Inhalt
EinleitungDie Komponenten
Das Mainboard: Gigabyte EP43-UD3lLüftergeschwindigkeiten, Temperaturen und Lautstärke
Die CPU: Core2Duo E6750
Die Grafikkarte: XFX HD5770
Der Ram: G.Skill DDr2-667
Die Festplatte: Samsung SpinPoint F3 500GB 7200rpm
Das Gehäuse: Xigmatek Midgard
Das Netzteil: Amacrox Calmer 400W
Der CPU-Kühler: Scythe Mugen 2
Die Lüfter: Scythe Slipstream und Noiseblocker Blacksilent
Bilder
To Do - Liste
Einleitung
Angefangen hat alles mit einem Komplettrechner, in dem der E6750, 2GB G-Skill ddr2-667, eine 8600GT von Colorful mit langsamem Flaschenhalsram, ein Asus P5GC-MX/1333 und eine Samsung HD200HJ mit 200GB werkelten. Weil der PC mit den Standardkühlern und ohne Gehäuselüfter einfach zu laut war, hat mich dann der Silentvirus erwischt:
Erst kam ein passives Netzteil, was wohl der größte Fehler war, denn nun gab es gar keine Gehäusebelüftung mehr. Dann habe ich mit ein paar alten Gehäuselüfter @ 5 Volt experimentiert und schließlich einen be quiet SilentWings USC 92mm eingebaut und auf 7 Volt betrieben, was man beim lauten Rest noch nicht gehört hat. Dann habe ich mir in einem PC-Laden einen wunderschönen, aber nicht günstigen/leistungsstarken Zalman VF-900-Cu mit weißer LED-Beleuchtung gekauft, der wenigstens leise war. Dieser wurde prompt mit der mitgelieferten Steuerung auf leicht unter 5v geregelt, und es war einigermaßen ruhig. Die letzte Lärmquelle war der Boxedkühler, der nun gegen einen Sharkoon Silent eagle Cpu-Kühler getauscht wurde. Toll war der allerdings nicht, aber eine Weile hat er gereicht, natürlich immer bis zum Anschlag herunter geregelt.
Aber als ich schließlich auf dieses Forum stieß, konnte ich es dabei nicht belassen, das Noname-Gehäuse viel bald auseinander und in 92er-Lüfter war zu wenig, also kaufte ich mir das Midgard, weil es in allen Tests gut abschnitt und mein passives NT dort keinen Lüfterbplatz blockiert. Schließlich wurden noch die Lüfter, das Mainboard, die Grafikkarte, die HDD (wurde zu klein) und der CPU-Kühler getauscht. Jetzt sind vom alten PC noch CPU und Ram übrig
Die Komponenten
Das Mainboard: Gigabyte EP43-UD3l
Die Wahl fiel auf dieses Board, weil es günstig war, und den Eindruck eines Übertakterboards für den kleinen Geldbeutel erweckte.
Letztlich hat sich das dann nicht alles bewahrheitet: Es schafft wegen des p43-Chipsatzes nur einen fsb vn 420, und das mit einem Dual-Core, aber es hat eine super Lüftersteuerung (an 2 Ausgängen über Spannung steuerbar, und zwar bis weit unter 5 Volt) und das Bios bietet fast alle Einstellmöglichkeiten, die man braucht. Leider fehlen Einstellungen für die Lüftersteuerung und Speedstep senkt die Vcore nicht mehr, sobald man diese manuell einstellt.
Für die Kühlung der Northbride hab ich mir die Idee von Fluxon geklaut und einen Accelero S2 zurecht gebogen, denn der nur halb so teuer wie eine passende Lösung von Termalright. Da der Mugen 2 halb über der Northbridge sitzt, passt auch ein größerer normaler Kühler nicht und schließlich sieht es einfach toll aus und der Chip lebt dank niedrigerer Temperaturen länger. Da mir das aber zu viel Platz wegnahm, habe ich die Lamellen zerschnitten und ihn noch weiter zurecht gebogen,
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Die Ramkühler, die beim S2 dabei waren, kamen auf die Mosfets und halten diese auf einer Temperatur, die auch unter Last bei langem Anfassen weder bedenklich noch unangenehm für die Hände ist.
Die CPU: Core2Duo E6750
Die CPU war damals beim Kauf vom Komplett-PC unter den 10 Besten und ich wollte auch etwas, was eine Zeit lang hält. Da mir die Leistung auf 2,667 GHz mit der Zeit zu wenig wurde, habe ich ihn kurzerhand auf 3,2 übertaktet(mehr geht mit dem Mainboard leider nicht). Wie bei allen Conroes, sind hinsichtlich der Spannung und dem Takt große Reserven vorhanden, sodass man ihn dabei mit Sicherheitsreserve sogar noch von 1,35 V auf 1,30 V undervolten könnte, was dann real anliegenden 1,25V entspricht.Da ich aber nicht noch ein Autostartprogramm wie RMclock möchte und beim Undervolten im Bios Speedstep im Idle nicht mehr mit der Spannung runtergeht, was übrigens 1,15 Volt sind, läuft er mit Standardspannung.
