Silenthardware & Dirkvader Forum: Konzepte zur SSD-Datenaufteilung und -Größe - Silenthardware & Dirkvader Forum

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Konzepte zur SSD-Datenaufteilung und -Größe Wie groß muss eine SSD eigentlich sein? Welche Dateien gehören drauf? Thema bewerten: **--- 4 Stimmen

#1 Mitglied ist offline   schweigluefter 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 02:13

Da mittlerweile eine Reihe von Leuten hier SSDs im Einsatz haben, offenbar viele mit dem Gedanken an einen Kauf spielen und ich mich auch dafür interessiere, schlage ich eine Diskussion darüber vor, was sinnvollerweise auf die SSD sollte und was auf der Festplatte bleiben kann. Für meinen Geldbeutel wird es noch viele Jahre nicht möglich sein, alle Daten auf SSDs abzuspeichern, deswegen will ich mir vor einem SSD-Kauf klarwerden, wieviel SSD-Platz ich eigentlich brauche. Wichtig ist auch, vorher zu wissen, ob viel geschrieben werden muss oder mehr nur gelesen wird, denn dann schränkt sich die Auswahl ein und der Preis geht hoch. Ich kenne schon einen Haufen Testberichte, in c't, anandtech, THW, computerbase usw. über die technischen Daten der Geräte; was ich noch nicht kenne, sind Erfahrungsberichte aus dem tägichen Leben. Könnt ihr bitte folgende Infos posten? Würde mich freuen.

- Wenn SSD vorhanden: wieviel Platz, wieviel davon belegt, und wofür? (Z.B. stelle ich mir vor: Bei Windows nur C: aber nicht "Eigene Dateien". Oder habt ihr Unterordner in "Eigene Dateien" für "SSD-Daten" und "Festplatten-Daten"? Bei Linux könnte man z.B. nur /bin aber nicht /home auf die SSD legen.)

- Hat jemand Ideen, ob man mit billigen SSDs (z.B. mit JMicron), die gut lesen aber nur langsam schreiben, glücklich werden kann? Manche Dateien ändern sich ja selten.

- Wie aufwändig war der Umzug auf die SSD? Betriebssystem-Neuinstallation ist ja immer lästig.

- Sonstige praktische Tipps zum Verteilen von Daten auf SSD und Festplatte.

Vielleicht gibt's ja sogar jemand, der so ein Ding mit Linux benutzt ;)
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#2 Mitglied ist offline   Titus 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 09:36

also umziehen der Daten geht eigentlich ganz easy mit einem Imageprogramm, ich hab Drivesnapshot damals für Vista benutzt, dort konnte ich auch die etwas größere Festplattenpartition auf die kleinere SSD übertragen

Auf der SSD wohnt bei mir erst mal das komplette Windows inkl Auslagerungsdatei, dazu sämtliche Programme, nur Games hab ich auf Festplatte installiert (wegen der größe)
Dann solltest du auch überlegen welche Daten Du regelmässig brauchst, da wenn diese auf der HDD liegen und die im Ruhemodus ist wird die jedes mal angeworfen, alternative ist die durchweg laufen zu lassen, mag auch nicht jeder

zur Minimierung der Schreibzugriffe kann man sich ne Ramdisk anlegen und dort diverse Tempdirectorys reinbiegen, brauchen aber die gängigen SSDs eigentlich nicht, temp auf HDD halte ich auch für keine gute Idee, da man den teuer erkauften SSD-Vorteil so zu nichte macht, evtl wenn man eine schnelle HDD hat und die SSD ist eine Kingston/Intel 40GB mit ~35MB/s dann könnte vielleich sequenziell vorteile haben, normal aber denke ich eher nicht

bei Windows sollte man dazu bedenken das bei der Win-Eigenen Backuplösung alles über c:\ auf Backupmedien geschrieben wird

die alten 602 JMicron Controller sind bessere USB-Sticks, aktuelle Controller sollten keine groben Probleme mehr bereiten. ob im einzelnen aber dann ein wirklicher Geschwindigkeitszuwachs kommt muss nicht sein wenn man spart - ich würde dir raten greif auf nachweislich gut laufende Produkte zurück, sonst ärgert man sich nur und das teure sind ja heute eher die Flashchips, die "paar Euro" wo dann ein guter Controller noch aus macht, sollte man auch noch auftreiben
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#3 Mitglied ist offline   .fF 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 14:07

Beitrag anzeigenTitus sagte am 22.02.2010, 09:36:

also umziehen der Daten geht eigentlich ganz easy mit einem Imageprogramm, ich hab Drivesnapshot damals für Vista benutzt, dort konnte ich auch die etwas größere Festplattenpartition auf die kleinere SSD übertragen
Wegen TRIM sollte man aber aufpassen, dass die Partitionsblöcke ordenlich auf den physischen Speichersektoren abgebildet werden. Installiert man neu, kümmert sich Windows 7 selbst um die richtige Ausrichtung. Ob das beim Kopieren auch sichergestellt ist, weiß ich nicht.

