Silenthardware & Dirkvader Forum: Überhitzung im Selbstbaugehäuse - Silenthardware & Dirkvader Forum

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Überhitzung im Selbstbaugehäuse wie wäre der Luftstrom am besten/Kabelführung wie gestalten? Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Guydelombard 

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Geschrieben 26. Dezember 2009, 12:47

Guten Tag zusammen,



als heimlicher stiller Leser habe ich nun den Schritt zu euch ins Forum gewagt, da ich euren Rat brauche. In den Weihnachtstagen habe ich endlich angefangen, meinen PC in ein anderes Gehäuse zu verfrachten. Wie befürchtet, laufen dort die Komponenten viel zu heiß aufgrund eines fehlenden Luftstromes - aber ich wollte es wenigstens ausprobiert haben, es ist mein erster Umbau dieser Art ^_^


Folgende Situation ist gegeben:

- Frontplatte des Marantz DV7001

- Gehäusewanne vom metallbearbeitenden Betrieb in der Nähe

- GA-MA78GM-S2H 1.1 als Motherboard

- AMD X2 4850e Cpu

- Scythe Shuriken Cpu-Lüfter

- Netzteil Amacrox Calmer 400W

- Samsung Spinpoint 2,5" mit 5400 upm

- Slimline Blu Ray Laufwerk (Sony BC5600S wird in den nächsten Tagen hoffentlich eintrudeln)

- Die PCI Slots etc werden ungenutzt bleiben

- So sieht der Aufbau im Moment aus: Eingefügtes Bild

Laut Everest Ultimate Edition herrschen kuschelige 38° Cpu-Temperatur beim idlen. Nach 40 Minuten prime95 sah es bei 75° schon anders aus, ebenso die HDD bei 45°. Die Rückseite wird so heiß, dass es schon unangenehm ist, dort anzufassen. Es muss also etwas geschehen.


Als erste Maßnahme möchte ich einen 80mm Lüfter (92mm bauen leider schon zu hoch) zwischen Motherboard und Netzteil einbauen, der die warme Luft abführen soll. Allerdings stellt sich mir die Frage, wie ich die Luftzufuhr am besten gestalten soll. Am Montag geht es zu Conrad nach Essen für einen Noiseblocker X1, oder kennt jemand noch andere gute Adressen in der Stadt für PC-Zubehör? ;)
Soweit ich es verstanden habe, würden Löcher vorne unten zum Lufteinlass ausreichen. Nur stell sich mir die Frage, wo diese Lufteinlässe hinsollen! Ehrlich gesagt habe ich da keine Ahnung von, wie sich so ein Luftstrom verhält. Folgende Ideen hätte ich:

- vorne mittig unter der Laufwerkshalterung, die eingesaugte Luft mittig abgeführt wird

- oder lieber vor dem Motherboard links und unter die HDD rechts, so dass Frischluft von außen in Richtung Mitte zum Lüfter abgeführt wird

- gilt für die Löcher: je größer, desto besser?

Desweiteren stören mich ein bisschen die überschüssigen Stromkabel des Netzteils und deren Kabelführung. Zwei Stränge für die 5,25" Stromversorgung sind definitiv zu viel - gibt es eine Möglichkeit, die Kabel auch zwecks Luftstrom clever zu verlegen oder gar vielleicht zu entfernen?



Ich danke euch für das durchlesen und freue mich auf hilfreiche Antworten!

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Dieser Beitrag wurde von Guydelombard bearbeitet: 04. Januar 2010, 19:31

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#2 Mitglied ist offline   urs 

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Geschrieben 26. Dezember 2009, 13:53

Für den Lufteinlass würde ich eine großes Loch über dem Shuriken in den Deckel machen und fürn Luftauslauss je nach dem wie luftdurchlässig das Netzteil ist direkt neben dem NT die Gehäusewand durch Streckgitter ersetzten oder das ganze bei der Festplatte, dann sollte eigentlich alles ausreichend gekühlt sein.

MfG Urs
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#3 Mitglied ist offline   Guydelombard 

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Geschrieben 26. Dezember 2009, 17:49

Hallo urs,


vielen Dank für deinen Vorschlag! Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass der PC in das Wohnzimmer kommt und ich daher den "Gehäusedeckel" unversehrt lassen wollte ^_^ Als absolute Notlösung wollte ich Lüftungsschlitze oben einfräsen, das würde dann optisch auch zum Receiver passen. Nur ist das eine Fleißarbeit, die auch noch Genauigkeit erfordert - daher nehme ich von der Idee noch ein bisschen Abstand ;)

Wie sieht es eigentlich mit der "Kabelführung" aus? Spricht etwas dagegen, die Kabel vorne am Gehäuse langlaufen zu lassen oder kann man das so absegnen?

