und onboard-LAN). Seitem läuft er wieder - mal schau'n, wie lange...
Vielleicht brauch ich ja nur eine Netzwerkkarte...
Leider war es so, dass der Rechner zwischendurch immer wieder tagelang ohne Probleme gelaufen ist - so ein Test mit Einzelteilen auf dem Boden müsste also mindestens eine Woche dauern. Welchen Schluss würdest du ziehen, falls der Fehler dann nicht mehr auftritt?
Vielleicht brauch ich ja nur eine Netzwerkkarte...
Zitat
Schonmal die ganzen Einzelteile auf den Boden gelegt und so getestet?
Leider war es so, dass der Rechner zwischendurch immer wieder tagelang ohne Probleme gelaufen ist - so ein Test mit Einzelteilen auf dem Boden müsste also mindestens eine Woche dauern. Welchen Schluss würdest du ziehen, falls der Fehler dann nicht mehr auftritt?
#4
Geschrieben 23. September 2009, 17:46
bei meinen beiden ibm r40 wars flexing des motherboards. also kontaktprobleme durch das durchbiegen des boards. Könnte bei dir auch vorkommen, auch wenns nur staub ist der sich ansammelt und zu hitzestaus führt.
Aufm boden kannst die meisten einflüsse wie gehäuse, überhitzung duch das gehäuse und co ausschliessen.
Aufm boden kannst die meisten einflüsse wie gehäuse, überhitzung duch das gehäuse und co ausschliessen.
#5
Geschrieben 13. Oktober 2009, 18:28
Nachdem der Rechner sich in immer kürzeren Abständen abgeschaltet hat (am Schluss hat er gar nicht gebootet) und meine Frau ihn für die Arbeit braucht, habe ich ihm ein neues Board (MSI 785 GM-E51 samt CPU (Athlon II X2 250) und Speicher (4G A-Data DDR3 1333) gegönnt - läuft perfekt mit Windows7
Weil ich aber doch wissen wollte, was hier defekt ist, habe ich das Board auf dem Tisch aufgebaut (nur Borad mit CPU und Ram plus Netzteil und bootbarem USB-Stick) laufen lassen. Beim Berühren des 24-poligen Netzteilkabels hat sich der PC-ausgeschaltet (obwohl der Stecker fest sitzt).
Es war ein schlechter Kontakt beim Pin mit dem grünen Kabel, der das Netzteil ausgeschaltet hat!!!
Seit ich das zurecht gebogen habe, läuft das Board wieder problemlos - allerdings fehlt mir Gehäuse, Festplatte und optisches Laufwerk
Weil ich aber doch wissen wollte, was hier defekt ist, habe ich das Board auf dem Tisch aufgebaut (nur Borad mit CPU und Ram plus Netzteil und bootbarem USB-Stick) laufen lassen. Beim Berühren des 24-poligen Netzteilkabels hat sich der PC-ausgeschaltet (obwohl der Stecker fest sitzt).
Es war ein schlechter Kontakt beim Pin mit dem grünen Kabel, der das Netzteil ausgeschaltet hat!!!
Seit ich das zurecht gebogen habe, läuft das Board wieder problemlos - allerdings fehlt mir Gehäuse, Festplatte und optisches Laufwerk
#6
Geschrieben 13. Oktober 2009, 18:37
Auf sowas muss man erstmal kommen.
| Hauptsystem: | HTPC: | Links: |
|---|---|---|
| * Phenom II X4 955 @Coolermaster Hyper 212 Plus | * Athlon II X3 435 | * Seasonic SS-250-SU @Passivmod Teil 2 (R.I.P.) |
| * ATI HD4870 @S1 @VRM-R2 | * Onboard | * P5N-E SLI Accelero S2 Mod |
| * MSI 785G-E53 | * Gigabyte 880GMA-UD2H | * Speedfan Tutorial |
| * 4GB Gskill Ripjaws | * 2x1024MB Kingston | * Fortron FSP400-60THN @Passivmod Teil 1 |
| * Coolermaster Silent ProM 850W | * Seasonic SS-350ET 80+ Bronze | |
| * Lian Li PC7 | * Silverstone SST-GD04B | |
| * WD Blue 640GB @BTB | * WD 2,5" 320GB |
#7
Geschrieben 13. Oktober 2009, 20:22
Zitat
Auf sowas muss man erstmal kommen. smile.gif
Hat ja auch lange genug gedauert ...
#8
Geschrieben 13. Oktober 2009, 20:25
So etwas hatte ich auch schon einmal, den Fehler zu finden, dauert, ich hatte, da der Rechner eh' nurnoch wenige Monate und dafür 24/7 laufen sollte, mit ner Lötung quasi kurzgeschlossen, keine schöne Lösung, funktioniert aber, in deinem Fall, wenn der nicht 24/7 laufen soll, wäre eventuell ein Schalter angebracht.

Mr.Pyro sagte am 04.03.2007, 15:04:
Aber solange es keine Abstürze gibt, sollte das Problem der Abstürze nicht existieren.(irgendwie logisch..*denk*) :fresse:
Sakina
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