Grüße,
.fF
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#4 Mitglied ist offline   Magiceye04 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 14:25

Also ich hab mich nach langem Überlegen letztendlich für die 80GB Intel Postville entschieden.
Die Größe hätte ich zwar nie gebraucht, aber die 40GB-Version ist deutlich langsamer und die 32GB-Versionen anderer Hersteller mit Indilinx-Controller fand ich überteuert. Die 64GB mit Indilinx wären vielleicht noch eine Option gewesen, aber bei meinen bevorzugten Händlern nur unwesentlich billiger als Intel.

Drauf habe ich bisher nur WindowsXP und alle Programme (so viele nutze ich zum Glück nicht), auf einer großzügigen 20GiB-Partition. Die restlichen 55GiB nutze ich als temporäre Partition, aber da soll später dann eigentlich Windows7 und evtl. Ubuntu noch mit drauf.

Ich hab die Gelegenheit gleich genutzt, um endlich von Windows2000 abzukommen und daher gar nicht erst herumprobiert, ob es mit einem Image-Kopierer was wird. Das Alignment wäre dann womöglich nicht korrekt gewesen. Um eben dieses Problem des falschen Alignments durch WindowsXP zu umgehen, habe ich die Partitionen von einem Rechner mit Windows7 erstellt, somit passt alles.
Alle paar Tage wird die Intel SSD Toolbox gestartet, um die SSD zu trimmen bzw. um gelöschte Bereiche für die SSD sichtbar freizugeben. Das klappt beim Nforce-Chipsatz allerdings nur, wenn der Controller auf IDE steht und auch nur in Version1.1 des Tools, Intel bietet aber nur 1.2 zum Download an...

WindowsXP braucht bei mir ca. 15 Sekunden ehe es benutzbar gebootet ist (davor leider noch 20 Sekunden Bios-Muddeleien), alle Autostartanwendungen sind quasi dann schon geladen. ;)
Programm, die länger als 1Sekunde zum starten brauchen, hab ich bisher noch nicht gefunden, meist liegt es darunter.

Sowas wie "Eigene Dateien" nutze ich grundsätzlich nicht. Meine Dateien liegen größtenteils auf der Datenplatte, so daß ich beim Zurückspielen eines alten Images nicht erst schauen muß, was ich vorher noch sichern muß. Ein paar Dateien gibts noch, die auf SSD liegen (Mails/Browsereinstellungen), die kopiere ich halt dann entsprechend auf die Datenplatte, wenn es der Systempartition an den Kragen geht.

Zum Schluß noch eine umfangreiche Übersicht, die ich in einem anderen Forum gefunden habe, leider weiß ich nicht mehr wo:

Zitat

Man muss grundsätzlich von allen SSDs mit J-Micron JMB601 Controller abraten, zumal die günstigsten SSDs mit Indilinx- bzw. Samsung–Controller kaum teurer sind, dafür aber um Welten performanter und zuverlässiger.

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JMicron JMF602B bzw. baugleicher Toshiba TC58NCF602GAT Controller (kein Cache, nicht geeignet als Systemplatten, Controller erzeugt System-Freezes):

A-Data SX81
G.Skill "GB" Serie
OCZ Core
OCZ Core V2
OCZ Solid
Patriot Warp
Patriot Warp V2
SuperTalent MasterDrive OX
Buffalo "NSUM" Serie
Kingston V
Corsair M (Legacy)

Diese Platten sind nicht empfehlenswert, aufgrund der schlechten Leistung des verwendeten Controllers und dem in Relation zur Nachfolge-Generation extrem schlechten Preis-/Leistungsverhältnis. Sehr schlechte "Sustained-Write" Raten und miserable IOPS (Input Output Operations Per Second).