Die Grafikkarte: XFX HD5770
Nachdem die 8600GT zu langsam wurde, sollte es eigentlich eine 5750 werden, jedoch wurde die dann ewig nicht geliefert trotz im Shop eingetragener zwei Tage Lieferzeit. Nach einem Monat Wartezeit habe ich die Bestellung storniert und mir dann für den gleichen Preis eine 5770 von Club3d gekauft, wo ich den Lüfter getauscht habe und somit im Idle Ruhe war.
Allerdings war ich mit der Lautstärke noch nicht ganz zufrieden und mir sind einige Modelle aufgefallen, wo die GPU soweit nach hinten verschoben war, dass der S1 passen könnte, also bin ich nach langem Preise vergleichen und einem guten Verkaufsangebot für die alte Karte in einen Laden in meiner Nähe gegangen, wo es die Karte gerade günstig gab und habe eine gekauft.
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Als ich gemerkt habe, dass der S1 passt, war die Freude groß und die Ohren zufrieden.
Der Lüfter wurde an die Regelung der Grafikkarte angeschlossen, wozu ich die Plastikkappe des Lüfteranschlusses abgezogen habe (das ging sogar ohne Zange) und habe den Lüfter direkt auf die Kontakte gesteckt, weil eine klassische 3-Pin-Anschlussbuchse nicht passte. Dabei muss man unbedingt auf die Polarität achten, sonst funktioniert der Lüfter nachher nicht.
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Da der Accelero leider keine Halterung für 120mm, geschweige denn 140mm-Lüfter hat, musste ich eine bauen ![]()
Dazu habe ich mir kleine Winkel aus Lochblech zurecht gebogen (auf einer Seite ein Loch frei, um den Lüfter zu befestigen, auf der anderen zwei Löcher, um genug Klebefläche zu haben), die ich dann so an die Lamellen geklebt habe, dass man mit Entkopplern einen 140mm-Lüfter ganz normal befestigen kann. Die Mutter an einer Seite vom Winkel dient lediglich dazu, einen höheren Anpressdruck beim Kleben zu erzielen.
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Allerdings wäre da noch ein Problem, die Plastikkappe vom Accelero ist potthässlich und ohne ist auch nicht das Wahre.
Also, erstmal alles billige Plastik entfernt und ein Stück Alublech zugeschnitten, was den Platz der Plastikblende einnehmen sollte. Da es aber so glänzend und mit Kratzern nicht schön aussah, habe ich noch den
geschnappt und den Metallstreifen gebürstet. Schließlich habe ich ihn dann an den Enden abgewinkelt und mit Sekundenkleber an die letzte Lamelle geklebt. Unter Furmark wird der Streifen jetzt sogar lauwarm, also hab ich die ühlung auch noch verbessert
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In der Hoffnung, die Karte semipassiv betreiben zu können, habe ich alle mosfets auf der Karte mit Kühlkörpern beklebt.
Solange das allerdings keine Lautstärkeersparnis bringt, werde ich mich an der verlängerten Lebenszeit der Karte durch die bessere Bauteilbelüftung als mit dem Stockkühler zufrieden geben.
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Die Karte lässt sich zwar kaum übertakten und die Spannung mit dem MSI Afterburner regeln will auch nicht so recht, aber die Leistung reicht mir auch so schon aus, Crysis Warhead auf Enthusiast mit 6x AA läuft mit 20-25 fps.
Der Ram: G.Skill DDr2-667
Der Ram läuft stabil mit der Standardspannung auf 800 Mhz, zur Sicherheit gebe ich ihm aber 1,9V und er wird mit Revoltek Hetapipe-Ram-Coolern Pro gekühlt.
Die Festplatte: Samsung SpinPoint F3 500GB 7200rpm
Die alte Festplatte mit 200 GB wurde einfach zu klein, sodass eine Neue her musste. Da die F3 überall als schnell und leise gelobt wurde und sehr günstig war, habe ich mich für diese entschieden. Nach dem Einbau bekam ich allerdings einen Schreck, denn die Platte war viel lauter als meine Alte, sodass ich grade an einer Dämmbox baue.
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Im Moment steckt die Platte in einer Bitumenbox, die mir rainerSP freundlicherweise geschenkt hat. Die Box ist echt super, denn die Temperaturen sind niedriger als bei der nackten Platte und die Geräusche sind kaum noch aus dem Gehäuse herauszuhören. Befestigt ist sie aber nicht, sondern liegt lose auf einem Stück Shoggy-Sandwich, da ich an einer besseren Dämmbox baue, mit der man dann gar nichts mehr hört, die bekommt dann wieder eine Verschraubung.
Das Gehäuse: Xigmatek Midgard
Meine Entscheidung fiel auf das Midgard,weil es für den günstigen Preis viele Lüfterplätze, gute Qualität und ein stimmiges Gesamtkonzept bot. Was mir auch wichtig war, ist, dass das passive Netzteil nun unten sitzt und keinen Lüfterplatz im Deckel versperrt. Die nicht benötigten Lüfterplätze wurden bis auf das Loch im Boden sowie in der Front verschlossen.