Über weitere Anregungen und Vorschläge bin ich sehr dankbar.


Gruß Guyde
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#4 Mitglied ist offline   mastergamer 

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Geschrieben 02. Januar 2010, 23:00

oha wenn das aktiv schon in die hose geht...

habe vor etwas ähnliches passiv zu bauen....
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#5 Mitglied ist offline   Khorne 

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Geschrieben 02. Januar 2010, 23:06

Hast du echt keinerlei Belüftungslöcher? Dann hast du mit gesclossenem Deckel einen Backofen gebaut :P
Ob man wirklich noch Lüfter braucht, müsste man ausprobieren. Löcher brauchts auf jeden Fall. Zb in den Seitenteilen?
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#6 Mitglied ist offline   urs 

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Geschrieben 02. Januar 2010, 23:20

Wenn man das schön verblendet kann so ein Loch im Deckel auch durchaus stilvoll erscheinen... da fällt mir ein ich hab da ja auch noch was zu posten :P
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#7 Mitglied ist offline   Guydelombard 

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Geschrieben 03. Januar 2010, 21:57

Hallo zusammen,


heute durfte sich die Standbohrmaschine des Nachbarn mal wieder ein bisschen betätigen :huh: Nun sind Lüftungslöcher vorne unten angebracht, hinten der 80mm Lüfter - hoffentlich macht der Backofen erstmal Pause B)
Wenn es dann immer noch zu warm wird, werden dann oben Lüftungsschlitze eingefügt - sieht beim Reciever auch gut aus, das stimmt. Allerdings müsste ich das erstmal sauber parallel so hinkriegen. Nunja, abwarten ob es nicht auch so schon reicht...

Gleich wird der Rechner noch angeschlossen und dann kommt morgen die Stunde der Wahrheit mit prime. Dann gibt es auch neue Bildchen und den Bericht, wie es lief...


Bis morgen und noch einen schönen Abend,
Guyde
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#8 Mitglied ist offline   Guydelombard 

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Geschrieben 04. Januar 2010, 17:39

Sodele,


hier kommt nun das kleine Update: Die Bohrungen und der Kühler wirken sich deutlich positiv auf die Temperaturen im Gehäuse aus. Im Idle-Modus herrschen 28°, bei prime95 übersteigt die CPU Temperatur nach mehreren Stunden nicht die 48°-Marke :huh: Der CPU Lüfter läuft unter Last deutlich hörbar bei ca 1950 Umdrehungen, der Hecklüfter bei für mich kaum hörbaren 900 Umdrehungen. Von daher würde ich aus dieser Erfahrung jedem empfehlen, einen Lüfter hinten zu installieren, der bei geringen Umdrehungen die heiße Luft rausscheffelt und trotzdem praktisch unhörbar bleibt.

Von unten sieht das Ganze so aus:Angehängtes Bild: IMG_0308.JPG Die Präzision der Bohrlöcher solltet ihr besser nicht beachten, aber sie entfalten ihre Wirkung - und das ist die Hauptsache für mich bei dem ersten Umbau *hust*

Das Slimline Laufwerk ist letzte Woche auch eingetroffen und wurde verbaut - hier liegt das nächste Problem. Beim abspielen von CDs/DVDs/Blu Rays gibt es in regelmäßigen Abständen einen Ton, der sich ein bisschen nach Vibration anhört. Probehalber habe ich das Laufwerk in meiner Hand bzw auf einer Schaumstoffmatte laufen lassen. Es wird zwar leiser, aber dieses Vibrieren ist immer noch da. Lohnt es sich, ein paar Schichten Bitumen um das Laufwerk zu binden oder habt ihr andere Tips, wie man diesen letzten Tadel ausbügeln kann?


Gruß Guyde

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#9 Mitglied ist offline   Hicks 

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Geschrieben 05. Januar 2010, 00:40

Huhu Guydelombard,

ich würde Dir, sofern Du Dir das zutraust und das entsprechende Werkzeug besitzt folgendes vorschlagen:

1. Die Löcher im Boden würde ich gegen einen "richtigen" Lufteinlass austauschen. Gestaltet sich auch recht einfach. Sofern vorhanden einen Dremel nehmen, das Bodenblech entsprechend dem freien, zur verfügen stehen Platz ausschneiden und das "Loch" mit einem entsprechend zugeschnittenen Metallgitter abdecken. Das Gitter als Material findest Du in den meisten Baumärkten und es läst sich entweder mit einem Dremel oder einer Blechschere zuschneiden. Zur Not auch mit einem Seitenschneider, ist aber viel Arbeit.
Befestigen kannst das Gitter entweder mit Flachkopfschrauben und Muttern (plus Unterlegscheiben), oder Du klebst das Gitter am Gehäuseboden mit Sekundenkleber an (Metall vorher etwas anfeilen).