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Dual JMicron JMF602B Controller (internes RAID-0, kein Cache, nicht geeignet als Systemplatten, Controller erzeugt System-Freezes):

A-Data SX94
G.Skill "GBT1" Titan
OCZ Apex
Patriot Warp V3

Diese Platten sind ebenfalls nicht empfehlenswert, aufgrund der schlechten Leistung des verwendeten Controllers und dem in Relation zur Nachfolgegeneration sehr schlechten Preis-/Leistungsverhältnis. Schlechte "Sustained-Write" Raten und miserable IOPS.

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Indilinx Barefoot Cache Controller (64 MB Cache und MLCs von SAMSUNG, geeignet als Systemplatten, Controller erzeugt KEINE System-Freezes):

G.Skill Falcon
OCZ Vertex
SuperTalent UltraDrive ME
SuperTalent UltraDrive GX (aber Vorsicht bei der 128GB Version!)
Patriot Torqx
Corsair X (Extreme)
A-Data XPG SX95
Mushkin Europe 2

Diese Platten sind intern baugleich, haben eine hohe Spitzenleistung bei durchschnittlichen "Sustained-Write" Raten und IOPS. Sie sind als Systemplatten uneingeschränkt tauglich, man muss aber unter XP und Vista (unter Windows 7 nicht notwendig) gelegentlich das TRIM-Tool drüberlaufen lassen um die maximale Schreibrate auf Dauer zu erhalten.

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Indilinx Barefoot Cache Controller (OC) (Controller und 64 MB Cache sind übertaktet, MLCs von SAMSUNG, geeignet als Systemplatten, Controller erzeugt KEINE System-Freezes):

OCZ Vertex Turbo

Etwa 5% schneller als die obigen Standardversionen, aber oft bis zu 30% teurer.

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Indilinx Cache Controller (64 MB Cache aber MLCs von diversen Herstellern, geeignet als Systemplatten, Controller erzeugt KEINE System-Freezes):

OCZ Agility
Supertalent Ultradrive GX 128 GB (gibt es mit teilweise unterschiedlicher Bestückung!)
G.Skill Falcon II (MLCs von Intel)
Patriot PS-100
Supertalent Ultradrive GX2

Diese Platten haben eine gute Spitzenleistung und durchschnittliche "Sustained-Write Raten". Sie sind als Systemplatten tauglich. Ansonsten gilt das Gleiche wie bei allen anderen Indilinx-SSDs, nur dass hier billigere/langsamere MLCs verbaut werden. Sollten sie nicht wesentlich günstiger als die Standard Indilinx-Platten werden braucht man diese SSDs erst gar nicht in die engere Wahl nehmen, da sie bis zu 20% langsamer als die Standardversionen sind (je nach MLC-Hersteller).

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SSDs mit Samsung S3C29RBB01 Cache Controller (128 MB Cache, MLCs von SAMSUNG, sehr gut geeignet als Systemplatten, hohe Dauerleistung):

Samsung PB22-J
OCZ Summit
Supertalent Masterdrive SX
Corsair P (Performance)
Patriot Torqx M28
Mushkin Europe 3
Kingston SSDNow V+

Diese Platten sind auch intern baugleich (SAMSUNG OEM-Platinen mit Samsung MLCs). Sie haben eine relativ hohe Spitzenleistung, gute "Sustained-Write Raten" sowie gute IOPS. Sie sind als Systemplatten uneingeschränkt tauglich, die systemrelevante "Gesamtleistung" liegt etwas höher als bei "Indilinx"-Platten. Mit aktuellen Firmware-Versionen sind diese Platten inzwischen unter Windows 7 ebenfalls automatisch TRIM-fähig.

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SSDs mit Toshiba Cache-Controller (128MB Cache, MLCs von Toshiba, geeignet als Systemplatte, durchschnittliche Dauerleistung, schlechte Zugriffszeiten)

Supertalent Ultradrive DX

Hersteller ist Toshiba, Supertalent vermarktet sie nur als OEM Version. Die Datenblätter verweisen auf Zugriffszeiten von 1 ms, was um den Faktor 10 schlechter wäre als bei Indilinx- und Samsung-SSDs.

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Intel Controller (16 MB Cache, sehr gut geeignet als Systemplatte, hohe Dauerleistung):

Intel X25-M (Mainstream)
Kingston SSDNow

Diese etwas älteren Platten sind baugleich, sehr zuverlässig und haben eine hohe "Sustained-Write" Leistung. Sie sind als Systemplatten uneingeschränkt tauglich. Hohe Leistung bei den IOPS, aber verhältnismäßig überteuert.