Die Standardmäßige Festplattenentkopplung war allerdings nicht zufriedenstellend, sodass ich die NIeten des HDD-Käfigs aufbohrte und diesen entfernte und die Festplatte(n) auf einem Shoggy-Sandwich montierte.
Außerdem habe ich zur Beleuchtung in der Front noch zwei Kaltlichtkathoden von Revoltek untergebracht, die den Rechner blau ausleuchten und sich auch bei so manchem Umbau unter dem dunklen Schreibtisch als nützlich erwiesen haben.
Das Netzteil: Bequiet Straight Power E7 450W
Bei meinem Komplett-PC dachte ich, dass das Netzteil den Krach macht, also hab ich mich erst für ein Amacrox Calmer entschieden. Nachdem das dann aber den Geist aufgegeben hatte, habe ich mir auf eine Empfehlung hin das Bequiet geholt. Leider ist es im Moment das lauteste Teil in meinem Rechner, aber störend ist es nicht und das Netzteil wirkt wertig.
Der CPU-Kühler: Scythe Mugen 2
Der Mugen bietet ein gutes P/L-Verhältnis und bringt einen guten Lüfter und eine stabile Montage mit. Leider ist er durch seine extreme Größe nur schwer zu montieren und der Lüfter blockiert neben meiner extravaganten Chipsatz-Kühlung zwei Rambänke für Speicher mit hohem Heatspreader, wie ich sie draufgebaut habe.
Die Lüfter: Scythe Slipstream und Noiseblocker Blacksilent
Ursprünglich wollte ich das Gehäuse im bundle mit den 140er-Xigmatek-Lüftern in Orange bestellen, da das zum Glück nicht lieferbar war, habe ich mich für die sehr hochwertigen Noiseblocker BlackSilent Fan XK2 entschieden, die dank ihrer Blattgeometrie auch auf voller Drehzahl leise bleiben, bei geringer Drehzahl viel schaufeln und wegen des guten Lagers keine Nebengeräusche erzeugen und den hängenden Betrieb mitmachen, was mir als Deckellüfter sehr wichtig war
Kurze Zeit waren dann beide XK2 im Deckel, aber da der Zweite nichts außer 3° besserer HDD-Temperatur brachte, während diese eh schon kühl genug war, wurde er ausgebaut und das Loch verschlossen.
Die Standard-Lüfter des Midgard haben leider laut geklackert, sodass ich den Frontlüfter ersatzlos entfernt und den Hecklüfter gegen einen Slipstream 1200 getauscht habe.
Am Mugen werkelt der mitgeliferte Slipstream PWM und auf der Grafikkarte verrichtet der verbliebene Noiseblocker XK2 unauffällig seinen Dienst.
Lüftergeschwindigkeiten, Temperaturen und Lautstärke
Die beiden Slipstreams werden vom Mainboard mit Speedfan bzw. unter Linux durch den onboard-Chip geregelt
Bei der standardmäßigen Regelung vom MoBo pendelt sich der Hecklüfter nach längerer Benutzung bei 1000rpm ein, was dann leider zu laut ist, und der CPU-Lüfter bei 500 rpm.
Bei der Regelung mit Speedfan ist der CPU-Lüfter im Idle aus und der Hecklüfter dreht mit 500 rpm, abhängig von der CPU- und Mainboardtemperatur (welcher Chip auch immer, er wird lastunabhängig wärmer, wenn es im Gehäuse wärmer wird und kälter, denn die Eiszeit drot Einzug hält) werden die beiden dann bis 800 rpm hochgeregelt.
Der Lüfter auf der Grafikkarte wird von dieser selbst geregelt und zwar zwischen ~4,7V und geschätzten 6 V, wobei leider das Netzteil immer noch die einzig hörbare Komponente ist
Im Idle hat die Grafikkarte 42°C, die beiden CPU-Kerne 34/35°C, der Sensor auf dem Manboard 39°C und die HDD 32°. Unter Last werden die Grafikkarte dann 72°C (Furmark) und die CPU-Kerne ~50°C (Orthos small ffts) warm.
Den Computer höre ich nur noch, wenn es draußen nicht regnet und grad nicht gebaut wird, und dann auch nur noch das Netzteil, was aber nicht sehr störend ist.
Bilder
Die Bilder gibt es hier als Galerie, aber das sind auch nur die, die schon unter Komponenten zu finden sind.
To Do-Liste
- Fancontrol unter Linux zum Laufen bringen und auch dort die Lüfter verstummen lassen
- HDD-Dämmbox fertigstellen, einbauen und Temperaturen + Bilder ergänzen
- Temperaturen um die der HDD und des Mainboardsensors ergänzen und in einer Tabelle darstellen
- Startprobleme beheben, bei einem Kaltstart mit entladenem Netzteil geht der Rechner kurz an und dann nochmal aus, bevor er startet.
- Spannung an der Lüftersteuerung der Grafikkarte mit dem Multimeter nachmessen
- Tachosignal vom Lüfter auf der Grafikkarte durchschleifen.
- Netzteil zum Schweigen bringen, evtl Semipassiv-mod
Ich freue mich über Kritik.
