Silenthardware & Dirkvader Forum: Wichtig: Notebook-CPU untervolten - Silenthardware & Dirkvader Forum

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Wichtig: Notebook-CPU untervolten weniger Wärme, mehr Akku Thema bewerten: ***** 2 Stimmen

#1 Mitglied ist offline   creepee 

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  Geschrieben 14. Januar 2005, 12:01

Hallo liebe Silent-Gemeinde.

Seit mittlerweile einem viertel Jahr hab ich nun ein Centrino-Notebook mit Dothan-Prozessor. Und vor zwei Wochen wurde ich aufmerksam (Danke an Osmosis, mal wieder) auf ein kleines, aber mächtiges Programm:

Eingefügtes Bild
RMClock (ist Open Source und damit frei)

Mit diesem Tool lassen sich Spannung und Takt der CPU sehr komfortabel und erstaunlich frei einstellen. Dadurch läuft mein Pentium M bei gedrosselten 600MHz nur noch mit einer Spannung von 0,7V anstelle von normalen 0,988V. Auch die Einstellungen für die Maximalleistung (1,6GHz) konnte ich von 1,34V auf 1V drücken. (ab 0,9V stabil, zur Sicherheit bekommt er dabei allerdings maximal 1,1V)

Als Resultat hat sich nicht nur die Maximallüftung völlig verabschiedet (@load: FarCry, HalfLife2, iTunes mp3-Importierung). Auch die vereinzelte Lüftung bei Minimaleinstellungen fiel nun ganz weg. Es läuft also bei 600MHz - auch bei Last - absolut passiv und stabil. Und das reicht für die meisten Sachen (Schreiben, Surfen, Musik, auch alles gleichzeitig, DVD) ohnehin aus. Und nicht nur das, schießlich bekommt die CPU ja weniger Spannung, was auch die Leistungsaufnahme reduziert. Dadurch und auch durch das Wegfallen der Lüftung hält der Akku des Notebooks merklich länger (>10%).

Daher meine Empfehlung für leisere und sparsamere Notebooks:
RMClock :)





creepee.


hamuchens edit: In neue Forenstruktur angepasst.

Dieser Beitrag wurde von hamuchen bearbeitet: 08. Mai 2007, 19:58

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#2 Mitglied ist offline   tecM0 

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Geschrieben 14. Januar 2005, 12:27

holla,

sieht ja nett aus das tool...leider habe ich noch nie was unter/übergevoltet...also:
bin zu blöd dazu =)

kuck mal den screenshot an. wo kann ich da was "tweaken"?

Eingefügtes Bild

danke+gruss,
tecM0
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#3 Mitglied ist offline   creepee 

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Geschrieben 14. Januar 2005, 16:57

Das ist eigentlich idiotensicher.

Bei Minimal FID lässt Du 6x stehen (Das bedeutet 600MHz ist Minimaltakt).
Bei Maximal FID stellst Du 15x ein (Das bedeutet 1,5GHz ist Maximaltakt).

Bei Minimal VID kannst Du die Spannung angeben, mit der Deine CPU (Banias?) minimal versorgt wird. Standard (bei 600MHz) ist scheinbar 0,956V, probier hier langsam weniger. Vielleicht erreichst Du ja auch sogar 0,7V. (APPLY und dann testen)
Bei Maximal VID kannst Du die Spannung angeben, mit der Deine CPU maximal versorgt wird. Normal (also bei 1,5GHz) sind 1,484V, probier auch hier langsam weniger. Also 1,2V sollten wirklich drin sein. (APPLY und dann testen)

EDIT:
Achso ja...
fast ganz unten stellst Du dann ein, wie sich das System leistungsmäßig verhalten soll ("P-State-Profile"). Zum Arbeiten in Office oder im Browser, reicht minimal wirklich aus. Selbst DVDs laufen damit. Bei Maximal dreht er richtig auf, z.B. gut für Spiele. "Automatic" ist wirklich clever und stellt dem System nicht mehr Power und Energie zur Verfügung, als es momentan braucht. Eine gute Wahl :)
/EDIT

Es könnte passieren, daß sich der Laptop beim Test aufhängt, dann hast Du zu großzügig Spannung weggenommen. Mit ein wenig Zeit findet man dadurch den niedrigst-möglichen Wert, mit dem alles stabil läuft (Testen z.B. mit Benchmarks, CPU-Stress-Tools, etc.). Ansonsten ist zu sagen, daß man die CPU durch Untervolten NICHT beschädigen kann. Auch ist es notwendig, andere Systemtools, die die Leistung des Notebooks normalerweise managen, abzuschalten. (Is ja klar.)

Viel Erfolg.




creepee.

Dieser Beitrag wurde von creepee bearbeitet: 14. Januar 2005, 19:35

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#4 Gast_lizard__*

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Geschrieben 19. Januar 2005, 17:01

vielen dank für den tipp, creepee!

kannst du mir verraten, wie RMclock die einstellungen dauerhaft speichert? ich muss naemlich bei jedem windowsstart das programm neu starten und die einstellungen neu vornehmen.

btw. was hat es bei "advanced" mit dem "thermal monitor 2 target" auf sich?

#5 Mitglied ist offline   creepee 

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Geschrieben 19. Januar 2005, 17:14

@lizard_:

Gern geschehen.