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Intel Controller (32 MB Cache, hervorragend geeignet als Systemplatte, sehr hohe Dauerleistung):

Intel X25-M Postville

Die Postvilles sind sehr zuverlässig und haben eine hohe "Sustained-Write" Leistung. Sie sind als Systemplatten uneingeschränkt tauglich, bei extrem hoher Leistung in den IOPS. Nur die neue 40 GB Variante dieser Serie fällt auf Grund ihrer sehr schlechten Schreib-Performance aus dem Rahmen und enttäuscht gegenüber den hervorragende Leistungen der restlichen Varianten (80/160/320 GB). Bei der 40 GB Version wird nur die Hälfte der möglichen Flash-Channels benutzt, was die Schreibgeschwindigkeit faktisch halbiert.

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Fazit:

Summa Summarum stammen "einige" der derzeit "systemrelevant" schnellsten MLC-SSDs aus der Postville Serie von Intel, die aber neben der hohen IOPS-Performance leichte Schwächen bei der Schreibgeschwindigkeit haben (mit aktueller Firmware aber immerhin 105 MB/s). Das ist aber von Intel so gewollt, da die Schreibgeschwindigkeit bei diesen SSDs künstlich gebremst wird. Dafür haben diese Intel-SSDs mit 0.06 ms bis 0.08 ms die niedrigsten Zugriffszeiten aller MLC-SSDs.

An zweiter Stelle liegen die Samsung-basierten SSDs auf Basis des RBB01 Controllers, die gegenüber der Intel Serie eine schlechtere Leseperformance und etwas schlechtere IOPS haben, aber dafür deutlich höhere maximale Schreibgeschwindigkeiten.

Und an dritter Stelle liegen die Vertreter der Indilinx-Barefoot-Fraktion (Vertex und Co.), die wiederum eine etwas bessere Leseperformance als die Samsungs haben, aber in den IOPS merklich darunter liegen.

Wir gesagt, dieses Fazit basiert auf den systemrelevanten Eigenschaften bei alltäglichen Betrieb dieser SSDs. Wer allerdings nur die Benchmark-relevanten Werte oder die Werbeangaben sieht, der mag zu einer anderen Einschätzung kommen, es soll ja Leute geben die ihre Platten nur zum Benchen brauchen.

Dieser Beitrag wurde von Magiceye04 bearbeitet: 22. Februar 2010, 15:08

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#5 Mitglied ist offline   Wintermute 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 14:33

Sowas doch bitte mit Link zur Quelle.
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#6 Mitglied ist offline   schweigluefter 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 15:34

Deine Quelle interessiert mich auch, da kann ich dann hin und wieder nachgucken, ob es ein Update gibt. Z.B., wenn irgendwann SSDs mit Sanforce- oder Marvell-Controller in der Praxis getestet werden. Und wenn die OCZ Vertex, die derzeit soviel Presse bekommen, auch verkauft werden. Ich meine die LE, bzw. so wie die dann heißen werden wenn sie nicht mehr Limited in der Stückzahl sind.

Gut finde ich auch die Kaufempfehlungen mit aktuellen Preis/Leistungs-Bewertungen. Die dürften sich natürlich auch mit dem Preis ändern, also noch ein Grund, hin und wieder bei der Quelle nachzulesen.

Deine Quelle interessiert mich auch, da kann ich dann hin und wieder nachgucken, ob es ein Update gibt. Z.B., wenn irgendwann SSDs mit Sanforce- oder Marvell-Controller in der Praxis getestet werden. Und wenn die OCZ Vertex, die derzeit soviel Presse bekommen, auch verkauft werden. Ich meine die LE, bzw. so wie die dann heißen werden wenn sie nicht mehr Limited in der Stückzahl sind.