2. Sofern an der Gehäuse-Rückseite noch Platz vorhanden ist (kann ich auf den Fotos nicht erkennen), würde ich noch einen zweiten 80er Lüfter installieren. 2 Lüfter auf einer niedrigeren Drehzahl erzeugen weniger Krach als ein schneller Lüfter. Evt. würden beide Lüfter mit 700-800 RPM die gleiche Lautstärke erzeugen, aber deutlich mehr Luft schaufeln. Das Ganze bringt aber auch nur dann etwas, wenn Du einen Lufteinlass verbessert hast. Sofern nicht genug Frischluft in das Gehäuse strömen kann, werden die langsam laufenenden Gehäuselüfter nicht genug Unterdruck erzeugen können um die Luft einzusaugen.

3. Alternativ zu Punkt2. Das passive Netzteil rausnehmen, ein leises 120er NT reinsetzen und zwar so, dass der Lüfter nach oben Richtung Deckel zeigt. Nur müsstest Du dann auf der Gehäuserückseite auch hier ein Loch für den Luftauslass des Netzteils schneiden.

Grüße,
Hicks
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#10 Mitglied ist offline   sevEnil 

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Geschrieben 05. Januar 2010, 09:33

Mein Ansatz währe an der CPU :huh:

Hast du noch platz über dem CPU lüfter? Wenn ja würde ich schauen ob du einen normalen lüfter verwenden könntest... um ev bei besserem fördervolumen nicht ganz so hohe drehzahlen zu erreichen. Bringt aber nix wenn der Lüfter anschliessend direkt am deckel festsaugt.

Das Netzteil zu ersetzen find ich garnicht so blöd... Vielleicht ein Netzteil wie das uboot von AC wo die luft nicht in einem Winkel abführt wird.

Gruss Sev

Dieser Beitrag wurde von sevEnil bearbeitet: 05. Januar 2010, 09:36

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#11 Mitglied ist offline   Guydelombard 

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Geschrieben 05. Januar 2010, 21:37

Guten Abend zusammen,


vielen Dank für die zahlreichen neuen Vorschläge! Eigentlich bin ich mit dem 48° unter Last voll zufrieden, oder ist des für die CPU noch ein bissle zu hoch? AMD gibt die Maximaltemperatur mit 75° an... Aber es stimmt wohl - wenn man einmal bastelt, möchte man sich immer stetig verbessern :fresse:

- Ein Dremel ist ab und zu vorhanden (im Elternhaus, ca. 500 km entfernt). Beim nächsten Besuch wird Hicks Vorschlag umgesetzt und die Lufteinlässe mit Gittern angebracht. Senkschrauben sind noch genug vorhanden... Dazu direkt die nächste Frage, um die Größe der Einlässe zu bestimmen:

- Je mehr Lufteinlass, desto mehr Luftauslass könnte realisiert werden - aber irgendwann wird der Grenznutzen eines zusätzlichen Lufteinlasses ja abnehmen, kennt jemand das Verhältnis dazu? Meine letzten Physikerfahrungen sind schon fast ein Jahrzehnt her :D

- Die Idee eines neuen Netzteils reizt mich ehrlich gesagt nicht so. Das Aktuelle war mit einer der teuersten Posten des Systems, würde ich ungern austauschen -_- . Von der Leistung reicht es allemal, von der Lautstärke ist es ebenfalls ein Traum. Natürlich ist ein leise drehender Netzteillüfter von Vorteil - allerdings denke ich als Laie, dass der Gehäuselüfter aufgrund der Anordnung alle Wärmequellen halbwegs anständig abdeckt. Hier nochmal ein Bild, diesmal von der Rückseite: Angehängtes Bild: IMG_0311.JPG
Wenn ich das oder auch andere Dinge falsch sehe, bitte weist mich drauf hin ;)

- CPU-Lüfter: Nach oben herrschen noch ca 2,5 cm Platz, der Shuriken an sich baut 6,4 cm - nicht besonders viel Spielraum und in diesem Bereich gibt es auch nicht die größte Auswahl. Mir ist noch der Thermaltake MeOrb ins Auge gefallen, der niedriger baut (4,7 cm). Hat jemand bezüglich der Lautstärke und Leistung Erfahrungen gesammelt? Oder gibt es auch hier vielleicht noch andere nennenswerte Alternativen?

- das Blu-ray Laufwerk ging heute zurück, dieses penetrante Schleifen/Vibrieren ging mir doch zu stark auf die Nerven. Ein neues von LG ist nun bestellt - sobald es getestet wurde, werde ich bescheid geben...


Gruß Guyde
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#12 Mitglied ist offline   .fF 

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Geschrieben 05. Januar 2010, 23:58

Das Netzteil wäre halt die einfachste Möglichkeit, einen 120er Lüfter als Gehäuselüfter einzusetzen.