Die einfachste Methode ist es, bei "Autostart" (im Startmenü) eine Verknüpfung zu RMClock abzulegen. Dazu solltest Du das Programm (nicht schreibgeschützt) in einen eigenen, festen Ordner packen, wo es dann auch immer bleibt. RMClock merkt sich dann eigentlich alles.

Zu den Thermal Monitor-Geschichten hab ich keinen Plan. Bisher ging's so absolut perfekt. Daher mein Desinteresse.



creepee.
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#6 Gast_lizard__*

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Geschrieben 19. Januar 2005, 17:19

ups, mein fehler. wenn man mit der rechten maustaste auf das icon unten rechts klickt, dann hatte ich das häkchen bei "restore defaults on exit" gesetzt.

#7 Mitglied ist offline   Loknar 

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Geschrieben 21. Januar 2005, 08:39

Danke@creepee für das geniale Tool.

Hab meinen 1,6 Centrino jetzt auch mal untervolte.
Bei 1,6ghz kann ich ihn bis 1,03V runterdrücken (bei 1,002V läuft er zwar noch stabil ohne Abstürze macht aber bei 3DMark 2003 ein paar Grafikfehler) und bei 0,6ghz sind auch 0,7V drin.
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#8 Mitglied ist offline   creepee 

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Geschrieben 08. Februar 2005, 17:39

Noch ein tolles Tool für den geneigten Centrino-Benutzer:

Eingefügtes Bild

MobileMeter zeigt nicht nur problemlos alle wichtigen Temperaturen an (CPU, VGA, HDD), sondern bringt zusätzliche Informationen z.B. über den Akku (Hersteller, wirkliche "Ladeleistung"...) ans Licht. Für mich das einfachste Notebook-Diagnose-Programm.





creepee.
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#9 Mitglied ist offline   Bios2001 

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Geschrieben 28. Februar 2005, 22:35

Hi,
danke Creepe.
Nachdem ich dem Link gefolgt bin und die ganze Seite mal eben durchgelesen habe ;) war mir klar: Das Tool habe ich schon ewig gesucht.

Das ist genau was ich brauche!

Gruss
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#10 Mitglied ist offline   MrHinkelstein 

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Geschrieben 05. März 2005, 23:13

Lässt sich dieses RM-Clock auch für Desktop-PCs nutzen? Und würde es merklich Stromersparnis bringen wenn ich meinen A64 2Ghz untervolte/takte solang ich nicht seine volle Leistung brauche?
I'd be more apathetic
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#11 Mitglied ist offline   Osmosis Jones 

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Geschrieben 06. März 2005, 11:20

ja, aber für den a64 ist crytalecpuid besser, zumindest laut nonoise.
die p-states werden dort "saubere" gesetzt, wodurch es weniger probleme gibt.
Laptop | Dell Vostro 3550
NAS | Antec Mini P180 | AMD Athlon X2 4850e mit Scythe Ninja2 | Gigabyte GA-MA74GM-S2H | 2x WD GP 1000GB
Desktop neu | Antec Mini P180 | Intel Core i5 2500K mit Scythe Ninja 3 | MSI H67MA-E35| 2x2GB | WD GP 500GB in Scythe QD
Desktop alt | Chieftec Mesh-Serie Miditower | Intel Core2 Duo 6400 mit Scythe Ninja B | Gigabyte P965-DQ6 | 2x1GB| 7950 GT mit ArcticCooling S1 | WD GP 500GB in Scythe QD
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#12 Mitglied ist offline   NoNoise 

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Geschrieben 06. März 2005, 12:44

Osmosis Jones sagte am 06.03.2005, 11:20:

ja, aber für den a64 ist crytalecpuid besser, zumindest laut nonoise.
die p-states werden dort "saubere" gesetzt, wodurch es weniger probleme gibt.
<{POST_SNAPBACK}>

EDIT: Ich hab gerade nochmal bei RMClock geschaut, dort wurde etwas am Programm verändert. Es gibt jetzt die Advanced-Option "Follow AMD P-States Transition Rules". :allesklar: ;)
Ich hoffe es wurden alle Regeln implementiert. :)

Damit ist das Programm auf jeden Fall einen Versuch wert. :)
Die einzelnen Advanced Einstellungen müsste ich erstmal im AMD-Datenblatt nachvollziehen, da gibt es irgendwie viel mehr als vorher. :)

Dieser Beitrag wurde von NoNoise bearbeitet: 06. März 2005, 12:53

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#13 Mitglied ist offline   Osmosis Jones 

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Geschrieben 15. April 2005, 19:28

http://www.pbus-167.com/chc.htm

Centrino Hardware Control. sehr interessant.
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#14 Mitglied ist offline   elensar 

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Geschrieben 19. April 2005, 16:49

Herrliche Tools.
Jetzt läuft mein Laptop auch undervoltet siehe Signatur :wacko:
Eingefügtes Bild
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#15 Mitglied ist offline   zero-bw 

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Geschrieben 08. Mai 2005, 20:55

wirklich nette sachen

edit: danke nochmal hab den thread erst gerade gefunden oO

Dieser Beitrag wurde von Zerotheone1 bearbeitet: 08. Mai 2005, 20:56

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