Gut finde ich auch die Kaufempfehlungen mit aktuellen Preis/Leistungs-Bewertungen. Die dürften sich natürlich auch mit dem Preis ändern, also noch ein Grund, hin und wieder bei der Quelle nachzulesen.
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#7 Mitglied ist offline   Titus 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 16:40

also wenn ich den Text etappenweise in google suche würde ich sagen das ist ein über mehrere Foren zusammengetragen und immer erweiterter

als relativ passable Anlaufstelle ist IMO http://www.hardwarel...community/f227/ zu gebrauchen, da findet man immer Infos zu aktuellen Controllern und Modellen, der obligatorische Kaufberatungsthread ist natürlich auch vorhanden
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#8 Mitglied ist offline   Magiceye04 

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Geschrieben 22. Februar 2010, 17:11

Kann sein, daß es bei ZackZack in den Kommentaren stand (ist ja mehr oder weniger auch eine Art Forum). Aber da wird es weder wiederzufinden sein (keine Suchfunktion) noch wird es überarbeitet.

Hier mal noch ein Link zu einem halbwegs aktuellen Testbericht, in dem auch relativ ausführlich auf die Problematik Trim eingegangen wird: http://ht4u.net/revi..._ssd_postville/
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#9 Mitglied ist offline   schweigluefter 

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Geschrieben 24. Februar 2010, 00:49

Prima, vielen Dank für die Links. Jetzt weiß ich wieder mehr.

Auf hardwareluxx finde ich sehr viele Threads, und sehr viele Benchmarks, aber eher weniger Konzepte zur Datenaufteilung SSD-Festplatte.

Haltet ihr die 80GB Intel X25 G2 immer noch für das beste Gerät? c't schreibt da etwas von "älterer Serie", und anandtech hat das Ding schon 2008 getestet, aber eine Neuauflage gibt's wohl erst gegen Jahresende 2010.

Wobei mir aber, wie schon gesagt, bei diesem Thread eher die Aufteilung und Verwendung wichtig ist, weniger das spezifische Modell.

Dieser Beitrag wurde von schweigluefter bearbeitet: 24. Februar 2010, 00:53

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#10 Mitglied ist offline   cybersphinx 

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Geschrieben 24. Februar 2010, 03:21

Ich hab derzeit zwar noch keine SSD, mein System aber so aufgeteilt, daß der Umstieg kein Problem wäre.

Systemplatte ist eine 750 GB, auf der nur die ersten ~64 GB belegt sind (Rest komplett unbenutzt, ist Platzverschwendung, sollte aber die maximalen Zugriffszeiten niedrig halten - eventuell kommt auch noch eine Backup-Partition drauf, die nur zum Beschreiben gemountet wird). Aufteilung: ~45 GB /, ~14 GB /usr, ~8 GB Swap. /usr enthält nur Daten aus Distro-Paketen, kann also zu Backup-Zwecken ignoriert werden (/usr/src und /usr/local/ sind Symlinks nach /var, um /usr read-only mounten zu können). / enthält den Rest des Systems, größtenteils /home mit eigenen Daten. Dies ist die einzige Partition, die wirklich wichtig ist. 8 GB Swap, um genug Platz für Suspend-to-Disk zu haben.

Datenplatte ist extra, und enthält nur Zeug, das im Prinzip verloren gehen kann (auch wenn das Wiederbeschaffen teilweise zeitaufwändig sein kann...). Als "Inventarliste" macht ein Cronjob eine tägliche "ls -lR"-Datei (mit mc kann man das wie das eigentliche Dateisystem anschauen, nur sind die eigentlichen Daten natürlich nicht darin vorhanden), die in /root landet.

Wie schon angesprochen, Backups von / sind wichtig, vom kompletten System auf / und /usr praktisch zur schnellen Wiederherstellung. Somit wäre meine Datenverteilung: Alles, was im Backup enthalten sein soll, kommt auf /. Für meine derzeitige Verwendung sind 64 GB gerade so OK (wobei Swap eventuell auch ausgelagert werden könnte), 80 oder 128 wären auf jeden Fall genug.

Was SSDs an sich angeht, Intel und Indilinx scheinen derzeit die bewährten Klassiker zu sein, Entscheidung je nach Preis/Verfügbarkeit (soweit ich die Preise da im Kopf habe, waren die "billigen" immer noch zu teuer, um damit rumzuexperimentieren). Auf Anandtech war die Tage ein Artikel über neuere Modelle - schneller, aber eins der Vorserienteile war nach zwei Wochen Benutzung komplett tot, kommt dann halt drauf an, wie experimentierfreudig man ist...
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#11 Mitglied ist offline   schweigluefter 

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Geschrieben 24. Februar 2010, 04:20

Beitrag anzeigencybersphinx sagte am 24.02.2010, 03:21:

Aufteilung: ~45 GB /, ~14 GB /usr, ~8 GB Swap.