Die Lufteinlässe würde ich etwas größer als die Fläche des Luftauslassens machen, um keine Engstelle einzubauen. Mit einer theoretischen Formel kann ich dir aber nicht dienen.

Grüße,
.fF
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#13 Mitglied ist offline   8xeon8 

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Geschrieben 06. Januar 2010, 00:30

wie wärs denn mit löchern oberhalb des Mainboards an der Rückseite? und mir wäre der Lüfter unter Last viel zu laut..da muss doch noch was gehen :fresse:

€dith: Was ich nicht genau weiß, aber mir gut vorstellen kann ist, dass durch das passive Netzteil warme Luft ins Gehäuse gesaugt wird...

Dieser Beitrag wurde von 8xeon8 bearbeitet: 06. Januar 2010, 00:32

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#14 Mitglied ist offline   Sisko 

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Geschrieben 06. Januar 2010, 05:46

nen 12 Cm Lüfter am Netzteil kann man ja immernoch anbringen und den Rest mit (durchsichtigem) Packband oder ähnlichem so abkleben, dass dort ein Sog (sei's nach drinnen oder draußen, kann man ja testen, was das Beste ist) entsteht. Wäre mein Vorschlag, dann dürften sich die Temparaturen auch bessern, was helfen kann, wäre evtl. ein Lufttunnel zum Cpukühler/Lüfter.
Eingefügtes Bild

Beitrag anzeigenMr.Pyro sagte am 04.03.2007, 15:04:

Aber solange es keine Abstürze gibt, sollte das Problem der Abstürze nicht existieren.(irgendwie logisch..*denk*) :fresse:


Sakina
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#15 Mitglied ist offline   Hicks 

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Geschrieben 06. Januar 2010, 14:15

Huhu,

die 48°C erreichst Du an der CPU ja auch nur deshalb, weil der CPU Lüfter so laut tönt. Das kann mehrere Gründe haben, z.B. :

- Die CPU erzeugt für den Kühler zuviel Abwärme

- Die Luft im Gehäuse ist zu warm

Eine genaue Formel zum Verhältnis Lufteinlass, Luftauslass kann ich Dir nicht geben. Ich habe mich immer daran gehalten, dass ich als Fläche mindestens soviel Lufteinlass zur Verfügung stelle, wie die "Fläche" der Lüfter. Einfach gesagt: 12*12cm Lüfter bekommt mindestens einen Lufteinlass von 12*12cm. Dies ist aber nur ein persönlicher Gedanke von mir, kein Gesetz :-)

Zu dem passiven Netzteil. Ja, ich glaube Dir dass es teuer war und dass man auf das Stück Hardware stolz ist. Mir widerstrebt es auch sehr Dir etwas auszureden, also die nächsten Sätze bitte nur als meine eigene Sichtweise betrachten.
Ich finde passive Netzteile in einem System, in dem Lüfter laufen, nicht sonderlich sinnvoll. Warum? Naja, man hat eh schon Lüfter am laufen :-) In Deinem engen Gehäuse (ich hatte mir mal ein Ähnliches gebastelt) kann das Netzteil super als "Gehäuselüfter" fungieren, da es ja nicht gerade wenig Luft nach draußen pustet. Und den Platz für das Netzteil musst Du eh bereit stellen. So wie es momentan ist, stellt es sich aber so dar, dass das Netzteil nicht zur Kühlung beiträgt sondern im Gegenteil noch eine zusätzliche Hitzequelle im Gehäuse darstellt; und diese Hitze muss irgendwie raus. Das passive Netzteil erkaufst Du Dir also mit dem Nachteil, dass Du Dich mehr um die Gehäusebelüftung kümmern musst. Vorteil: Du musst Dich nicht mit dem Lüfter in Deinem Netzteil beschäftigen (also regeln, entkoppeln, austauschen, etc.)

Ich würde an Deiner Stelle erstmal den Gehäuseboden weiter bearbeiten damit frische Luft einfacher ins Gehäuse strömen kann und dann sehen was die Temperaturen machen. Ich würde fast garantieren, dass diese sinken werden.

Ist der Lüfter auf der CPU eigentlich irgendwie geregelt? Vom Mainboard oder dergleichen?

@8xeon8

Bin ich anderer Meinung. Zwar würde durch eine Öffnung über dem Mainboard mehr Luft ins Gehäuse packen, ja, aber er versaut sich meiner Meinung nach damit einen definierten Luftstrom durch das gesamte Gehäuse (also Kühlung des Mainboards, der Laufwerke).

Das passive Netzteil kann keine warme Luft ins Gehäuse "saugen". Es heizt die Luft im Gehäuse nur zusätzlich mit auf.
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