Super, vielen Dank, genau nach solcher Information habe ich gesucht!


Beitrag anzeigencybersphinx sagte am 24.02.2010, 03:21:

/usr enthält nur Daten aus Distro-Paketen, kann also zu Backup-Zwecken ignoriert werden (/usr/src und /usr/local/ sind Symlinks nach /var, um /usr read-only mounten zu können). / enthält den Rest des Systems, größtenteils /home mit eigenen Daten. Dies ist die einzige Partition, die wirklich wichtig ist. 8 GB Swap, um genug Platz für Suspend-to-Disk zu haben.

Datenplatte ist extra, und enthält nur Zeug, das im Prinzip verloren gehen kann (auch wenn das Wiederbeschaffen teilweise zeitaufwändig sein kann...). Als "Inventarliste" macht ein Cronjob eine tägliche "ls -lR"-Datei (mit mc kann man das wie das eigentliche Dateisystem anschauen, nur sind die eigentlichen Daten natürlich nicht darin vorhanden), die in /root landet.

Wie schon angesprochen, Backups von / sind wichtig, vom kompletten System auf / und /usr praktisch zur schnellen Wiederherstellung. Somit wäre meine Datenverteilung: Alles, was im Backup enthalten sein soll, kommt auf /. Für meine derzeitige Verwendung sind 64 GB gerade so OK (wobei Swap eventuell auch ausgelagert werden könnte), 80 oder 128 wären auf jeden Fall genug.

80GB scheinen da nur sehr knapp zu reichen. Ich glaube, auf einer SSD muss man noch Platz unpartitioniert lassen fürs interne Umsortieren. Und vielleicht hast du ja bald mehr als 80 oder 128GB auf /home.

Was würdest du machen, wenn du mehr Daten in /home hast als auf die SSD passen, und die nicht wiederbeschafft werden können? Sagen wir mal 200GB, und die SSD ist 80GB groß. Würdest du eigene Partitionen/Verzeichnisse für SSD-Daten/Festplatten-Daten machen? Oder alles in /home auf die Festplatte tun?


Beitrag anzeigencybersphinx sagte am 24.02.2010, 03:21:

Was SSDs an sich angeht, Intel und Indilinx scheinen derzeit die bewährten Klassiker zu sein, Entscheidung je nach Preis/Verfügbarkeit (soweit ich die Preise da im Kopf habe, waren die "billigen" immer noch zu teuer, um damit rumzuexperimentieren). Auf Anandtech war die Tage ein Artikel über neuere Modelle - schneller, aber eins der Vorserienteile war nach zwei Wochen Benutzung komplett tot, kommt dann halt drauf an, wie experimentierfreudig man ist...
Ich habe mal ein Weilchen bei anandtech gelesen. Schlussfolgerung dort: Intel ist das Beste, aber Idilinx schon absolut kaufwürdig; kommt auf die Kapazität an, da die Intel-Größen (80, 160) genau zwischen den Indilinx-Größen (64, 128, ...) liegen.

Über OCZ mit SandForce steht da auch ein Test. Das Gerät ist sehr gut, und schlägt alle anderen sowohl im Sequential Write haushoch (wo Intel wesentlich schlechter als Indilinx ist) als auch im Random Write deutlich (wo Intel viel besser ist als Indilinx). Nur bei Random Read ist Intel etwas besser.
Der Kompressionsalgorithmus von Sandforce wird erklärt aber soweit ich sehe nicht getestet (anderswo auch nicht).
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#12 Mitglied ist offline   Magiceye04 

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Geschrieben 24. Februar 2010, 10:46

Beitrag anzeigenschweigluefter sagte am 24.02.2010, 04:20:

80GB scheinen da nur sehr knapp zu reichen. Ich glaube, auf einer SSD muss man noch Platz unpartitioniert lassen fürs interne Umsortieren. Und vielleicht hast du ja bald mehr als 80 oder 128GB auf /home.

Wenn das Betriebssystem und auch die Firmware der SSD TRIM unterstützen, dann kann man den Platz weitestgehend vollständig nutzen, weil beim Löschen immer alle freigewordenen Zellen direkt an die SSD "gemeldet" werden.
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Geschrieben 24. Februar 2010, 14:57

Beitrag anzeigenMagiceye04 sagte am 24.02.2010, 10:46:

Wenn das Betriebssystem und auch die Firmware der SSD TRIM unterstützen

Ich habe Linux, und wie ich hier sehe, unterstützt das noch kein TRIM.
Wenn es erstmal von einer Kernelversion gut unterstützt wird, wird es noch Monate dauern, bis die Standardkernel der Distributionen das auch tun. Vielleicht sogar noch länger, bis es zuverlässig läuft (ich denke da an die vielen Jahre, bis NTFS endlich gut unterstützt wurde).

Ich rechne also erstmal nicht damit, TRIM einzusetzen.

Beitrag anzeigenMagiceye04 sagte am 24.02.2010, 10:46:

beim Löschen immer alle freigewordenen Zellen direkt an die SSD "gemeldet" werden.

Ich gehe mal davon aus, das Betriebssystem meldet freie Sektoren im Dateisystem (512 Bytes). Ob und welche Pages (4KB), Blöcke (512K) , Planes (512M), Zellen (Größe mir unbekannt) damit frei werden, wird die SSD wohl selbst entscheiden müssen.
Das funktioniert vermutlich dann am besten, wenn erst gelöscht wird, dann Zeit vergeht (für die interne Garbage Collection und Umsortieren auf der SSD) und dann neu geschrieben wird. Aber es gibt doch auch Fälle, wo erst geschrieben wird, bis das Dateisystem so ziemlich voll ist, und dann nur soviel gelöscht, wie in der Sekunde gebraucht wird zum neuen Abspeichern.
Das Problem hatte ich früher mit ganz normalen (damals kleineren) Festplatten: Irgendwann hat man den gesamten Platz ausgenutzt und das Gerät war einfach voll. Und so blieb das dann lange Zeit; immer wenn ich etwas neues speichern wollte, musste ich sehen, was ich schnell löschen kann.

Was ich damit sagen will: Ich glaube, auch mit TRIM wird die SSD vielleicht meistens gut gefüllt sein. Deswegen finde ich besonders interessant, dass z.B. Intel bei Anandtech gute Performance in den "Used" (vollgefüllt) Kategorien hat.
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#14 Mitglied ist offline   cybersphinx 

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Geschrieben 24. Februar 2010, 15:29

Beitrag anzeigenschweigluefter sagte am 24.02.2010, 04:20:

80GB scheinen da nur sehr knapp zu reichen. Ich glaube, auf einer SSD muss man noch Platz unpartitioniert lassen fürs interne Umsortieren. Und vielleicht hast du ja bald mehr als 80 oder 128GB auf /home.
Naja, mir reicht es gerade. / ist recht voll, aber auf /usr sind nur ~50% belegt.

Zitat

Was würdest du machen, wenn du mehr Daten in /home hast als auf die SSD passen, und die nicht wiederbeschafft werden können? Sagen wir mal 200GB, und die SSD ist 80GB groß. Würdest du eigene Partitionen/Verzeichnisse für SSD-Daten/Festplatten-Daten machen? Oder alles in /home auf die Festplatte tun?
Hm, gute Frage... Punkt eins wäre, unwichtigen Kram von / (besonders /var) auslagern (apt-cacher z.B. belegt über 4 GB mit Paketen, die man alle wieder runterladen kann). Punkt zwei: ein paar Order auf der Daten-Platte, die mit ins Backup kommen (und in ~ verlinkt werden). Bei Dateien, die viele GB groß sind, sind Random-Zugriffe wahrscheinlich weniger wichtig, die können also auf eine normale Platte.

Zitat

Ich habe mal ein Weilchen bei anandtech gelesen. Schlussfolgerung dort: Intel ist das Beste, aber Idilinx schon absolut kaufwürdig; kommt auf die Kapazität an, da die Intel-Größen (80, 160) genau zwischen den Indilinx-Größen (64, 128, ...) liegen.
Im praktischen Gebrauch sollen die sich nicht viel schenken. Nummer drei wären die Samsungs, nachdem die inzwischen auch Trimmen können.

http://www.anandtech...doc.aspx?i=3747 war der Artikel den ich meinte. Viele potentiell interessante neue SSDs, aber ich würde die ersten Erfahrungen damit andere machen lassen.
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#15 Mitglied ist offline   Titus 

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Geschrieben 24. Februar 2010, 16:18

warum überhaupt partitionieren?

Fragmentierung ist bei SSDs kein Thema und die Geschwindigkeit ist auch durchgehend identisch, also braucht man swap nicht im "schnellen" Bereich der HDD anlegen
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